TU Graz/ TU Graz/ Universität/ Leitziele und Schwerpunkte/

Digitale TU Graz: News

Wie gehen Hochschulen mit der Digitalisierung um? Als erste österreichische Universität hat die TU Graz im Frühjahr 2018 eine Digitalisierungspolitik beschlossen und wirkt als Inkubator für Digitalisierung an heimischen Hochschulen.

Werfen wir einen Blick zurück: In einem umfassenden Meinungsbildungsprozess, in den sich alle TU Graz-Angehörigen einbringen konnten, wurden seit 2017 die Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die TU Graz in allen ihren Handlungsfeldern beleuchtet. Nach dem Beschluss der Digitalisierungspolitik wurden im Jahr 2018 Detailkonzepte ausgearbeitet – 2019 fiel der Startschuss für die Umsetzung.

Alle Neuigkeiten rund um die „Digitale TU Graz“ erfahren Sie laufend auf dieser News-Seite.

Eine Zeitleiste bildet die Schritte des Digitalisierungsprojektes an der TU Graz ab: 2017 – Meinungsbildungsprozess, 2018 – Roadmaps, 2019 – Start der Umsetzung Digitale TU Graz.

Aktuelle Projekte und Aktivitäten

Zwei Personen sitzen vor einem aufgeklappten Laptop.

Forschungsdatenmanagement & CyVerse Austria

Zwei neue Websites informieren über Projekte aus dem Handlungsfeld Forschung der „Digitalen TU Graz“:

Auf rdm.tugraz.at dreht sich alles rund um Research Data Management (RDM), also das Management von Forschungsdaten. Neben allgemeinen Infos rund um RDM und die FAIR-Data-Prinzipien – Daten sollen auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), kompatibel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable) sein – sind hier auch die RDM-Policy der TU Graz sowie praktische Infos rund um RDM im Forschungszyklus abrufbar.

Unter cyverse.tugraz.at wiederum finden Forschende Informationen zur praktischen Anwendung von „CyVerse Austria“. CyVerse ist eine RDM- und Analytics-Plattform für Life Scientists, die seit vergangenem Jahr im Rahmen der Forschungskooperation BioTechMed-Graz für Forschende der TU Graz, der Karl-Franzens-Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz zur Verfügung steht.

Gruppenfoto von neun Männern und fünf Frauen im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Zentraler Beitrag der TU Graz zur Hochschul-Digitalisierung

Digitalisierung ist ein kritischer Erfolgsfaktor für österreichische Universitäten. Das BMBWF stellt daher Anschubfinanzierungen für digitale Transformation zur Verfügung – sechs wegweisende Projekte der „Digitalen TU Graz“ werden mit insgesamt 12,2 Mio. Euro unterstützt.

Im Bereich der Verwaltung wartet die TU Graz mit den drei Projekten „AUT – Austrian University Toolkit“, „Digital Blueprint“ und „Digital University Hub“ auf, die gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz bis Ende 2024 bearbeitet werden. Im Forschungsdatenmanagement läuft das Projekt „FAIR Data Austria“ – mit der TU Wien und der Universität Wien – bis Ende des Jahres 2022. Bis dahin werden auch zwei Projekte zur Digitalisierung der Lehre umgesetzt: iMooX als Leadprojekt der TU Graz und „Learning Analytics“ gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz.

Sämtliche Projekte und Details zur Ausschreibung finden Sie in der BMBWF-Broschüre „Digitale und soziale Transformation. Ausgewählte Digitalisierungsvorhaben an öffentlichen Universitäten 2020 bis 2024“.

Drei Frauen und drei Männer sitzen auf Stühlen in einem Halbkreis. Einer der Männer spricht in ein Mikrofon.

Rückblick: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”

Anfang November 2019 lud die „Digitale TU Graz“ gemeinsam mit Scientific Knowledge Services, UCL Press und LIBER zum Workshop “FAIR Data and the European Open Science Cloud” in die Aula der TU Graz ein. Die FAIR-Data-Prinzipien formulieren Grundsätze für nachhaltig nutzbare Forschungsdaten, die European Open Science Cloud macht Daten-Dienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar.

