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Englischsprachiges Masterstudium Physics

Im englischsprachigen Masterstudium „Physics“ erforschen Sie die fundamentalen Gesetzmäßigkeiten der Welt: Von den kleinsten Bausteinen der Materie über Nanomaterialien bis hin zum Klimasystem der Erde und den größten Strukturen im Universum. Dabei profitieren Sie von den Spitzenleistungen zweier Universitäten: TU Graz und Universität Graz.

Ein junger Mann arbeitet an einer Maschine.

Eckdaten

  • Studiendauer: 4 Semester
  • ECTS-Anrechnungspunkte: 120
  • Abschluss: Master of Science (MSc)
  • Unterrichtssprache: Englisch

Das Studium

Im Studium erhalten Sie eine anspruchsvolle allgemeine physikalisch-mathematische Ausbildung. Die breite Basisausbildung enthält folgende Pflichtmodule:

  • Statistical Physics: Sie erwerben Kenntnisse der statistischen Physik und Quantenstatistik.
  • Advanced Quantum Mechanics: Sie beschäftigen sich mit den Prinzipien der fortgeschrittenen Quantenmechanik wie etwa Vielteilchentheorie, Streutheorie und der Wechselwirkung zwischen Strahlung und Materie.
  • Introduction to General Relativity and Cosmology: Sie erhalten eine Einführung in die physikalischen und mathematischen Grundlagen der allgemeinen Relativitätstheorie. Sie vertiefen sich in aktuelle kosmologische Beobachtungen.

Anschließend spezialisieren Sie sich in einer von fünf Vertiefungsrichtungen: Astrophysics, Atmospheric Physics and Climate, Experimental Physics, Space Physics and Aeronomy, Theoretical and Computational Physics.

Durch viele praktische Übungen erhalten Sie Einblick in aktuelle Forschungsthemen zum Beispiel im Bereich „Nano- and Quantum Materials“ oder „Change Monitoring of System Earth“ und erlangen ein tieferes Verständnis. Für die Durchführung der Laborübungen und der Masterarbeit stehen Ihnen High-End-Geräte und Laboreinrichtungen der Physikinstitute der Universität Graz als auch der TU Graz zur Verfügung.

Curriculum

Semesterplan

     

Peter Puschnig, Curricula-Kommission, Masterstudium "Physics", TU Graz. Bildquelle: Puschnig
Peter Puschnig, Curricula-Kommission Physik

Der Physics Master bietet eine fundierte Basisausbildung und eine breite Wahlmöglichkeit zur weiteren Vertiefung, die einen Bogen spannt von der Astro- und Klimaphysik bis hin zur Nano- und Elementarteilchenphysik. Bei uns formen Sie die Grundlage menschlichen Wissens über die Welt mit.

Inhaltliche Schwerpunkte

Die breite Basisausbildung bildet das Fundament für die weiterführenden Vertiefungsrichtungen. Sie können sich in einer der fünf Vertiefungsrichtungen spezialisieren:

Astrophysics: Sie beschäftigen sich mit der Physik der Sterne, des Sonnensystems bis hin zu Exoplaneten.

Atmospheric Physics and Climate: Das Klimasystem der Erde sowie Messung und Modellierung der atmosphärischen Dynamik stehen im Mittelpunkt.

Experimental Physics: Sie vertiefen sich in Anwendungen der Nanooptik und Biophysik bis hin zu neuartigen Quantenmaterialien und atomaren Prozessen auf Oberflächen.

Space Physics and Aeronomy: Sie lernen die Physik extraterrestrischer Atmosphären und Magnetosphären und deren experimentelle Beobachtung kennen.

Theoretical and Computational Physics: Die theoretische Beschreibung und Computersimulation von Elementarteilchen oder Nanomaterialien werden behandelt.

Unter Anleitung einer Mentorin/eines Mentors ist auch eine individuelle Zusammenstellung von Vertiefungsmodulen möglich.

Kooperationen und Vernetzung

Internationaler Austausch auf wissenschaftlicher Ebene – z. B. im Rahmen des Physik-Kolloquiums ist im Masterstudium von großer Bedeutung.

Darüber hinaus werden international renommierte Gastprofessorinnen und -professoren für mehrere Wochen an die Physikinstitute der Universität Graz oder der TU Graz eingeladen und geben Einblick in ihre Forschungsgebiete.

Studierende profitieren von Kooperationen mit internationalen Forschungseinrichtungen wie dem CERN, internationalen Universitäten oder lokalen Instituten wie dem Wegener Center für Klima und Globalen Wandel oder dem Grazer Institut für Weltraumforschung.

Für Einblicke in die Praxis und die Durchführung von Masterarbeiten sorgen langjährige Partnerschaften mit namhaften akademischen Einrichtungen im In- und Ausland.

Die weltweite Vernetzung von Physik-Absolventinnen und Absolventen sowie Studierenden wird unterstützt von der IAPS – International Association of Physics Students. Im Rahmen von IAPS werden z. B. Konferenzen, Exkursionen zu Forschungseinrichtungen (CERN, Joint European Torus, Gran Sasso National Laboratory,…), Summer Schools oder Austauschprogramme organisiert.

Zulassung zum Studium

Voraussetzungen für die Zulassung ist der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums.

Zusätzlich benötigen Sie einen Nachweis der Englischkenntnisse.

 

1. Aufnahmeverfahren

Studienjahr 2020/21

Das Aufnahmeverfahren ist bereits abgeschlossen.

Ohne Aufnahmeverfahren zugelassen werden Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Physik an der TU Graz oder der Universität Graz.

Absolventinnen und Absolventen aller anderen Studien der TU Graz, bzw. bei einem NAWI Graz Studium auch der Universität Graz, können sich um Zulassung im zuständigen Referat im Studienservice bewerben.

Studienjahr 2021/22

Es findet kein Aufnahmeverfahren statt. Sie können direkt zum nächsten Schritt (2. Zulassung) gehen.

Studienjahr 2022/23

Es findet kein Aufnahmeverfahren statt. Sie können direkt zum nächsten Schritt (2. Zulassung) gehen.

2. Zulassung

Wenn Sie bereits an der TU Graz zu einem Studium zugelassen sind oder waren, kommen Sie zur Zulassung während der Zulassungsfrist persönlich ins Studienservice der TU Graz.

Information und Beratung

Kontaktieren Sie studynoSpam@tugraz.at

Berufsperspektiven

Berufsfelder

Physikerinnen und Physiker sind als hochqualifizierte Fachleute im wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und industriellen Bereich tätig.

Absolventinnen und Absolventen sind bestens qualifiziert für verschiedenste fachübergreifende Berufsfelder im In- und Ausland:

  • Sie arbeiten in öffentlichen und privaten Forschungs- und Bildungseinrichtungen im physikalisch-technischen Bereich.
  • Sie wirken an großen internationalen Forschungskollaborationen mit.
  • Sie arbeiten in der Modellierung und Simulation im wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Bereich.
  • Sie entwickeln Algorithmen in unterschiedlichsten Fachgebieten.
  • Sie arbeiten in und leiten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen diverser Industriebereiche, besonders der Hightech-Industrie.
  • Sie haben Führungspositionen in der Verwaltung und Logistik.