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Diversität

Die TU Graz – das sind viele gemeinsam! Gemeinsam ist auch das Interesse an Naturwissenschaften und Technik. Diese Leidenschaft verbindet, unabhängig von unterschiedlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen.

Ein bunter Strauß an Themen:

In der Vielfalt vereint – Siegerfilm von Joachim Krysl beim Studierendenwettbewerb Vielfalt in Bildern der TU Graz

Diversität braucht einen guten Nährboden, um sich zu entfalten.

Die TU Graz fördert mit zahlreichen Angeboten eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung, in der Chancengleichheit gelebt wird. Durch klare Richtlinien und entschiedenem Handeln setzt sie sich gegen Diskriminierung ein. Nur so kann jeder Mensch sein persönliches Potenzial voll entfalten und zur Innovation, Lehre und Forschung beitragen. 

Visionen und Wissenswertes

Die Basis für die Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit an der TU Graz bilden

  • das Leitbild
    beschreibt die Vision und Mission der TU Graz - Wofür steht sie? Wohin strebt sie?  
  • die Führungsgrundsätze 
    dienen Führungskräften als Richtschnur in ihrer täglichen Personalführung  
  • das Grundverständnis zur Diversität  
  • der Verhaltenskodex (Compliance Richtlinie) 
    erläutert die allgemeinen Verhaltensgrundsätze für ein gesetzestreues und ethische Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  
  • der Frauenförderungsplan legt Maßnahmen fest, um den Frauenanteil in allen Kategorien bzw. auf allen Ebenen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind  
  • der Gleichstellungsplan beinhaltet Maßnahmen zur Gleichstellung, Vereinbarkeit und Antidiskriminierung.   

Die TU Graz achtet auf die Umsetzung dieser Grundlagen und nimmt dabei auch direkten Bezug auf ihren unkonventionellen Gründer, Erzherzog Johann.

Bildquelle: TU Graz

Was hat Erzherzog Johann mit Diversität zu tun?

Erzherzog Johann, 1782 in Florenz geboren und 1859 in Graz gestorben, legte mit seiner Mineraliensammlung den Grundstein zur TU Graz. Er war bekannt für seine offene und ausgleichende Haltung und widmete sein ganzes Leben der Erneuerung. Diese bezog sich sowohl auf gesellschaftliche-politische Aspekte wie auch auf wirtschaftlich-technologische Aspekte. Kein Wunder, dass er sich im Grundverständnis der TU Graz zur Diversität wiederspiegelt.

Visionen

Die TU Graz möchte sich mit ihrer kompetenzfördernden, familien- und frauenfreundlichen Orientierung und ihrem Diversitätsmanagement als attraktive Arbeitgeberin und Ausbildungsstätte positionieren.  

 

Siehe auch   

Grundverständnis zur Diversität

Die TU Graz hat ihre leitenden Grundsätze mit einem Bekenntnis zur Diversität erweitert:

Im Geiste unseres Gründers, Erzherzog Johann, sehen wir Offenheit und Verschiedenheit als wichtige Werte der TU Graz. Unterschiedliche Erfahrungen und vielfältige Denkweisen sind Motor für unsere Kreativität und Innovation. Unsere Mitarbeitenden, Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sind persönlich und gemeinsam Vorbild in Bezug auf Gemeinwohl, Gleichbehandlung und Nachhaltigkeit und vertreten diese Werte weltweit.

Gleiche Chancen für alle

Chancengleichheit bedeutet nicht, dass alle gleich behandelt werden, denn jede/jeder braucht dafür etwas anderes. Die TU Graz entwickelt laufend Angebote, um gleiche Chancen für alle gelebten Unterschiede herzustellen und die persönliche Freiheit in der Lebensgestaltung zu unterstützen. Chancengleichheit bedarf auch eines besonderen Schutzes.  

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen nimmt sich des Diskriminierungsschutzes für diese Personen an: 

  • Studierende der TU Graz, 
  • Personen in Bewerbungsverfahren an der TU Graz sowie 
  • Mitarbeitende der TU Graz.
Illustration Diversität, Bildquelle: convelop cooperative knowledge design

Manche Unterschiede machen einen größeren Unterschied als andere. Manche Unterschiede sind angeboren, manche entstehen erst. Allen gemeinsam ist, dass sie vom Kontext abhängig sind.

