Mit dem Pilotprojekt „Leading Women“ unterstützt die TU Graz Wissenschafterinnen gezielt auf ihrem Karriereweg. Das Programm fördert aktiv Chancengleichheit und trägt aktiv zur Erreichung der österreichischen Ziele einer 40-Prozent-Quote in universitären Kollegialorganen bei.
„Leading Women“ richtet sich spezifisch an Wissenschafterinnen der TU Graz, die Führungsverantwortung übernehmen oder sich aktiv in universitären Gremien einbringen möchten. Das maßgeschneiderte Programm bietet praxisorientierte Weiterbildung, persönliches Coaching und Raum für Vernetzung.
Bereits drei erfolgreiche Durchgänge zeigen deutlich: Das Programm wirkt. Die Teilnehmerinnen werden individuell angesprochen und begleitet – mit dem Ziel, sie bestmöglich auf ihrem Weg in verantwortungsvolle Positionen zu stärken und zu fördern.
In jedem Durchgang bereiten sich 12 Professorinnen bzw. Dozentinnen der TU Graz auf zukünftige Führungspositionen als Vizerektorinnen, Dekaninnen, Studiendekaninnen usw. vor. Der Rektor selbst nominiert die Wissenschafterinnen für das 3-jährige Programm.
Das Programm ist ein toller Mix aus Analysen, Workshops, Coachings und Mentoring. Es bietet die einzigartige Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, die ähnliche Erfahrungen und Ziele teilen. Für mich eine wertvolle Quelle der Inspiration und Motivation.
Lisa MITTISCHEK
Mag.phil. M.A. PhD
lisa.mittischek@tugraz.at
Gundrun HAAGE
Dipl.-Ing.
Tel.: +43 316 873 6078
gudrun.haage@tugraz.at
Das Leading Women Programm hat mir die Sicherheit gegeben, meinen Weg als Führungsperson in der Wissenschaft konsequent weiterzugehen und mir Schritte und Entscheidungen zuzutrauen, denen ich sonst vielleicht ausgewichen wäre.
Unter anderem dadurch hat sich meine Karriere in der Wissenschaft den letzten Jahren hervorragend entwickelt und ich konnte mehr erreichen, als ich mir das zu Anfang des Programmes jemals hätte träumen lassen.
Ich halte Vielfalt einen wichtigen Faktor für Erfolg. Das Leading Women Projekt gibt uns wichtige Tools an die Hand, um sichtbarer zu werden und in führende Positionen an der TU Graz und darüber hinaus zu kommen. Ich freue mich sehr, dass ich bereits so viele fantastische Frauen durch das Programm kennengelernt habe.
Ich bin mittlerweile sehr gut innerhalb der TU Graz vernetzt, woraus sich sehr spannende Sachen ergeben.
Leading Women ist eine großartige Möglichkeit, Führungskompetenzen zu erwerben und die Wichtigkeit von guter Leadership in der Wissenschaft zu verstehen.
Im Rahmen dieses Projekts sind einige spannende Kooperationsprojekte entstanden. Ebenso ein Netzwerk von großartigen Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Fachrichtungen.
Das Leading Women Projekt schafft es, viele interessante und in ihrem Gebiet erfolgreiche Forscherinnen zu vernetzten und sie in ihren Führungskompetenzen zu unterstützen.
Ich profitiere vom Austausch mit ihnen und vom Wissen über die unterschiedlichen Strategien, die sie in ihrer Karriereentwicklung, in ihr Rollen als Forscherinnen, Lehrende und als Führungskräfte anwenden.
Das Leading Women Programm bietet die Möglichkeit sich weiterzubilden und gleichzeitig ein starkes Netzwerk aus tollen Forscherinnen an der TU Graz aufzubauen.
Das Programm stärkt Frauen* an der TU Graz in ihrer Karriereplanung und trägt dazu bei, mehr Frauen* in Führungspositionen in Forschung und Wissenschaft zu bringen – und damit die Diversität in der österreichischen Forschungslandschaft zu erhöhen.
Es wirkt struktureller Diskriminierung entgegen, indem es Teilnehmerinnen* unterstützt, vernetzt und bestärkt. Ich habe persönlich sehr vom Programm profitiert und den Mut gewonnen, selbstbewusst meinen eigenen Weg zu gehen.
Ich denke die Leading Women Initiative ist für die TU Graz als akademische Institution und als Arbeitgeberin von zentraler Bedeutung.
In Führungspositionen in der Wissenschaft ist das Geschlechterverhältnis, gerade in STEM, oft unausgewogen. Das Programm vermittelt Frauen das Selbstvertrauen, das sie für eine Führungsposition benötigen. Leistungen der Teilnehmerinnen werden hervorgehoben.
Ich schätze auch die berufliche Gemeinschaft und den unterstützenden Austausch unter uns Frauen an der TU Graz, der durch das Programm entstanden ist.
Durch das Leading Women Programm habe ich Vanja Subotic kennengelernt – das war ein enormer Boost für mich. Gemeinsam haben wir ein Labor für Knallgasfermentation aufgebaut, eines der wenigen in Europa und weltweit. Inzwischen haben wir auch gemeinsam publiziert.
Die Teilnahme am Leading-Women Programm hat mir den Austausch mit engagierten Forscherinnen ermöglicht und mir neue Impulse für die Gestaltung meiner Forschungsgruppe gebracht.
Das Leading Women Projekt hebt weibliche Vorbilder hervor, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement neue Wege gehen und andere inspirieren. Sichtbarkeit und Vernetzung sind essenziell, um Barrieren abzubauen und Frauen in Führungspositionen zu stärken.
Der Austausch mit inspirierenden Frauen aus verschiedenen Bereichen hat mir neue Perspektiven eröffnet und auch viele weitere gemeinsame Forschungsprojekte inspiriert.
Leading Women sensibilisiert nicht nur die Teilnehmerinnen, sondern auch die akademische und wissenschaftliche Gemeinschaft für Genderaspekte. Das Programm bietet Frauen in technischen Disziplinen einen Raum, Strategien für die berufliche Weiterentwicklung unter Berücksichtigung des tatsächlichen Kontextes zu analysieren.
Schließlich zielte das Projekt darauf ab, Stresssituationen zu identifizieren und Perspektiven für gesellschaftliche Veränderungen zu schaffen.