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Digitalisierung

Digitalisierung verändert das Leistungsangebot und die Kernprozesse von Hochschulen in Lehre, Forschung und Verwaltung sowie die Art und Weise, wie auf gesellschaftliche Veränderungen eingegangen werden kann. Wie kann sich die TU Graz vor diesem Hintergrund von anderen Hochschulen differenzieren? Wie kann der Wissensstandort Steiermark weiter ausgebaut werden? Welche Leistungsmodelle sollen künftig angeboten werden? Welche Rahmenbedingungen müssen geändert werden? Wo macht Digitalisierung einen Sinn?

Das proaktive Gestalten der digitalen Transformation ist eine verbindliche Entscheidung der TU Graz. Die TU Graz schafft mit ihrer Digitalisierungspolitik einen strategischen Handlungsrahmen zum Umgang mit Digitalisierung und ihrer Veränderungsvielfalt.

Die digitale Agenda der TU Graz wird von einem Transformations- und Programmmanagement begleitet und umfasst  vier Chancenfelder:

  • Lehre
  • Forschung
  • 3rd Mission
  • Verwaltung

Bei der Digitalisierung geht es nicht um Mensch oder Computer, sondern um Mensch UND Computer. Die TU Graz möchte den Mitarbeitenden und Studierenden unterschiedliche Lebensmodelle ermöglichen, indem sie ihr Arbeitsumfeld bedürfnisgerecht optimiert. Wir als Universität haben einen Wissenstransfer für eine wissensbasierte Gesellschaft zu leisten. Durch die zahlreichen neuen Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung dafür bieten, erweitern wir unser Leistungsmodell und unterstützen nicht zuletzt den Innovationsstandort.

Claudia von der Linden, Vizerektorin für Digitalisierung und Change Management

Das Projektteam Digitalisierung in einem Hörsaal.

Das Kernteam Digitale TU Graz

(v. l. n. r.) Manuela Pötzlberger, Stefanie Lindstaedt, Claudia von der Linden, Reinhard Posch, Arne Tauber, Markus Ebner, Günter Kleinhapl, Martin Ebner, Tony Ross-Hellauer, Christine Stöckler-Penz und Elisabeth Lex

Grundziele der Digitalisierung

Die TU Graz …

… erhöht ihre Wettbewerbsfähigkeit in Forschung und Lehre.

… ist attraktive Partnerin für Studierende, Mitarbeitende und Kooperationspartnerinnen und -partner aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie der nationalen und regionalen Verwaltung.

… ist eine didaktisch erstklassige Ausbildungsstätte für die sich qualifizierte und bestgeeignete Personen für ein Studium entscheiden.

… bietet Stakeholdern gemeinsame Arbeitsprozesse, die modern, zeitgemäß und nutzerfreundlich sind.

… gewinnt als attraktive Arbeitgeberin die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Chancenfeld Lehre

Digitalisierung in der Lehre bedeutet vor allem: Unterstützung des Lehrbetriebes. Digitale Applikationen helfen, steigende Studierendenzahlen zu managen. Zeitgemäße elektronische Prüfungsformen ergänzend zur mündlichen Prüfung vereinfachen die Studienorganisation. Digitale Technologien können Präsenz- und virtuelle Lehre sinnvoll verschränken. Daraus entstehen modulare Lehr- und Lerninhalte, die über entsprechende IT-Infrastrukturen vermehrt frei zugänglich sind.

Mehr zum Chancenfeld Lehre

Chancenfeld Forschung

Forscherinnen und Forschern wird eine wettbewerbsfähige Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt, sie werden bei der Profilbildung und der Steigerung der internationalen Sichtbarkeit unterstützt. Durch ein standardisiertes und effizientes Datenmanagement werden Daten nachhaltig verfügbar und wiederverwendbar. Das Ziel: Die TU Graz möchte die Effektivität und den Impact der Forschung steigern!

Eine Frau steht vor einer Skyline bei Nacht. Bildquelle: iStock – matamorworks

Chancenfeld 3rd Mission

Die TU Graz ist sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst. Sie möchte die Transferfunktion ausweiten und das Leistungsmodell Universität weiterentwickeln. Dazu sollen neue Wege evaluiert werden: Technologieunterstützte Bildungsangebote können neue Zielgruppen anziehen und die Zahl der Absolventinnen und Absolventen für den Standort in erfolgskritischen Themenfeldern erhöhen. Die TU Graz erhöht im Rahmen ihres öffentlichen Bildungsauftrages die Bildungschancen der Gesellschaft.

Chancenfeld Verwaltung

Abläufe und Informationsflüsse werden vereinfacht, Prozesse nachvollziehbarer, transparenter und effizienter. Alle Datenbestände werden in einer Gesamtarchitektur vereinheitlicht (Data only once), die Datenqualität gesteigert, das Reporting vereinfacht. Mitarbeitenden soll ein flexibler Arbeitsplatz geboten werden mit nutzerfreundlichen, vollständig digitalisierten Verwaltungs- und Arbeitsprozessen.

Und was ist der große Nutzen der Digitalisierung? Vereinfachung und Entlastung! Mitarbeitende müssen weniger Routineaufgaben erledigen und haben so ausreichend Zeit für neue Anforderungen und fachlich komplexe Themen. Digitalisierung kann und soll den Menschen am Arbeitsplatz nicht ersetzen, sondern liefert vor allem ein gutes Handwerkszeug für die tägliche Arbeit.

Tony Ross-Hellauer, Projektleiter Chancenfeld Forschung

Zeichnung von Menschen in einem Büro, die mit Computern, Tablets und Smartphones arbeiten. Darüber steht: Juhu, endlich mobil arbeiten! Noch mehr Druck! Nie wieder Daten suchen! Ortsunabhängig durch digitale Originale! Hilfe, mein Job wird ein Computer übernehmen! Kein Wettkampf mehr im P1! Dadurch wird alles noch schnelllebiger! Endlich mehr Freiräume! Das wird vieles verändern! Bildquelle: Burkhard Mohr

Transformationsmanagement

Die TU Graz begegnet den durch die Digitalisierung bedingten Herausforderungen mit einem strukturierten Transformationsprozess. Dieser folgt einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise, da die Digitalisierung die TU Graz als Ganzes sowie alle individuellen Mitarbeitenden und Studierenden betrifft. Unterschiedliche Dimensionen wie Strategie, Struktur, Kultur, Governance, neue Arbeitswelten usw., die die vier Chancenfelder miteinander verbinden, werden insbesondere im Transformationsmanagement berücksichtig. Digitale Transformation kann nur dann gelingen, wenn alle Stakeholder in den Prozess – in einen offenen Diskurs und den Wandel – eingebunden werden.

Kontakt

Marie JURANITSCH
Transformationsmanagement & Programmkoordination
Brockmanngasse 84
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 8713
m.juranitschnoSpam@tugraz.at