Angebote und Kontakte

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist für alle da, die über Diskriminierung aufgrund der in den Kerndimensionen genannten Bereiche sprechen oder etwas dagegen tun wollen. Gemeinsam können mögliche weitere Schritte festgelegt werden. Interventionen erfolgen nur, wenn dies mit der Person ausdrücklich vereinbart wird. Beratungen können persönlich, auf Wunsch auch anonym, jedenfalls kostenlos und vertraulich stattfinden. 

 

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Angeboten des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen

Bei Fragen zur Diskriminierung aufgrund von Behinderung bzw. physischen und psychischen Fähigkeiten, wenden sich Betroffene und Interessierte am besten direkt an die Behindertenvertrauensperson der TU Graz.

Kerndimensionen der Diversität

Diversität wird zum besseren Verständnis in Dimensionen eingeteilt. Manche dieser Dimensionen sind nicht oder nur schwer veränderbar. Niemand darf auf Grund dieser Kerndimensionen benachteiligt werden, wie das Gleichbehandlungsgebot besagt: 

  • Alter 
  • Behinderung bzw. physische und psychische Fähigkeiten 
  • Ethnische Zugehörigkeit  
  • Geschlecht 
  • Religion und Weltanschauung 
  • Sexuelle Orientierung

Studierendenwettbewerb "Vielfalt in Bildern"

2015 veranstaltete die TU Graz den Wettbewerb Vielfalt in Bildern: 72 Beiträge – Zeichnungen, Collagen, Comics, Grafiken, Fotos und Kurzfilme zur Vielfalt allgemein und zu den 6 Kerndimensionen wurden eingereicht. Die Beiträge der Gewinnerinnen und Gewinner sehen Sie auf dieser Seite in den folgenden Abschnitten.

Frauen und Männer gleichgestellt

Die TU Graz möchte Frauen wie Männer gleichermaßen bei der Studienwahl und als Arbeitgeberin ansprechen und setzt dabei auf gezielte Nachwuchsförderung und Personalentwicklung, unter anderem damit der Anteil der Frauen erhöht wird.  Gleiche Bezahlung und Aufstiegschancen sowie die Berücksichtigung der Lebenssituation sind weitere wichtige Grundsätze. 

Die TU Graz setzt dazu Angebote 

Bildquelle: TU Graz - Jo-Hanna Mayer, Christoph Erkinger

Jo-Hanna Mayer, Christoph Erkinger, 1. Platz beim Wettbewerb Vielfalt in Bildern, Kategorie Geschlecht

Geschlechterrollen

(Unbewusste) Geschlechterrollen haben Auswirkungen auf die Wahl der Fachgebiete, aber auch auf das Erkennen von Talenten. Eine vielschichtige Lebensplanung, wie beispielsweise die Vereinbarung von Beruf und Familie, erschwert die wissenschaftliche Karriereentwicklung. So können Auslandsaufenthalte für Personen mit Betreuungspflichten zu strukturellen Barrieren werden.

Leaky Pipeline

Männer und Frauen sind derzeit noch in unterschiedlichem Ausmaß in der Technik und in den Naturwissenschaften eingebunden. An der TU Graz liegt der Anteil der Frauen bei den Studierenden bei 23,1 %; bei den Professuren beträgt der Anteil 6,8 % (Quelle: Wissensbilanz der TU Graz 2016). Dieses Phänomen, dass der Anteil von Frauen entlang der Karriereleiter zurückgeht, wird „leaky pipeline“ genannt. Um diesen Trend entgegenzuwirken, bietet die TU Graz hochqualifizierten Wissenschafterinnen beispielsweise die Möglichkeit sich über eine Qualifizierungsvereinbarung zu habilitieren, siehe Frauenförderung in der Wissenschaft.

Positive Effekte der Gleichstellung

Die Gleichstellung der Geschlechter mit gleichen Entwicklungs- und Entfaltungschancen, hat viele positive Effekte. Männer wie Frauen bringen gleichermaßen Ideen von hoher wissenschaftlicher Qualität ein und durch ihre Zusammenarbeit steigt das innovative Potential. Denn unterschiedliche Ausbildungen und Erfahrungen sind wesentlich, um zu neuen Erkenntnissen zu erlangen.

Geschlechtergerechte Sprache und Bilder

Das Rektorat der TU Graz möchte in seinen Publikationen und Mitteilungen Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen und macht diese daher in der Sprache und in Bildern sichtbar. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ermutigt, diesem Beispiel zu folgen. Als Hilfestellung ist dem geschlechtergerechten Formulieren im Corporate Wording ein eigenes Kapitel gewidmet.

