Daten gehören zu den wertvollsten Gütern des 21. Jahrhunderts, entsprechend nehmen Angreifer sie permanent ins Visier – egal ob auf dem Smartphone, im Internet of Things, in der Cloud oder in den Werkhallen smarter Fabriken. Forschende der TU Graz entwickeln Lösungen, mit denen sich Unternehmen und Nutzer*innen gegen Bedrohungen schützen können, sie entwerfen intelligente Systemkonfigurationen, entwickeln Verschlüsselungstechnologien oder suchen nach Sicherheitslücken in Prozessoren, um sie umgehend selbst zu schließen.
Das Dossier „Sicher vernetzt! Cybersecurity an der TU Graz“ versammelt Gespräche mit Expert*innen über das Katz-und-Maus-Spiel Cybersecurity, Erläuterungen neuer Forschungsergebnisse und praktische Tipps für mehr Datensicherheit.
Mit dem Cybersecurity Campus Graz ist am TU Graz-Campus Inffeldgasse ein Zentrum für Cybersecurity entstanden. Hier gibt es eine Tour des neuen Gebäudes.
Florian Draschbacher sorgt sich in seiner Forschungs um die Datensicherheit auf Mobiltelefonen. Mit „Choice Jacking“ hat er bereits einen schwerwiegenden Angriff offengelegt und macht noch nicht Halt.
Daniel Gruss erforscht an der TU Graz, wie sicher Computersysteme sind und wie es möglich ist, in sie einzudringen. Er erklärt Snail Load, einen Angriff, der ganz ohne Schadsoftware auskommt, aber genau zeigen kann, dass du gerade dieses YouTube-Video anschaust.
Post-Quantum-Sicherheitsalgorithmen in Hardware zu integrieren, galt bislang als Herausforderung. Ein Forschungsteam der TU Graz hat dafür eine einheitliche Hardware mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen entwickelt.
Forschende der TU Graz waren über die Browser-Schnittstelle WebGPU mit drei verschiedenen Seitenkanal-Angriffen auf Grafikkarten erfolgreich. Die Angriffe gingen schnell genug, um bei normalem Surfverhalten zu gelingen.
Onlineaktivitäten lassen sich allein durch Latenzschwankungen der Internetverbindung detailliert ausspähen, haben Forschende der TU Graz entdeckt. Der Angriff funktioniert ohne Schadcode oder Zugriff auf den Datenverkehr.
Zwei TU Graz Informatikerinnen erhalten den renommierten EU-Förderpreis in Höhe von je knapp 1,5 Millionen Euro für die Erforschung effizienterer Verschlüsselungssysteme und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung in sozialen Online-Netzwerken.
In einer Analyse von Smartphones von zehn Herstellern haben Forschende der TU Graz festgestellt, dass die genutzten Android-Kernels trotz vorhandener Schutzmechanismen anfällig für bekannte Angriffe - sogenannte One-Day Exploits - sind.
Das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den an der TU Graz entwickelten Algorithmus „Ascon“ zum internationalen Standard für Lightweight Cryptography ernannt.
Mit „Meltdown“ und „Spectre“ deckte ein internationales Team – darunter Forscher der TU Graz – schwere Sicherheitslücken in Computer-Prozessoren auf. Betroffen sind PCs, Server und Cloud-Dienste. Ein Patch soll helfen.