Die internationalen Vortragenden Tiziana Ferrari, Marta Teperek, Paolo Budroni, Ignasi Labastida i Juan und Stefanie Lindstaedt brachten ihre Expertise ein, unter dem Titel “How FAIR are data in industry?” debattierten Vertreter/innen von AVL, Siemens, NXP, dem Know-Center und der TU Graz in einer Podiumsdiskussion. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitierten vom regen Austausch im Rahmen des Workshops.

 

Männer und Frauen sitzen um Tische herum. Eine Frau steht und gestikuliert mit den Armen. Ein Mann steht vor einem Flipchart und hält einen beschriebenen Zettel hoch.

Reger Austausch beim TEL-Marketplace-Barcamp

Beim ersten TEL-Marketplace-Barcamp im November 2019 drehte sich alles rund um Technology Enhanced Learning (TEL), also technologiegestütztes Lehren und Lernen. Aktuell werden ausgewählte Pilotgruppen an der TU Graz dabei unterstützt, innovative TEL-Konzepte in der alltäglichen Lehrpraxis anzuwenden, zu evaluieren und gemeinsam mit Studierenden weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund tauschten sich Studierende, Lehrende und Forschende der TU Graz beim Barcamp rund um das Konzept „Flipped Classroom“, den Sinn und Unsinn von Lernzielen, intelligente Video-Technologie in Lehrveranstaltungen und viele weitere Themen aus.

Mit über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und regen Diskussionen wurde ein weiterer Schritt hin zum Aufbau einer TEL-Community an der TU Graz getan – Fortsetzung folgt!

Eine Lupe liegt auf einer Computertastatur.

Workshop: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”

Das Team im Handlungsfeld Forschung der „Digitalen TU Graz” entwickelt eine Strategie für Forschungsdatenmanagement (FDM), eine FDM-Policy und entsprechende Services für Forschende. Daran anknüpfend lädt die „Digitale TU Graz“ am 7. November zu einem ganztägigen Workshop in der Aula am Campus Alte Technik ein: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”. Die FAIR-Data-Prinzipien formulieren Grundsätze für nachhaltig nutzbare Forschungsdaten, die European Open Science Cloud macht Daten-Dienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar.

Workshop: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud (EOSC)”
Termin: Donnerstag, 7. November 2019
Ort: Aula der TU Graz, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

Der Workshop ist kostenlos, die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt – bitte melden Sie sich online an: www.focusopenscience.org/book/19graz

Rektor Harald Kainz, Vizerektorin Claudia von der Linden, Andrea Servida, Leiter der Abteilung „eGovernment and Trust“ der Europäischen Kommission, Karin Schaupp, Vorsitzende des Universitätsrates der TU Graz und Elmar Pichl, Sektionschef im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Haus der Digitalisierung eröffnet

Als Vorreiterin in der Digitalisierung der österreichischen Hochschullandschaft eröffnete die TU Graz am 26. Juni 2019 als erste heimische Universität ein Haus der Digitalisierung. In der Brockmanngasse 84 sind alle Abteilungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität verortet, hier liegt zukünftig der Dreh- und Angelpunkt der vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung für die Bereiche Lehre, Forschungsdatenmanagement, Verwaltung und Third Mission.

Lesen Sie mehr: Digital verortet: TU Graz eröffnet Haus der Digitalisierung

Drei Lehrende der TU Graz zeigen Urkunden in die Kamera. Links neben ihnen steht Rektor Harald Kainz, rechts neben ihnen Martin Ebner.

OER-Zertifizierung für TU Graz-Lehrende

Open Educational Resources (OER) sind frei zugängliche Bildungsmaterialien, die eine eindeutige Lizenzierung aufweisen – dadurch ist sowohl für Studierende als auch für Lehrende klar ersichtlich, wie sie die Lehrmaterialien (weiter-)verwenden und gegebenenfalls adaptieren können. So können OER nachhaltig genutzt werden und insbesondere für einen offenen, kollaborativen Unterricht eine Bereicherung darstellen.