Weitere Informationen

Universität ohne Barrieren

Frei nach Motto Menschen sind nicht behindert – Menschen werden behindert! setzt sich die TU Graz dafür ein, eine möglichst barrierearme Umgebung in jeder Hinsicht zu schaffen. Dies bezieht sich auf Studien- und Arbeitsbedingungen, bauliche Maßnahmen, IT und Webseiten. Nicht zuletzt gilt es „Barrieren in den Köpfen“ der Menschen abzubauen. 

Die TU Graz 

  • fördert sehr individuell die Inklusion von Menschen mit Behinderung, physischen und psychischen Fähigkeiten sowie chronischen Erkrankungen – wenden Sie sich bei Bedarf an die Kontaktstellen. 
  • unterstützt Studierende und Bedienstete bei der Beschaffung von erforderlichen Hilfsmitteln.
  • informiert über mögliche Förderungen. 
  • stellt bei Bedarf behindertengerechte Parkplätze zur Verfügung. 
  • legt Wert auf responsive Webdesign.
Bildquelle: TU Graz - Michael Holzmann

Michael Holzmann, 1. Platz beim Wettbewerb Vielfalt in Bildern, Kategorie Behinderung bzw. physische und psychische Fähigkeiten

Angebote

  • Barrierefrei Studieren 
    Die Servicestelle berät Studierende mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen sowie ihre Angehörigen vor, während und nach dem Studium. Auch Lehrende wenden sich an diese Einrichtung, um auf besondere Bedürfnisse Ihrer Studierenden besser eingehen zu können.  
  • Die Behindertenvertrauensperson (BVP)
    bildet die Interessensvertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen. Sie berät auch Personen im Bewerbungsverfahren oder an Ferialpraktika interessierte Jugendliche. 
    Weitere Informationen:
    Services für Menschen mit Behinderung, siehe Spezielle Services für Mitarbeitende  
  • Barrierefreie Gebäudezugänge sind auf allen Informationsplänen im TUGRAZonline zu finden.

Wissenswertes

An der Fakultät für Architektur werden im Sommer- und Wintersemester Lehrveranstaltungen im Wahlfachkatalog zum Barrierefreien Bauen angeboten.

Weltoffen

Die TU Graz schafft Bedingungen, damit sich internationale Studierende, Lehrende, Austauschstudierende, Gastprofessorinnen und Gastprofessoren an der TU Graz wohlfühlen und bestmöglich einbringen können. 

Bildquelle: TU Graz - Lena Gappmaier

Lena Gappmaier, 1. Platz beim Wettbewerb Vielfalt in Bildern, Kategorie Ethnische Zugehörigkeit

Angebote

Die TU Graz 

  • hat mit dem Welcome Center eine zentrale Beratungs- und Servicestelle für internationale Mitarbeitende, Gäste und degree seeking Studierende. 
  • unterstützt mit ihrem Dual Career Service Partnerinnen und Partner von Doppelkarrierepaaren in der beruflichen Anknüpfung.  
  • fördert die Mobilität der Studierenden und des Personals. 
  • bietet Studierenden und Mitarbeitenden zahlreiche Sprachkurse, Kurse zur Entwicklung interkultureller Kompetenz oder wissenschaftlichem Schreiben in Englisch. 
  • entwickelt englischsprachige Studien – es gibt bereits zahlreiche Masterstudien in englischer Sprache
  • bietet den Lehrenden Unterstützung für das Unterrichten in englischer Sprache: Kurse für Teaching in English, Coaching und Beratung, Korrekturservice für Unterlagen. 

Innovationsfaktor Diversität

Unterschiedliche Erfahrungen und vielfältige Denkweisen sind Motor für Kreativität und Innovation an der TU Graz, siehe auch das Grundverständnis zur Diversität

Die TU Graz  

  • unterstützt Forschende darin, das Innovationspotential ihrer Forschung zu erhöhen: Diversitätsaspekte werden identifiziert und in Forschungsprojekte integriert. 
  • gibt Lehrenden die Möglichkeit, ihre Lehrveranstaltungen diversitätsbewusst und inklusiver zu gestalten, sodass mehr Studierende erfolgreich ihr Studium an der TU Graz absolvieren können.
  • bietet Studierenden finanzielle Anreize, ihre Abschlussarbeiten diversitätsbewusst zu gestalten.
Bildquelle: TU Graz - Clara Hamann

