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Tesla Nikola(us) und die Technik in Graz

29.05.2019 | TU Graz news | Medienservice |

Von Christoph Pelzl

Eine neue Publikation im Verlag der TU Graz widmet sich den „Grazer Jahren“ des Erfindergenies Nikola Tesla und spannt einen Bogen von seiner Studienzeit in Graz bis zu Teslas Spuren in der Gegenwart.

Einzigartiger Ort für Hochspannungsexperimente und Hochspannungstests: Das Nikola-Tesla-Labor des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement © Robert Illemann

Das Buchcover zum Download finden Sie am Ende der Meldung

Die Publikation befasst sich in besonderem Maße mit Teslas Beziehung zur Technik in Graz, wo er von 1875 bis 1878 an der k.k. Technischen Hochschule studierte und 1937 aufgrund seiner Leistungen mit dem Ehrendoktorat der technischen Wissenschaften ausgezeichnet wurde. Textauszüge und Abbildungen von Originaldokumenten aus dem Universitätsarchiv der TU Graz, darunter Vorlesungsskizzen, Teslas Studienakt sowie sein Dankestelegramm, das er anlässlich seiner Ehrenpromotion an die Technische Hochschule geschickt hatte, geben Einblicke in die damaligen Geschehnisse.

Das Buch ist eine Überarbeitung jener Publikation, die zum 150. Geburtstag von Nikola Tesla im Jahr 2006 vom Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz in Zusammenarbeit mit dem Universalmuseum Joanneum herausgegeben wurde. Damals standen die wichtigsten Meilensteine im Leben von Tesla sowie seine technischen Errungenschaften im Mittelpunkt, die in der Neuauflage noch ausführlicher beschrieben werden.

Bleibende Spuren eines Genies

Die Neuauflage beleuchtet außerdem, wie sich Teslas Ideen auf Wissenschaft und Industrie auswirkten, welche Entwicklung seine Grazer Bildungseinrichtung, das heutige Universalmuseum Joanneum, durchlebte und wie sich sein Erbe an der Technischen Universität Graz manifestiert.

Im Nikola-Tesla-Labor des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz etwa können Studierende heute noch die wichtigsten Experimente des Technikpioniers nachverfolgen und sich mit jenen Erkenntnissen vertraut machen, mit denen Tesla den Grundstein für viele bahnbrechende Entwicklungen auf dem Gebiet der Wechselstrom- und Hochfrequenztechnik sowie in der Informations- und Energieübertragung legte. Die weltweite Stromerzeugung und -verteilung beispielsweise erfolgt heute noch mit Generatoren und Transformatoren, die auf Tesla zurückgehen.

Insgesamt meldete Tesla mehr als 250 Erfindungen zum Patent an. Damit zählt der Namensgeber der physikalischen Einheiten der magnetischen Flussdichte zu den bedeutendsten Erfindern unserer Zeit.

In der Rubrik "Talking About..." skizziert TU Graz-Archivar Bernhard Reismann Nikola Teslas Zeit an der TU Graz. Über die Forschung am Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement berichten wir in einem Beitrag auf Planet Research.

Information

Tesla Nikola(us) und die Technik in Graz
Herausgegeben von Uwe Schichler und Josef W. Wohinz
Autoren:  Friedrich Bouvier, Gerhard M. Dienes, Bernd Moser, Wolfgang Muchitsch, Karl Peitler, Uwe Schichler und Josef W. Wohinz
ISBN: 978-3-85125-628-4
Umfang: 120 Seiten
Einband: kartoniert
Erschienen: Mai 2019
Reihe: Archiv und Bibliothek der TU Graz / Band 7
Subskriptionspreis bis 15.09.2019: € 32.00
Preis ab 16.09.2019: € 39.00
Bestellbar unter www.tugraz-verlag.at

Kontakt

Verlag der TU Graz
Technikerstraße 4, 8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6157
E-Mail: verlagnoSpam@tugraz.at

Buchcover "Tesla Nikola(us) und die Technik in Graz"; Foto: R. Illemann, Layout: derprem.com, © Verlag der TU Graz