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Barrierefrei studieren

Die TU Graz baut Barrieren ab! Eine Behinderung bzw. eine chronische oder eine psychische Erkrankung sind kein Hindernis, um erfolgreich an der TU Graz zu studieren.

Die Servicestelle Barrierefrei Studieren berät und unterstützt alle Studierenden, die im Studium durch eine Behinderung oder Erkrankung Unterstützung benötigen. Zusätzlich schafft die Servicestelle barrierearme Arbeits- und Studienplätze, unterstützt bei der Gestaltung inklusiver Lehrangebote und wirkt gesellschaftlichen Vorurteilen durch Information, Vernetzung und Kooperation entgegen.

Junge Leute mit Broschüre in der Hand

Kontaktieren Sie uns

Servicestelle Barrierefrei Studieren
Mandellstraße 9, 1.Stock
8010 Graz

Melanie MANDL
Tel.: +43 316 873 6599
melanie.mandlnoSpam@tugraz.at

Karin KROTTMAYER
Tel.: +43 316 873 6561
karin.krottmayernoSpam@tugraz.at

Wir beraten Sie gerne telefonisch, per E-Mail oder vor Ort (nach Terminvereinbarung).

Zielgruppe – Wen betrifft das?

Studierende, die im Studium eine Einschränkung erleben, z. B. durch

Angebote – Wie wird unterstützt?

Die Servicestelle Barrierefrei Studieren informiert und unterstützt bei allen Belangen, in denen Einschränkungen im Studium erlebt werden, z. B.

  • beim Schaffen der Voraussetzungen für das Studium
  • bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen im Studienalltag
  • bei der Erarbeitung von individuellen Lösungen in Bezug auf die Studien- und Arbeitsplatzsituation
  • bei der Adaptierung von Studienunterlagen
  • beim Gestalten von Prüfungsmodalitäten
  • bei der Organisation von Mitschreibhilfen
  • beim Bereitstellen von Arbeitsbehelfen wie Induktionsschlinge oder technische Hilfsmittel
  • bezüglich baulicher Gegebenheiten am Campus
  • Erlass des Studienbeitrages bei einer Behinderung nach bundesgesetzlichen Vorschriften mit mindestens 50%
  • Vermittlung von Beratungseinrichtungen und Persönlicher Assistenz

Beratung und Unterstützung

Die Servicestelle Barrierefrei Studieren berät Sie gerne und organisiert Unterstützung abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Hier finden Sie Beispiele für Unterstützungsmöglichkeiten.

Studierende mit Sehbehinderung

  • Aufbereitung und Anpassung von Studienunterlagen
  • Organisation von Mitschreibhilfen
  • Bereitstellung/Organisation von Arbeitsbehelfen
  • Prüfungsanpassungen und Prüfungszeitverlängerung
  • Unterstützung bei Orientierungsproblemen
Junge Leute, eine davon mit Blindenstock

Studierende mit Hörbehinderung und gehörlose Studierende

  • Organisation von Arbeitsbehelfen, z. B. Induktionsschlingen, induktive Höranlagen
  • Organisation von Mitschreibhilfen
  • Prüfungsanpassungen, Prüfungszeitverlängerung

Studierende mit Mobilitätseinschränkung

  • barrierefreier Zugang zu Hörsälen, Arbeitsräumen, Labors, etc. durch bauliche Veränderungen oder Abhaltung an barrierefreien Orten
  • Unterstützung bei Suche nach Assistenzpersonen für praktische Übungen
  • Prüfungsanpassungen, Prüfungszeitverlängerung
Junge Frau vor einem Prüfungsbogen

Studierende mit psychischen Erkankungen

Die Servicestelle bietet Ihnen individuelle Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Das können z. B. Anpassungen der Studien- und Prüfungsmodalitäten oder Zeitverlängerungen bei akutem Auftreten der Krankheit sein. Alle Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Studierende mit chronischen Erkankungen

Die Servicestelle berät und unterstützt Sie individuell je nach Erkrankung (Diabetes, Epilepsie, etc.) und Ihrem Bedarf. Beispielsweise durch Absprachen mit Lehrenden hinsichtlich Prüfungsadaptierung oder Anpassung der Rahmenbedingungen in der Lehrveranstaltung.

Studierende mit Asperger-Autismus

Die Servicestelle geht individuell auf Ihre Bedürfnisse ein und bietet entsprechende Formen der Unterstützung an, z. B. Unterstützung bei der Studienorganisation oder Prüfungsanpassungen.

Studierende mit Sprach- und Sprechbehinderung

Durch individuelle Absprachen mit Lehrenden können Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmodalitäten verändert sowie angepasste Rahmenbedingungen geschaffen werden, z. B. schriftliche statt mündliche Leistungsnachweise.