Die TU Graz bietet ihren Lehrenden im Rahmen des strategischen Projektes „Digitale TU Graz“ ein OER-Weiterbildungsangebot samt österreichweit gültiger Zertifizierung an. Rektor Harald Kainz überreichte am 6. Juni 2019 gemeinsam mit Martin Ebner, Leiter der Serviceeinrichtung Lehr- und Lerntechnologien, feierlich die ersten Zertifizierungsurkunden an Christian Höller (Institut für Fertigungstechnik), Roman Maier (Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau) und Michael Spörk (Institut für Technische Informatik) als Nachweis ihrer Expertise.

Eine Lupe vergrößert auf einer Zeitung das Wort "Research".

Workshop: „The Meanings of Reproducibility”

Reproduzierbarkeit gilt als grundlegende Form der Validierung wissenschaftlicher Forschung und bildet eine zentrale Säule der Open-Science-Bewegung. Eine umfassende Einführung zum Thema bietet ein Workshop am 17. Mai am Campus Inffeldgasse, zu dem die Graz Open Science Initiative (GOSI), eine Initiative von Forschenden verschiedener Grazer Universitäten und Hochschulen, und das Team des Handlungsfeldes Forschung des strategischen Projektes „Digitale TU Graz“ herzlich einladen:

„The Meanings of Reproducibility”
Termin: Freitag, 17. Mai 2019, 09:15 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort: Hörsaal i1, Inffeldgasse 18/EG, 8010 Graz
Anmeldung: bis 10. Mai unter tinyurl.com/GOSI-repro-2019

Das Programm umfasst eine Keynote von Tobias Heycke (GESIS) zum Thema Reproduzierbarkeit, eine Podiumsdiskussion und interaktive Breakout-Groups.

Forscher Tony Ross-Hellauer steht in einem schwarzen Hemd in der Bildmitte, er spricht in ein Mikrofon, das er in der rechten Hand hält. Im Vordergrund sind unscharf die Köpfer zweier Zuhörerinnen zu sehen.

Forschungsdaten optimal nutzen

Im Rahmen des Projekts „Digitale TU Graz“ entwickelt ein Team rund um Tony Ross-Hellauer eine Strategie für Forschungsdatenmanagement (FDM), eine FDM-Policy und entsprechende Services für Forschende. Welche Vorteile das bringt, erzählt der Forscher vom Institute of Interactive Systems and Data Science im Interview mit „TU Graz people“, dem Informationsblatt für TU Graz-Angehörige und -Interessierte.

Sie finden das Gespräch in der „TU Graz people“-Ausgabe Nr. 69 auf Seite 8.

In einer großen Aula sind voll besetzte Stuhlreihen zu sehen.

Neue Wege in der Lehre

Gut gefüllt war die Aula der TU Graz am 19. März 2019 beim „TEL Marketplace“: Forschende und Lehrende stellten Erkenntnisse, Prototypen und Konzepte rund um Technology Enhanced Learning (TEL) vor und nutzten die Möglichkeit zum Austausch. Von interaktiven Lehrvideos über einen „Computing Tutor“, der beim Lernen unterstützt, bis hin zu Remote Labs zur Fernsteuerung von Experimenten wurde eine breite Palette an Themen präsentiert. In weiterer Folge werden Pilotgruppen an der TU Graz dabei unterstützt, neue TEL-Konzepte in der alltäglichen Lehrpraxis anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Zwei Studenten stehen vor einem Gebäude der TU Graz und blicken auf ein Tablet.

Flipped Classroom“ dreht Unterricht um

Der „Flipped Classroom“ kommt an die TU Graz: Bei dieser innovativen didaktischen Methode eignen sich die Studierenden selbständig Lehrinhalte mittels Onlinekurs an, um diese dann im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu diskutieren und anzuwenden.

Zur Lehrveranstaltung „Schutz und Versorgungssicherheit elektrischer Energiesysteme“ im Sommersemester 2019 wird ein entsprechender MOOC angeboten, Studierende können sich bereits für den Onlinekurs anmelden. Ihr eigenständig erworbenes Wissen vertiefen die Teilnehmenden in der dazugehörigen Vorlesung und Übung.