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TU Graz/ News/

#11 Vernetzt! Aber sicher?

Daten gehören zu den wertvollsten Gütern des 21. Jahrhunderts, entsprechend nehmen Angreifer sie permanent ins Visier – egal ob auf dem Smartphone, im Internet of Things, in der Cloud oder in den Werkhallen smarter Fabriken. Forschende der TU Graz entwickeln Lösungen, mit denen sich Unternehmen und Nutzer*innen gegen Bedrohungen schützen können, sie entwerfen intelligente Systemkonfigurationen, entwickeln Verschlüsselungstechnologien oder suchen nach Sicherheitslücken in Prozessoren, um sie umgehend selbst zu schließen.

Das Dossier „Vernetzt! Aber sicher?“ versammelt Gespräche mit Expert*innen über das Katz-und-Maus-Spiel Cybersecurity, Erläuterungen neuer Forschungsergebnisse und praktische Tipps für mehr Datensicherheit.

I Spy Science: Sieht jemand, was ich am Computer tue?

Daniel Gruss erforscht an der TU Graz, wie sicher Computersysteme sind und wie es möglich ist, in sie einzudringen. Er erklärt Snail Load, einen Angriff, der ganz ohne Schadsoftware auskommt, aber genau zeigen kann, dass du gerade dieses YouTube-Video anschaust.

TU Graz entwickelt Hardware-Architektur für Post-Quantum-Kryptographie

Post-Quantum-Sicherheitsalgorithmen in Hardware zu integrieren, galt bislang als Herausforderung. Ein Forschungsteam der TU Graz hat dafür eine einheitliche Hardware mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen entwickelt.

Österreichische Studierende stehen im Finale des größten Cybersecurity-Wettbewerbs der Welt

Ein Team aus Studierenden der TU Graz, TU Wien, Uni Wien, JKU Linz und der FH St. Pölten tritt bei der Endrunde der inoffiziellen Hacking-WM in Las Vegas an.

Sicherheitslücke in Browser-Schnittstelle erlaubt Rechnerzugriff über Grafikkarte

Forschende der TU Graz waren über die Browser-Schnittstelle WebGPU mit drei verschiedenen Seitenkanal-Angriffen auf Grafikkarten erfolgreich. Die Angriffe gingen schnell genug, um bei normalem Surfverhalten zu gelingen.

Neue Sicherheitslücke erlaubt Überwachung besuchter Websites und angesehener Videos

Onlineaktivitäten lassen sich allein durch Latenzschwankungen der Internetverbindung detailliert ausspähen, haben Forschende der TU Graz entdeckt. Der Angriff funktioniert ohne Schadcode oder Zugriff auf den Datenverkehr.

Viele Wege führen ins Betriebssystem

Lukas Maar ist Eintrittstüren für Angreifer*innen in unterschiedlichen Computersysteme auf der Spur. Gerade hat er mehrere Forschungsergebnisse bei der renommierten USENIX-Konferenz vorgestellt.

ERC Starting Grants für Maria Eichlseder und Fariba Karimi

Zwei TU Graz Informatikerinnen erhalten den renommierten EU-Förderpreis in Höhe von je knapp 1,5 Millionen Euro für die Erforschung effizienterer Verschlüsselungssysteme und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung in sozialen Online-Netzwerken.

Zahlreiche Hersteller nutzen unsichere Android-Kernels

In einer Analyse von Smartphones von zehn Herstellern haben Forschende der TU Graz festgestellt, dass die genutzten Android-Kernels trotz vorhandener Schutzmechanismen anfällig für bekannte Angriffe - sogenannte One-Day Exploits - sind.

„Kryptographie hat einen gewissen Spaßfaktor“

Sie hat den internationalen Standard für Lightweight-Cryptography mitentwickelt und findet das Tüfteln an Cybersecurity-Herausforderungen unterhaltsam. Maria Eichlseder im Gespräch über ihre Forschung.

Besondere Herausforderungen im Internet der Dinge

Das Internet der Dinge wächst und mit ihm das Thema Sicherheit. Kay Römer vom Institut für Technische Informatik über spezielle Anforderungen und notwendige Aufklärung in diesem Bereich.

„Sicher ist, wenn alles so arbeitet, wie ich es erwarte“

Daniel Gruss ist Sicherheitsforscher an der TU Graz und war in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Entdeckung (und Schließung) zahlreicher Computer-Sicherheitslücken beteiligt.

„Security ist ein Prozess“

In der smartfactory@tugraz untersucht Stefan Trabesinger, wie das Netzwerk aus Roboter und intelligenten Maschinen vor Attacken aus dem Internet schützen lässt, ohne seine Funktionalität einzubüßen.

Algorithmus der TU Graz wird zum internationalen Kryptographie-Standard

Das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den an der TU Graz entwickelten Algorithmus „Ascon“ zum internationalen Standard für Lightweight Cryptography ernannt.

Aus dem Archiv: TU Graz-Forscher entdecken schwere IT-Sicherheitslücke

Mit „Meltdown“ und „Spectre“ deckte ein internationales Team – darunter Forscher der TU Graz – schwere Sicherheitslücken in Computer-Prozessoren auf. Betroffen sind PCs, Server und Cloud-Dienste. Ein Patch soll helfen.