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Masterstudium Biomedical Engineering

Die verlängerte Lebenserwartung der Menschen führt zu einer enormen Kostensteigerung im Gesundheitswesen. Dadurch steigt der Bedarf an neuen Lösungen für eine effiziente, sichere und kostengünstige Gesundheitsversorgung. Dank der gleichzeitigen rasanten Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten sind Medizintechnikerinnen und - techniker in der Lage, verbesserte diagnostische und therapeutische Lösungsansätze zu erarbeiten, sie technisch umzusetzen und effizient und ökonomisch verfügbar zu machen.
In der Medizintechnik entwickeln Sie technische Lösungen für die Medizin der Zukunft. Im Masterstudium Biomedical Engineering der TU Graz vertiefen Sie die Grundlagen aus dem Bachelorstudium und spezialisieren sich in zukunftsträchtigen Bereichen der Medizintechnik.

Inhalte

In diesem Studium wählen Sie einen der 5 technischen Wahlfachkataloge als Hauptfach (Englisch: “Major”) aus. Als Nebenfach (Englisch: „Minor“) können Sie einen weiteren technischen oder den nicht-technischen Wahlfachkatalog wählen.

Technische Wahlfachkataloge

  • Biomechanical Engineering
  • Biomedical Instrumentation and Sensors
  • Biomedical Imaging and Sensing
  • Computational Neuroscience
  • Health Care Engineering

Nicht-technischer Wahlfachkatalog

  • Business, Law, Management and Soft Skills

Details zu den möglichen Kombinationen von Neben- und Hauptfach finden Sie im Curriculum.

Die einzelnen Lehrveranstaltungen finden Sie im Semesterplan.

Bildquelle: Grumet - BioTechMed
  • Studiendauer: 4 Semester
  • ECTS-Anrechnungspunkte: 120
  • Abschluss: Diplom-Ingenieurin bzw. Diplom-Ingenieur (Dipl.Ing. oder DI), entspricht dem Master of Science (MSc)
  • Unterrichtssprache: Englisch
  • Aufnahmebedingungen

Curriculum (Studienplan)

Semesterplan

Eva Gleichweit, Bildquelle: Schweighofer
Eva Gleichweit, Studierende des Masterstudiums „Biomedical Engineering"

Ich habe mich für Biomedical Engineering entschieden, weil mir die Kombination aus Medizin und Technik sehr zusagt. Außerdem sind auch die Jobaussichten nicht schlecht – immerhin kann ich mit meiner breiten Ausbildung eine große Palette an Firmen ansprechen.

Aufnahmebedingungen

Gemäß Curriculum werden Absolventinnen und Absolventen folgender Bachelorstudien der TU Graz ohne Aufnahmeverfahren zugelassen:

Absolventinnen und Absolventen aller andere Studien der TU Graz, bzw. bei einem NAWI Graz Studium auch der Universität Graz, müssen ebenfalls kein Aufnahmeverfahren absolvieren. Sie können sich um Zulassung im zuständigen Referat im Studienservice bewerben.

Alle anderen Studienwerberinnen und Studienwerber müssen ein Aufnahmeverfahren absolvieren.

Registrierungsfrist für das Studienjahr 2018/19:
15. Oktober bis 15. Dezember 2017

Zum Aufnahmeverfahren

Verordnung für das Aufnahmeverfahren

Zulassungsfristen

Wintersemester 2017/18:

10. Juli bis 30. November 2017

Sommersemester 2018:

8. Jänner bis 30. April 2018


Achtung: Eventuell müssen Sie vor der Anmeldung und Zulassung ein Aufnahmeverfahren absolvieren.

Informationen zur Anmeldung und Zulassung

Internationale Studienwerberinnen und -werber: Zulassung und Fristen

Berufsfelder

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums „Biomedical Engineering“ finden in der Industrie, Forschung und Entwicklung ein breites Betätigungsfeld. Sie arbeiten zum Beispiel

  • als Geräteentwicklerinnen bzw. Geräteentwickler,
  • als Geräteherstellerinnen bzw. Gerätehersteller,
  • in der Forschung und Entwicklung für Industrie und das Gesundheitswesen,
  • bei der Entwicklung von Methoden und Werkzeugen für Forschung, Entwicklung und Produktion im Bereich Biotech- und Pharmaindustrie,
  • in der Grundlagenforschung, u. a. im Bereich der Neurowissenschaften,
  • bei der Entwicklung und Produktion von Medikamenten,
  • bei Zulassungsbehörden,
  • als Projekt- bzw. Abteilungsleiterinnen und -leiter in facheinschlägigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.

Mögliche Berufe im Krankenhauswesen und Gesundheitssektor sind zum Beispiel

  • Risikomanagerin bzw. Risikomanager,
  • Qualitätsmanagerin bzw. Qualitätsmanager,
  • Krankenhausmanagerin bzw. Krankenhausmanager und
  • Sicherheitstechnikerin bzw. Sicherheitstechniker.

Beratung

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