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Pro2Future: TU Graz leistet essentiellen Beitrag

Im Kompetenzzentrum Pro2Future – Products and Production Systems of the Future – werden ab 2017 rund 45 Forschende mit einer genehmigten Finanzierung von 19 Millionen Euro arbeiten.

Zukünftige Heimat des Kompetenzzentrums Pro2Future in der Steiermark: der Campus Inffeldgasse.

"Products and Production Systems of the Future" – "Pro2Future" – ist die auf ein Wort reduzierte, entscheidende Herausforderung der Industriesysteme der Zukunft. Industrieunternehmen aus der Steiermark und Oberösterreich haben in Kooperation mit den führenden technischen Forschungseinrichtungen in diesen Bundesländern (Johannes Kepler Universität Linz, TU Graz und PROFACTOR) sowie internationalen Forschungseinrichtungen diese Herausforderung zur Initiative für ein thematisch weltweit erstes Forschungszentrum gemacht. Vergangene Woche wurde der Projektantrag für das Industrieforschungszentrum Pro2Future im Rahmen eines COMET K1-Zentrums genehmigt.

Das Kompetenzzentren-Programm COMET wird vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, von den jeweils beteiligten Bundesländern und der Wirtschaft finanziert. Die Koordination und Abwicklung erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Ziel von Pro2Future ist es, eine nächste Generation von industriellen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), kognitiven Produkten und Industriesystemen – Stichwort Smart Production – zu schaffen. Produkte und Produktionssysteme sollen mit menschenähnlichen, kognitiven Fähigkeiten wie Wahrnehmen, Verstehen, Interpretieren, Lernen, Schlussfolgern und dementsprechendem Handeln ausgestattet werden.

Grafische Abbildung aller in Pro2Future involvierten Industriepartner.

Die Grafik zeigt die an Pro2Future beteiligten Industrieunternehmen.

Das Forschungsprogramm

Pro2Future konsolidiert Zentrumsforschungsergebnisse in zwei Kernbereichen: Kognitive Produkte und Kognitive Produktionssysteme. Darüber hinaus erarbeiten drei Grundlagenbereiche maschinelles Wahrnehmen und Bewusstsein, Kognitive Robotik und Shop Floors und Kognitive Entscheidungssysteme.

Pro2Future wird von einer mehr als 50 assoziierte Partner umfassenden internationalen strategischen Allianz der weltbesten Technischen Universitäten (darunter ETH Zürich, KTH Stockholm, EPFL Lausanne, MIT Media Lab, Georgia Tech, Carnegie Mellon University, Politecnico Milano, Chalmers, Universität Ottawa, TU München, DFKI Kaiserslautern, KIT Karlsruhe, DFKI Saarbrücken, Universität Stuttgart, Nanyang Universität und Universität Osaka) begleitet. Die auf diesem internationalen Niveau erreichten Forschungsergebnisse fließen direkt als Industrie-Innovationen in die oberösterreichichen und steirischen Partnerunternehmen.

Vonseiten der TU Graz sind die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, die Fakultät für Informatik und Biomedizinische Technik und die Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an Pro2Future beteiligt.

Das genehmigte COMET K1-Zentrum wird an den zwei Standorten Linz und Graz eingerichtet, ist Teil der nationalen Plattform Industrie 4.0, und bildet eine operative Forschungseinheit am Linz Institute of Technology (LIT) sowie der Smart Factories Initiative der TU Graz.

Mehr Informationen zu den TU Graz-Beteiligungen an COMET Kompetenzzentren und K-Projekten in Österreich.

Kontakt

Heimo THEURETZBACHER-FRITZ
Mag.rer.nat.
Leiter Beteiligungsmanagement der TU Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 8884
theuretzbacher-fritznoSpam@tugraz.at