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Handlungsfeld Lehre

Digitalisierung in der Lehre bedeutet vor allem eines: Unterstützung des Lehrbetriebs auf allen erdenklichen Ebenen! Die TU Graz will dem Wettbewerb am nationalen und internationalen Studierendenmarkt aktiv begegnen, indem sie Studierenden und Lehrenden ein attraktives und wettbewerbsfähiges Lern- und Lehrumfeld bietet. Individuelle Bildung wird – durch zeitgemäße Methodik und (Medien-)Didaktik gestützt – durch Bildungsinformatik gefördert.

Die hier vorgestellten Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ finanziell unterstützt:

  • iMooX – die MOOC-Plattform als Service für alle österreichischen Universitäten
  • Learning Analytics – Studierende im Fokus
  • OEAA – Open Education Austria Advanced
  • Teaching Digital Thinking – Strategien zur Konzeption, Vermittlung, Dynamisierung und nachhaltigen Implementierung
  • CodeAbility Austria – Digital unterstützte Programmierausbildung an österreichischen Universitäten

iMooX – die MOOC-Plattform als Service für alle österreichischen Universitäten

Auf iMooX.at werden frei zugängliche und offen lizenzierte Online-Kurse (Massive Open Online Courses, MOOC) zu unterschiedlichen Themen angeboten, die allen Interessierten kostenlos, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung stehen – lernen Sie jederzeit und an jedem Ort. Das Ziel ist, auf Hochschulniveau erstellte Bildungsinhalte einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen und möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden. Die TU Graz betreibt die Plattform bereits seit 2013. Im Rahmen des Projektes „iMooX – die MOOC-Plattform als Service für alle österreichischen Universitäten“ soll sie technisch, organisatorisch, logistisch und mediendidaktisch so ausgebaut werden, dass mittelfristig alle österreichischen Universitäten auf der Plattform beliebig viele MOOCs anbieten können. Jedes Semester wird das Angebot um weitere spannende Kurse ergänzt. Grundsätzlich kommen dabei Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz, sodass alle auf iMooX angebotenen Inhalte zu eigenen (Lehr-)Zwecken genutzt und (entgeltfrei) wiederverwendet werden dürfen.

Das Projekt wird unter Leitung der TU Graz gemeinsam mit der Universität Wien und über 14 universitären Kooperationspartner*innen umgesetzt.

Learning Analytics – Studierende im Fokus

Studierende generieren eine Vielzahl an unterschiedlichen Daten, die Hochschulen zur Verfügung stehen. Diese Daten werden im Rahmen des Projektes so aufbereitet, dass sie unmittelbar an Studierende rückgemeldet werden können. Die entwickelten Tools können Studierende dabei unterstützen, ihr Lernverhalten zu optimieren und ihr Studium damit besser bewältigen. So wird die Studierbarkeit erhöht und die Universität stärker als unterstützender Lernort wahrgenommen. Der Fokus liegt auf evidenzbasierter Lernbegleitung und -intervention, wodurch Lerninhalte und -wege den Bedürfnissen der Studierenden angepasst werden können – ergänzt durch individuelle Unterstützung und Feedback für alle Studierendengruppen in verschiedenen Lehrsettings.

Das Projekt wird unter Leitung der TU Graz gemeinsam mit der Universität Graz und der Universität Wien umgesetzt.

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Informationen für Lehrende und Studierende der TU Graz im Intranet TU4U

Hände auf einer Laptop-Tastatur. Im Vordergrund schweben verschiedene Symbole in der Luft, z. B. ein offenes Buch und ein Doktorhut.

OEAA – Open Education Austria Advanced

Mit der gemeinsamen Entwicklung einer nationalen Infrastruktur für Open Educational Resources, kurz: OER, leistet OEAA als ein Projekt österreichischer Universitäten einen Beitrag zur freien Nutzung von Bildungsinhalten aus der Lehre und etabliert offene Praktiken analog zur Forschung (Open Access, Open Data). Erstmals wird versucht, Dienstleistungen von E-Learning-Zentren, Zentralen Informatikdiensten und Bibliotheken der Partneruniversitäten zu verknüpfen, um Lehrende bei der Erstellung von OER-Materialien für Selbststudium und Lehre zu unterstützen. Durch das Projekt soll eine schrittweise Qualitätssteigerung im Lehren und Lernen sowie die Sichtbarkeit von Good-Practice-Materialien innerhalb der jeweiligen Disziplin erreicht werden.

Die TU Graz kooperiert im Projekt OEAA u. a. mit der Universität Wien, die das Projekt leitet, sowie der Universität Graz, der Universität Innsbruck, dem Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) und dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf).

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Lehr- und Lerntechnologie, Bildquelle: TU Graz

Teaching Digital Thinking – Strategien zur Konzeption, Vermittlung, Dynamisierung und nachhaltigen Implementierung

Das Gestalten der digitalen Transformation setzt die Vermittlung von sowohl technischen als auch sozialen Kompetenzen in der Ausbildung voraus. Aus dem Projekt Teaching Digital Thinking heraus entstand das Masterstudium „Computational Social Systems (in Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz), in welchem die Studierenden Fähigkeiten erwerben, um die digitale Gesellschaft zu verstehen und die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen. Das Masterstudium verbindet Informatik mit Psychologie, Soziologie, Recht und Betriebswirtschaft und bietet daher eine einmalige Kombination aus unterschiedlichsten Perspektiven und Fähigkeiten. Los geht‘s mit einem Kick-off-Event für alle Studierenden am 11. Oktober 2021. Auch das Bachelorstudium „Digital Engineering“ ist ein Beispiel der interdisziplinäre Lehre. Neben neuen Studienplänen entwickelt die TU Graz auch die Informatiklehre für bestehende Studienpläne weiter, um diese für alle Studierende relevant und attraktiv zu gestalten.

Die TU Graz kooperiert im Projekt Teaching Digital Thinking u. a. mit der Universität Wien, die das Projekt leitet.

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Hände auf einer Computertastatur, im Vordergrund stehen mehrere Zeilen einer Programmiersprache.

CodeAbility Austria – Digital unterstützte Programmierausbildung an österreichischen Universitäten

Die digitale Transformation wirkt in allen Gesellschaftsformen und Unternehmen. In Berufen der Zukunft wird eine Basis-Programmierkompetenz unabdinglich. Diesen Kompetenzaufbau gilt es einfach, barrierefrei und schnell einem breiten Publikum zu ermöglichen. Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Programmierausbildung für Studierende aller Studienrichtungen bildet das Fundament für viele Weiterentwicklungen in Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten. Ziel von CodeAbility Austria ist es, Kompetenzen zu bündeln und eine Plattform zu schaffen, die der hohen Dynamik von Lernzielen und Technologien gerecht wird und sowohl Lehrende als auch Studierende individuell unterstützt. Diese neue Platform wird in Lehrveranstaltungen an mehreren Fakultäten der TU Graz eingesetzt.

Die TU Graz kooperiert im Projekt CodeAbility Austria u. a. mit der Universität Innsbruck, die das Projekt leitet.

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Kontakt

Markus EBNER
Handlungsfeldleiter Lehre I (iMooX, Learning Analytics, OEAA)
Tel.: +43 316 873 8567
markus.ebnernoSpam@tugraz.at

Roderick BLOEM
Handlungsfeldleiter Lehre II (Teaching Digital Thinking, CodeAbility Austria)
Tel.: +43 316 873 5580
roderick.bloemnoSpam@tugraz.at