Clara Hamann, Teilnehmerin am Wettbewerb Vielfalt in Bildern, Kategorie Vielfalt allgemein

Angebote der TU Graz

  • Handbuch für diversitätsbewusste Forschung für TU Graz Forschende  
  • Plattform für Gender- und Diversitätsbewusste Forschung: hier werden gemeinsam mit der Med Uni Graz für Forschende beider Universitäten erste Praxisbeispiele sichtbar gemacht. Zur Plattform
  • Individuelle Beratung für Forschende der TU Graz bei der Identifikation und Integration von Diversitätsaspekten in Forschungsprojekten
  • Checkliste zur Diversität in der Lehre
  • Diversity Award – Preis für Diversität für TU Graz-Forschende, Lehrende und Studierende 
  • Lehrgang für den Aufbau von Gender- und Diversitätskompetenz für Wissenschafter*innen der TU Graz

Handbuch für diversitätsbewusste Forschung

Um Impulse für die Entwicklung neuer, herausragender, diversitätsbewusster Ergebnisse in Technik und Naturwissenschaften zu setzen, stellt die TU Graz das Handbuch Diversität in Forschungsprojekten berücksichtigen. Wie geht das? für alle Phasen eines Forschungsprojekts zur Verfügung.

Das Handbuch bietet Anregungen für alle, deren Forschung sich auf Menschen oder lebende Materie bezieht oder von Zielgruppen genutzt wird, die sich hinsichtlich vielfältiger Aspekte unterscheiden (wie Ausbildung, Alter, Herkunft, Geschlecht usw.). In sechs Kapiteln wird mittels Leitfragen angeregt, mögliche Diversitätsaspekte zu identifizieren und zu integrieren und so innovativere Forschungsergebnisse zu erzielen – etwa indem neue Variablen definiert oder Methoden entwickelt und in Publikationen eingebracht werden.

Das Handbuch gibt es als

Die Printversion des Handbuchs ist zweisprachig (Deutsch/Englisch) und lädt zum Benutzen ein:

  • Es gibt freie Notizfelder und ein Plakat als Arbeitsunterlage zur Visualisierung von Ideen und zur Veranschaulichung eines eigenen Projekts.
  • 18 konkrete Beispiele aus Technik und Naturwissenschaften sind ergänzend online verfügbar (Deutsch und Englisch)
  • Literaturhinweise, Erläuterungen und Begriffserklärungen runden das Angebot ab.

 

Checkliste zur Diversität in der Lehre

Studierende bringen vielfältige Talente mit, aber auch unterschiedliche Ausbildungshintergründe, Sprachkenntnisse und Lernerfahrungen. Die Checkliste mit Leitfragen zur Diversität in der Lehre bietet Lehrenden die Möglichkeit zur Reflexion und zeigt, wie die Diversität (Vielfalt) der Studierenden die Lehre bereichern kann. Die Checkliste umfasst, neben konkreten Anregungen zur abwechslungsreichen Gestaltung der Lehre, Ansprechpersonen an der TU Graz für spezielle Fragen sowie eine Übersicht zu weiterführenden Materialien.

Die Checkliste ist auch im Booklet Lehre angeführt, das für Bedienstete der TU Graz über das Handbuch Lehre im Intranet TU4U zugänglich ist. Darüber hinaus gibt es die Checkliste aufbereitet und ergänzt mit Erfahrungsbeispielen von Lehrenden der TU Graz frei zugänglich im TeachCenter der TU Graz (derzeit nur auf Deutsch).

Die Checkliste Lehre wird derzeit als Handbuch aufbereitet (analog zum Handbuch Forschung) und erscheint im Jänner 2021 auf Deutsch und Englisch als Printversion, ebenfalls im Verlag der TU Graz.

Gender- und Diversitätskompetenzen für Wissenschafter*innen

Die TU Graz hat in Kooperation mit der Genderwerkstätte Graz den Lehrgang „Gender- und Diversitätskompetenzen für Wissenschaftler*innen der TU Graz“ entwickelt. Der Lehrgang wurde im Studienjahr 2020/2021 erstmals als Pilot durchgeführt und wird ab dem Wintersemester 2021 jedes zweite Studienjahr angeboten.

Im Lehrgang können sich die teilnehmenden Personen relevantes Know-how für eine menschenfreundliche, geschlechter- und diversitätsbewusste Technik und Naturwissenschaft aneignen. Im Rahmen einer kurzen Abschlussarbeit erfolgt der Praxistransfer.

Der Lehrgang vermittelt theoretische Grundlagen zum Themenbereich „Gender & Diversität“ und beschäftigt sich gezielt mit folgenden Anwendungsfeldern:

  • Erkennen von möglichen Gender- und Diversitätsaspekten im eigenen Forschungsgebiet und Formulieren von Gender- und Diversitätsaspekten in Forschungsanträgen
  • Gestalten von studierendenzentrierter, gender- und diversitätsbewusster Lehre
  • Gender- und diversitätsbewusste Personalauswahl, Teamleitung und Teamzusammenarbeit
  • Sozial- und umweltverträgliche Technikgestaltung und Technikfolgenabschätzung

 

Informationen zum Lehrgang

  • Umfang: 6 Module à 2 Tage, 2-stündiger Kick-Off und 2-stündige Abschlussveranstaltung sowie begleitete und unbegleitete Peergruppen-Treffen zwischen den Modulen
  • Zeitraum: Der nächste Lehrgang startet im Herbst 2021.
  • Zielgruppe: Wissenschafter*innen der TU Graz ab dem Doktorat
  • Bewerbung und Einreichfrist: Es erfolgen Nominierungen durch die Dekan*innen aller Fakultäten bzw. können Sie sich bei Interesse auch direkt an diese oder an die nachstehend genannte Ansprechperson wenden. Auch wissenschaftliche Mitarbeitende von Beteilungen der TU Graz können von den jeweiligen Geschäftsführungen nominiert werden.
  • Kosten: Für Wissenschafter*innen der TU Graz und für jene von TU Graz Beteiligungen ist der Lehrgang kostenlos.
  • Abschluss: Abgeschlossen wird der Lehrgang mit dem Zertifikat Gender- und Diversitätskompetenzen für Wissenschafter*innen in Technik und Naturwissenschaften


Pilotlehrgang

Der Pilotlehrgang fand von September 2019 bis September 2020 statt. Im Rahmen der Veranstaltung #DiversityMatters2020 wurden den Absolvent*innen ihre Zertifikate überreicht. Einige veranschaulichten die Ergebnisse ihrer Praxisarbeiten in spannenden Kurzvorträgen.

Eine Dokumentation des Pilotlehrgangs und der Arbeiten erscheint im Frühjahr 2021.

Video zum Lehrgang

Kontakt

Armanda PILINGER
Büro für Gleichstellung und Frauenförderung
Mandellstraße 5/I
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6090
a.pilingernoSpam@tugraz.at

Diferences matter.

Mind_the Gap

Diversity Award für das Einbeziehen des Menschen in Technik & Naturwissenschaften

Die TU Graz fördert die Auseinandersetzung mit dem Faktor Mensch in Technik und Naturwissenschaften und macht diese sichtbar. Dafür werden jährlich anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März fünf Geldpreise in der Höhe von 500 bis 1.500 Euro (für Teams) ausgeschrieben.

Studierende und Mitarbeitende der TU Graz können sich – als Einzelperson oder im Team – für die Berücksichtigung von Diversität um einen der fünf Preise bewerben. Die Einreichungen unterliegen keiner thematischen Einschränkung. Beurteilungskriterien sind der Grad der Auseinandersetzung sowie die Integration von Diversitätsaspekten (wie Geschlecht, Alter, Kultur, Sprache, Erfahrung, körperliche Fähigkeiten, etc.). Die Preise werden für wissenschaftliche Abschlussarbeiten und Publikationen, Konferenzbeiträge, Lehrinhalte und/oder -methoden, Weiterbildungen für den Aufbau von Diversitäts-Knowhow und nichtwissenschaftliche Projekte zur Förderung der Diversität in Forschung und Lehre vergeben.

Weitere Details zum Preis sowie zur Ausschreibung finden Studierende und Bedienstete der TU Graz im Intranet TU4U.

Bildquelle: TU Graz

Termine und Fristen

  • Ausschreibungsstart: 8. März 2020
  • Einreichfrist: 8. September 2020
  • Berücksichtigungszeitraum: Mai 2019 bis September 2020

Kontakt

Armanda PILINGER
Büro für Gleichstellung und Frauenförderung
Mandellstraße 5/I
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6090
a.pilingernoSpam@tugraz.at

Alexandra FRANTHALL
Büro des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen
Mandellstraße 5/I
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6094
alexandra.franthallnoSpam@tugraz.at

Flyer

Mind the Gap Flyer in sechs Sprachen zum Download: