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Digitale TU Graz: News

Wie gehen Hochschulen mit der Digitalisierung um? Als erste österreichische Universität hat die TU Graz im Frühjahr 2018 eine Digitalisierungspolitik beschlossen und wirkt als Inkubator für Digitalisierung an heimischen Hochschulen.

Werfen wir einen Blick zurück: In einem umfassenden Meinungsbildungsprozess, in den sich alle TU Graz-Angehörigen einbringen konnten, wurden seit 2017 die Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die TU Graz in allen ihren Handlungsfeldern beleuchtet. Nach dem Beschluss der Digitalisierungspolitik wurden im Jahr 2018 Detailkonzepte ausgearbeitet – 2019 fiel der Startschuss für die Umsetzung.

Alle Neuigkeiten rund um die „Digitale TU Graz“ erfahren Sie laufend auf dieser News-Seite.

Eine Zeitleiste bildet die Schritte des Digitalisierungsprojektes an der TU Graz ab: 2017 – Meinungsbildungsprozess, 2018 – Roadmaps, 2019 – Start der Umsetzung Digitale TU Graz.

Aktuelle Projekte und Aktivitäten

Unter dem Schriftzug EOSC Support Office Austria sind neun quadratische Kästchen in blauer Farbe abgebildet, daran schwebt eine weiße Wolke mit der Aufschrift EOSC und mehrere Symbole in kleinen Kreisen, zum Beispiel ein Bildschirm.

Die European Open Science Cloud im Fokus

Die TU Graz bringt sich weiterhin aktiv bei der Entwicklung der European Open Science Cloud (EOSC) ein, die Datendienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar macht – und das stets unter Berücksichtigung der FAIR-Prinzipien: Die Forschungsdaten sollen auffindbar, zugänglich, kompatibel und wiederverwendbar sein. Noch bis Jahresende hat die TU Graz den Managementvorsitz des EOSC Support Office Austria inne – das ist die zentrale Anlaufstelle für österreichische Forschende und Institutionen, die Forschungsdatenmanagement im Rahmen der EOSC praktisch umsetzen wollen (Kontakt: Ilire Hasani-Mavriqi).

Ab Juni 2022 ist unsere Universität außerdem an dem neuen Projekt „EOSC Focus“ beteiligt und arbeitet gemeinsam mit europäischen Partnern u. a. an folgenden Fragen: Wie schreiten die EOSC-Projekte in ganz Europa voran? Wie können EOSC-Services an europäische Forschende kommuniziert werden? Und welche finanziellen Modelle sichern die EOSC-Weiterentwicklung zukünftig? Das Projekt läuft über drei Jahre bis Ende Mai 2025.

Drei junge Frauen stehen vor Bücherregalen, sie blicken auf einen geöffneten Laptop.

Neues OER-Plugin: freie Bildungsressourcen einfach zugänglich machen

Open Educational Resources (OER) sind freie Bildungsressourcen, die kostenlos genutzt, bearbeitet und verbreitet werden können. Die Nutzung wird mit einer entsprechenden Lizenz geregelt. Mit einem neuen OER-Plugin können Lehrende ausgewählte Inhalte der Lernplattform Moodle – beispielsweise Kursunterlagen – nun mit wenigen Klicks direkt in ein Bibliotheks-Repositorium laden und diese somit einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Metadaten werden dabei teilweise automatisch ausgelesen, z. B. Dateinamen und Lizenzen, sie können aber auch individuell bearbeitet werden.

Das Plugin wurde von der TU Graz im Rahmen des Projekts Open Education Austria Advanced unter Leitung der Universität Wien entwickelt und steht als Open-Source-Software frei zur Verfügung. TU Graz-Lehrende, die OER-zertifiziert sind, können das Plugin im TU Graz TeachCenter bereits nutzen – ganz im Sinne der OER-Policy der TU Graz, die offene Bildungsressourcen fördert. Zur Anleitung: https://telucation.tugraz.at/oer-tc

Schematische Darstellung eines Kreislaufs mit den Stationen: Store, Transfer, Analyze, Visualize, Metadate Markup, Search & Discover, Share & Collaborate, Publish, Reuse

FAIRe Forschungsdaten mit CyVerse: neuer MOOC

Mit „Making Your Research FAIR with CyVerse” bietet die TU Graz ab 1. Mai 2022 einen neuen, kostenlosen Onlinekurs auf der MOOC-Plattform iMooX.at an, der sich dem Einsatz von CyVerse im Forschungsalltag widmet. Die Plattform CyVerse ermöglicht das Management und die Analyse von Forschungsdaten, sie steht im Rahmen der Kooperation BioTechMed-Graz für Forschende der TU Graz, der Karl-Franzens-Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz zur Verfügung.

Kursleiterin Sarah Stryeck gibt in vier einstündigen Sessions Einblick in die Funktionalitäten von CyVerse und informiert darüber, wie Forschende Daten verwalten und analysieren können. Dem Umgang mit den Daten liegen dabei stets die FAIR-Data-Prinzipien zugrunde: Forschungsdaten sollen auffindbar (findable), zugänglich (accessible), kompatibel (interoperable) und wiederverwendbar (reusable) sein. Der MOOC wird auf Englisch abgehalten.

Acht Personen mit Urkunden

Marktplatz für frische Ideen

Das erfolgreiche Innovationsprogramm „Digitale TU Graz Marketplace“ startet in die dritte Runde: Die TU Graz unterstützt im kommenden Studienjahr zwölf Projekte rund um technologiegestützte Lehre (Technology Enhanced Learning), Verwaltung (Technology Enhanced Administration) und Forschungsdatenmanagement (Research Data Management). Live präsentiert wurden die neuen Pilotprojekte beim „Digitale TU Graz Marketplace“-Event im März 2022 in der Aula der TU Graz (Livestream zum Nachsehen) und online auf der digitalen Plattform Gather.

Die Projekte der dritten Edition beschäftigen sich beispielsweise mit digitalen Laborjournalen, innovativen MOOCs (etwa zum Thema Reifentechnologie), individualisierten Übungsaufgaben im Bereich Mechanik oder digitalisierten Anmeldeprozessen für Sommerkurse. Infos zu allen zwölf Projekten finden Sie in der Learning Toolbox.

Und wer sich von den bisherigen Ideen inspirieren lassen möchte, ist herzlich eingeladen, im University Innovation Report zu schmökern.

Ein junger Mann in schwarzem T-Shirt und eine junge Frau in grünem Pullover blicken gemeinsam auf ein Tablet. Die junge Frau hält das Tablet in der linken Hand, mit der rechten deutet sie darauf.

Online lernen: TU Graz-Kurse auf edX.org

Die TU Graz baut ihr Online-Angebot weiter aus: Das Programm „Side Channel Security Basics“ und der Kurs „Electromagnetic Compatibility Essentials“ bilden den Auftakt zu einer neuen Partnerschaft, in deren Rahmen die TU Graz ausgewählte Bildungsangebote auf der E-Learning-Plattform edX.org über 42 Millionen Lernenden auf der ganzen Welt zur Verfügung stellt. Die Inhalte sind kostenlos verfügbar, optional können Lernende ein Abschlusszertifikat erwerben. Die TU Graz-Kurse zu Cybersicherheit und Elektronik beginnen am 22. März 2022, Interessierte können sich auf der edX-Website dafür anmelden.

Die Kooperation setzt die TU Graz im Rahmen des strategischen Projekts „Digitale TU Graz“ im Handlungsfeld Third Mission um. So will die TU Graz ihrer Verantwortung für die Gesellschaft gerecht werden und innovative Weiterbildungsangebote für alle schaffen.

Noch mehr Infos erhalten Sie im „TU Graz news“-Beitrag zum neuen Angebot.

Screenshot von vielen Gesichtern bei einer gemeinsamen Videokonferenz.

digital university hub: Netzwerktreffen “SAY HI! – SAY WHY!

Das zweite interuniversitäre Netzwerktreffen des digital university hub am 17. Februar 2022 stand ganz im Zeichen der Kompetenzentwicklung. Los ging’s mit spannenden Impulsvorträgen zu „Informatische und Digitale Kompetenzen“ und „Change-Management-Kultur“, danach gab es die Möglichkeit, sich in Workshops zu „Future Skills“ und „On- & Off-Stage-Verhalten“ mit anderen Gestalter*innen des digitalen Wandels an Hochschulen auszutauschen. Auch Uni-Graz-Vizerektorin Petra Schaper Rinkel und TU Graz-Vizerektorin Claudia von der Linden nahmen teil und luden dazu ein, interuniversitäre Kollaboration fortlaufend zu stärken.

Werden Sie Teil einer stetig wachsenden Wissenscommunity – neue Mitglieder sind jederzeit willkommen! Interessierte Veränderungsbeauftragte aller österreichischen Hochschulen können sich über das Kontaktformular für das Netzwerk registrieren. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an digitaluniversityhubnoSpam@tugraz.at.

IDE@S: aktuelle Studie und Netzwerktreffen

Im Projekt IDE@S (Innovative Data Environment @ Styria) arbeiten TU Graz, Uni Graz, Med Uni Graz und FH JOANNEUM an einem Konzept für eine sichere und kollaborative Dateninfrastruktur in der Steiermark. Vor diesem Hintergrund veröffentlichten TU Graz-Forschende im Jänner 2022 eine Studie zu regionalen Dateninfrastrukturen und kollaborativer Datennutzung, die alle Interessierten online nachlesen können: Collaborative Data Use between Private and Public Stakeholders – A Regional Case Study.

Zudem fand im Dezember 2021 ein Online-Netzwerktreffen des Projekts statt. Einleitend hielt Günther Tschabuschnig (Data Intelligence Offensive – Verein zur Förderung der Datenwirtschaft) einen Vortrag über Agile Data Governance. Anschließend stellte das IDE@S-Team den aktuellen Projektfortschritt vor und berichtete über eine Untersuchung des steiermärkischen Personalbedarfs im Bereich Data Science und Cloud Computing. Zum Ausklang tauschten sich die Teilnehmenden in einem „Wissenscafé“ aus.

Die Gesichter von sechzehn Personen in einer Videokonferenz.

Digital Talks für Mitarbeitende

Mit einem neuen Veranstaltungsformat startete die Digitale TU Graz ins Jahr 2022: Bei den Digital Talks können sich interessierte TU Graz-Mitarbeitende in informellem Rahmen über laufende Projekte informieren und sich direkt mit den Handlungsfeldverantwortlichen austauschen.

Am 18. Jänner 2022 fand die erste Veranstaltung mit Schwerpunkten aus den Handlungsfeldern Verwaltung und Third Mission statt. Thematisch standen zwei Projekte im Vordergrund: der neue digital university hub, eine Kooperations- und Serviceplattform für digitale Transformationsvorhaben von Hochschulen, sowie Onlinekurse der TU Graz für ein weltweites Publikum.

Beim zweiten Termin am 1. Februar 2022 drehte sich alles um das Forschungsdatenmanagement an der TU Graz sowie um Digitale Lehre – konkret standen der Relaunch der MOOC-Plattform iMooX.at sowie das Masterstudium „Computational Social Systems“ im Fokus.

TU Graz-Mitarbeitende finden alle Präsentationen zum Nachsehen im Intranet TU4U.

Unter dem Schriftzug EOSC Support Office Austria sind neun quadratische Kästchen in blauer Farbe abgebildet, daran schwebt eine weiße Wolke mit der Aufschrift EOSC und mehrere Symbole in kleinen Kreisen, zum Beispiel ein Bildschirm.

Im Dienste der Open Science: EOSC Support Office Austria

Die European Open Science Cloud (EOSC), die 2018 an der Universität Wien gelauncht wurde, macht Daten-Dienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar. Sie soll dazu beitragen, wissenschaftliche Prozesse offener und effektiver zu gestalten und Forschung zur Bewältigung aktueller Herausforderungen zu nutzen. Seit Oktober 2021 dient in Österreich das neue EOSC Support Office Austria als zentrale Anlaufstelle für Forschende und Institutionen, die an der praktischen Umsetzung von Open Science und Forschungsdatenmanagement im Rahmen der EOSC interessiert sind.

Wer mehr zum Thema erfahren oder sich aktiv einbringen möchte, kann sich bei Interesse gerne an die Vorsitzende des Managements Ilire Hasani-Mavriqi wenden (Institute of Interactive Systems and Data Science der TU Graz, Handlungsfeldleiterin Forschung der Digitalen TU Graz).

Avatare stehen in einem virtuellen Raum. Am oberen Bildschirmrand und im rechten unteren Eck sind Videobilder von vier Frauen zu sehen.

Praxistests beim MakerSpace

Beim zweiten virtuellen MakerSpace im November lernten rund 40 Teilnehmende der TU Graz und österreichischer Partneruniversitäten verschiedene Projekte und Initiativen der „Digitalen TU Graz“ aus allen vier Handlungsfeldern näher kennen und probierten neue Tools selbst aus. Darunter waren beispielsweise das Learning Goal Widget, das Lernziele visualisiert und Studierenden so ermöglicht, ihren selbst eingeschätzten Lernfortschritt aufzuzeichnen; das TU Graz Repository zur digitalen Aufbewahrung von Publikationen und Forschungsdaten unter Einhaltung der FAIR-Prinzipien; das Projektmanagement-Tool TU Graz plan und METIS – dieses von der EU geförderte Projekt beinhaltet die Erstellung von Online-Weiterbildungsangeboten im Bereich der Mikroelektronik, um Qualifikationslücken zu schließen. Auch für 2022 ist ein MakerSpace geplant, bei dem es wieder reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren und Austauschen geben wird.

Am oberen Bildschirmrand sind die Köpfe mehrere Personen zu sehen, darunter wird groß eine Präsentationsfolie gezeigt.

Web-Seminar zum Rollout von InvenioRDM an österreichischen Universitäten

Fast 90 Teilnehmende aus über 10 verschiedenen Ländern besuchten im November das Web-Seminar „Repositories for research data (InvenioRDM)“ im Rahmen des Projekts FAIR Data Austria unter Leitung der Digitalen TU Graz. In der Keynote berichtete Lars Holm Nielsen vom CERN über die Plattform InvenioRDM, die als Open-Source-Repository gemeinsam mit vielen Partnerinstitutionen entwickelt wird und dazu dient, Forschungsergebnisse digital aufzubewahren – und zwar unter Einhaltung der FAIR-Prinzipien, die Daten sollen auffindbar (findable), zugänglich (accessible), kompatibel (interoperable) und wiederverwendbar (reusable) sein. Zudem gab es Einblicke in die Repository-Plattformen der TU Graz, der TU Wien und der Universität Innsbruck, die allesamt auf InvenioRDM basieren.

Auf der FAIR-Data-Austria-Website finden Sie alle kommenden Termine der Reihe „Research Data Management in Austria“ sowie Unterlagen der bisherigen Veranstaltungen.

digital university hub: Veränderung verbindet

Sie suchen praxiserprobte Methoden, Instrumente und Tools, um den digitalen Wandel an Ihrer Hochschule aktiv zu gestalten? Der digital university hub unter www.digitaluniversityhub.eu bietet eine neue Kooperations- und Serviceplattform rund um digitale Transformation an Österreichs Hochschulen. Lernen Sie die bestehenden Initiativen kennen und bringen Sie sich selbst ein: Werden Sie Teil des Expert*innen-Netzwerks und nutzen Sie die Möglichkeit, eigene digitale Projekte auf der neuen Plattform zu veröffentlichen. Diese wertvollen Erfahrungen von Hochschulen für Hochschulen stehen auf dem digital university hub für alle Interessierten frei zur Verfügung.

Ein engagiertes Team der TU Graz, Universität Graz und Universität Wien entwickelt den digital university hub laufend weiter und freut sich auf Ihre Beiträge. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt das Projekt. Gestalten wir gemeinsam die Digitalisierung an unseren österreichischen Hochschulen!

Neues Studium im Wintersemester 2021/22: Computational Social Systems

Das englischsprachige Masterstudium „Computational Social Systems“ bildet in Kooperation mit der Universität Graz Studierende verschiedener Disziplinen aus, die aus digitalen Datenmengen über unsere Gesellschaft und unser Verhalten mit Methoden der Informatik und fachlichem Know-how wertvolles Wissen ableiten können und eine verantwortungsvolle Nutzung dieser Daten garantieren. Das Masterstudium verbindet Informatik mit Psychologie, Soziologie, Recht und Betriebswirtschaft und bietet so eine einmalige Kombination aus unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten, um die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen.

Das Studium wurde im Rahmen von „Teaching Digital Thinking“ entwickelt, einem Kooperationsprojekt unter Leitung der Universität Wien gemeinsam mit der Digitalen TU Graz und weiteren Hochschulpartnern.

Lesen Sie mehr zur Entstehungsgeschichte des neuen Studiums auf der Plattform digital university hub: Großer Zuspruch für neues Studium mit interdisziplinärer und uniübergreifender Vision

Neue Ideen unterstützen: University Innovation Report

Das Innovationsprogramm Digitale TU Graz Marketplace fördert seit dem Startschuss im März 2019 zahlreiche Projekte im technologiegestützten Lehren und Lernen, in der Verwaltung und in der Forschung. Nun bietet der University Innovation Report 2021 einen Rückblick auf die bisherige Geschichte und alle daraus entstandenen Projekte – von digitalen Innovationen in der Lehre und herausragenden MOOCs (Massive Open Online Courses) über Ideen, die den Alltag an der Universität erleichtern, bis hin zu digitalem Forschungsdatenmanagement: www.tugraz.at/go/university-innovation-report. Das Marketplace-Team wünscht viel Inspiration beim Schmökern!

Aktuell läuft der dritte Call des Digitale TU Graz Marketplace, noch bis 20. Dezember können TU Graz-Mitarbeitende und -Studierende ihre innovativen Ideen für unsere Universität einreichen. Alle Informationen dazu finden TU Graz-Angehörige im Intranet TU4U.

Screenshot von vielen Gesichtern bei einer gemeinsamen Videokonferenz.

Digital University Hub: Expert*innennetzwerk

Veränderung verbindet – unter diesem Credo entsteht im Projekt „Digital University Hub“ nicht nur eine universitätsübergreifende Serviceplattform, sondern zugleich wird auch der regelmäßige Austausch zum digitalen Wandel im Hochschulwesen gefördert. So kamen Expert*innen der TU Graz, Universität Wien und Universität Graz am 15. September 2021 zum ersten virtuellen Netzwerktreffen zur Digitalen Transformation „say hi – say why“ zusammen. Gemeinsam diskutierten sie über die Herausforderungen des Change Managements im Rahmen der Digitalisierung, die zum Einsatz kommenden digitalen Tools und den damit verbundenen Kulturwandel, um diese Veränderungen nachhaltig zu verankern. Auch Claudia von der Linden, Vizerektorin für Digitalisierung und Change Management der TU Graz, und Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer der Universität Wien, nahmen am Treffen teil und ermutigten durch ihre Impulse zur Mitgestaltung der Universität der Zukunft.

Neue Mitglieder in diesem Netzwerk sind herzlich willkommen, bitte melden Sie sich bei Interesse unter digitaluniversityhubnoSpam@tugraz.at.

Auf einem Smartphone-Bildschirm sind unterschiedliche Online-Kurse beschrieben.

„iMooX Coach“-App: persönliches Lerntagebuch

Mit der neuen Version der „iMooX Coach“-App tragen alle Nutzer*innen der Onlinekurse (MOOCs) auf iMooX.at ihr persönliches Lerntagebuch stets bei sich. Die neue Version steht jetzt im Google Play Store (für Android) und im App Store (für iOS) zum Download zur Verfügung.

Die App informiert über laufende und zukünftige Kurse, anstehende Termine und die aktuellen Lernziele. Auf Wunsch werden die Benachrichtigungen und Erinnerungen dafür per Push-Nachricht geschickt. Ein Tutorial erklärt beim erstmaligen Start die wichtigsten Funktionen, danach kann sofort losgelegt werden. Wer ein aktives Profil auf iMooX.at besitzt und sich mit den gleichen Zugangsdaten in der App anmeldet, findet die belegten Kurse inklusive der dazugehörigen Termine automatisch in der App vor. Nutzer*innen können eigene Termine, Lernziele und Notizen hinzufügen und so ihren Lernfortschritt individuell organisieren und verbessern, für erreichte Ziele gibt es kleine Belohnungen.

Verschiedene Avatare befinden sich in einem virtuellen Raum.

Spannende Diskussionen beim „Digitale TU Graz Marketplace“-Barcamp

Das Innovationsprogramm „Digitale TU Graz Marketplace“ lud im Juli bereits zum zweiten Mal zu einem virtuellen Barcamp ein, bei dem sich alle Interessierten zu inspirierenden neuen Ideen aus der technologiegestützten Lehre (Technology Enhanced Learning), Verwaltung (Technology Enhanced Administration) und dem Forschungsdatenmanagement (Research Data Management) austauschen könnten. Die TU Graz unterstützt ausgewählte Projekte dabei, ihre innovativen Konzepte umzusetzen. Beim Barcamp diskutierten die Teilnehmenden über Fragen wie „Wie kann man einen storybasierten MOOC in sechs Monaten umsetzen und interaktive Simulationen realisieren?“, „Wie können wir mit technischer Unterstützung Studierende anregen, über ihre Lernziele und den Lernfortschritt zu reflektieren?“, über Gantt-Charts in Projektmanagement-Tools und über Metadaten und Repositorien im Forschungsdatenmanagement. Fortsetzung folgt!

Sechs Personen sitzen in einem Halbkreis auf Stühlen in einem großen Raum. Vor ihnen stehen Monitore, dahinter steht eine Leinwand mit einer Präsentation.

Let‘s talk about … Digitale TU Graz

Eine geballte Ladung Information rund um das strategische Projekt „Digitale TU Graz“ und viel Raum für Fragen der TU Graz-Mitarbeitenden gab es bei der hybriden Veranstaltung am 16. Juni. Rektor Harald Kainz und Vizerektorin für Digitalisierung und Change Management Claudia von der Linden betonten zu Beginn die langjährigen intensiven Bestrebungen der TU Graz, die Digitalisierung voranzutreiben. Innovationsexpertin Gertraud Leimüller sprach über die Bedeutung von Innovationsprozessen an Universitäten, ehe kurze Präsentationen und eine Podiumsdiskussion Einblicke in die vier Handlungsfelder Lehre, Forschung, Verwaltung und Third Mission gaben. Der anschließende Makerspace lud dazu ein, unterschiedliche digitale Anwendungen zu erproben. Eine Nachlese und Videos zum Nachsehen finden Mitarbeitende der TU Graz im Intranet TU4U.

IDE@S: auf dem Weg zu einer steirischen Dateninfrastruktur

Im Projekt IDE@S (Innovative Data Environment @ Styria, gefördert vom Land Steiermark) erarbeiten Forschende der TU Graz, der Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der FH JOANNEUM ein Konzept für eine effiziente, sichere und kollaborative Dateninfrastruktur in der Steiermark – inklusive erster theoretischer Ansätze eines Demonstrators.

In den ersten neun Monaten seit Projektstart hat sich bereits viel getan: IDE@S soll die Kooperation steirischer Hochschulen mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung intensivieren, so wurden bereits über 100 Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit eingebunden. Weiters gab es bereits acht Workshops zu unterschiedlichen Themen, z. B. „Herausforderungen im Bereich Data Science & Cloud Computing in der Arbeitswelt von morgen“. Darüber hinaus wurden einige „Use Cases“ definiert, die als fiktive, aber realistische Anwendungsbeispiele den Mehrwert einer gemeinsamen Infrastruktur aufzeigen.

Mehr zum Projekt finden Sie auf der Website: IDE@S

Drei junge Frauen und ein junger Mann blicken auf einen aufgeklappten Laptop und ein Tablet.

Best Short Paper“-nominierter Lesetipp zu Learning Analytics

Im Rahmen des Projekts Learning Analytics – Studierende im Fokus“ entstand in Zusammenarbeit der TU Graz und der Universität Graz der Artikel Learning Analytics as a Service for Empowered Learners: From Data Subjects to Controllers, der kürzlich für den „Best Short Paper Award“ auf der Learning Analytics and Knowledge Conference 2021 nominiert wurde. „Learning Analytics“ bezeichnet die Analyse, Darstellung und Interpretation von Daten rund um Lernprozesse und Nutzungsverhalten, die von Studierenden generiert und anschließend für Studierende aufbereitet werden (an der TU Graz z. B. im TU Graz TeachCenter). Entsprechende Anwendungen können Studierende dabei unterstützen, ihr Lernverhalten zu optimieren und ihr Studium damit besser zu bewältigen. Die Autor*innen nutzen das TRUESSEC-Ethik-Framework und die DSGVO, um zu hinterfragen, wie und ob Lernende solchen Datenanalysen zustimmen können, und schlagen einen Paradigmenwechsel vor, bei dem die Lernenden aus der Rolle der passiven Datensubjekte in die Rolle der befugten Datenkontrolleure wechseln.

Eine junge Frau und zwei junge Männer stehen vor einem Gebäude. Sie halten ein Tablet und ein Smartphone in der Hand. Bildquelle: Lunghammer – TU Graz

iMooX neues Mitglied des European MOOC Consortium

iMooX.at, Österreichs Plattform für frei verfügbare Onlinekurse (Massive Open Online Courses, MOOCs), ist seit kurzem Mitglied im European MOOC Consortium (EMC), dem führenden Netzwerk für MOOCs in Europa. Martin Ebner, Leiter der OE Lehr- und Lerntechnologien an der TU Graz und Mastermind hinter iMooX: „iMooX wurde gegründet, um Hochschulwissen einfach und kostenlos für die Gesellschaft zugänglich zu machen. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen in Österreich und natürlich auch in Europa mit den angebotenen Kursen lernen können.“

Das EMC möchte die Glaubwürdigkeit von MOOCs als Lernansatz in der Hochschul- und Weiterbildung stärken, indem es eine führende Rolle im Diskurs über innovative Entwicklungen im Online-Lernen in Europa einnimmt. iMooX ist der sechste Partner, so wird die Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten europäischen MOOC-Akteuren weiter intensiviert. Das EMC umfasst derzeit ein Netzwerk von 400 Hochschuleinrichtungen und Unternehmen, die über 3.000 MOOCs in einer Vielzahl von europäischen Sprachen anbieten.

Eine Bildschirmpräsentation zeigt zwei Porträtfotos eines Mannes und einer Frau. Bildquelle: TU Graz

Was macht ein Data Steward?

Im Web-Seminar „Was macht ein Data Steward?“ am 20. Mai 2021 erhielten über 100 Teilnehmende Einblicke in die Rolle und Aufgaben von Data Stewards im Hochschulbereich. Data Stewards sind Expert*innen im Forschungsdatenmanagement, die Forschende bei Fragen zum Thema im Zuge des Forschungsdatenlebenszyklus umfassend beraten und unterstützen. Das Seminar erfolgte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forschungsdatenmanagement in Österreich“.

Im ersten Teil informierten die Gastvortragenden Mijke Jetten vom Dutch Techcentre for Life Sciences und Heather Andrews von der TU Delft über die Entwicklungen zu Data Stewardship in den Niederlanden. Im zweiten Teil vermittelten die TU Graz-Data Stewards Sarah Stryeck, Hermann Schranzhofer und Alexander Gruber im Tandem-Talk mit ihren Projektpartnern Benedikt Riegler (Institut für Elektrische Antriebstechnik und Maschinen), Christoph Moser (Institut für Wärmetechnik) und Armin Zankel (Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik) praxisnah, welche Tools zum Einsatz kommen und welche Services an der TU Graz angeboten werden.

Rund um eine Weltkugel sind verschiedene Symbole angeordnet, darunter zum Beispiel ein Taschenrechner und eine Lupe. Unter der Grafik steht der Schriftzug "Digitale TU Graz Marketplace".

Online-Barcamp: Digitale TU Graz Marketplace am 14. Juli

Nach dem erfolgreichen Online Marketplace Barcamp im Februar haben alle Piloten im Bereich Technology-Enhanced Learning (TEL), Technology-Enhanced Administration (TEA) und Research Data Management (RDM) im Sommersemester an Ihren Innovationen für die Implementierung im Wintersemester gefeilt.

Im Zuge des zweiten Online Marketplace Barcamps Mitte Juli erfahren Sie mehr über die Projekte und haben wieder Gelegenheit zum selbstgesteuerten Austausch, zur partizipativen Mitgestaltung (Co-Design) und zum stärkenden Netzwerken im Sinne einer Marketplace-Community.

„Digitale TU Graz Marketplace“-Barcamp
Wann: Mittwoch, 14. Juli 2021, 15:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Das Barcamp findet online statt. Bitte melden Sie sich unter tel.marketplacenoSpam@tugraz.at an.

Online Meeting mit Bildern von Teilnehmenden und einer Präsentation

Kompetenzen von Data Stewards

Am 29. April 2021 trafen sich 17 Teilnehmende sechs österreichischer Universitäten (TU Graz, TU Wien, Universität Wien, Akademie der bildenden Künste Wien, Meduni Graz, Universität Graz) virtuell zum zweiten Data Stewardship Workshop. Ziel war es die erforderlichen Fach-, Methoden-, Sozial- sowie persönlichen Kompetenzen von Data Stewards zu identifizieren und diese den drei Data Stewardship-Modellen zuzuordnen.

Im Anschluss teilten die Data Stewards der TU Graz - Sarah Stryeck, Hermann Schranzhofer und Alexander Gruber - ihre Erfahrungen und Herausforderungen mit Data Stewardship im universitären Forschungsbetrieb. Darüber hinaus informierten sie die Teilnehmenden über Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement sowie Fragestellungen und Wünsche von Forschenden, die Beratungen durch Data Stewards in Anspruch nehmen.

Als nächster Schritt ist ein Folgeworkshop geplant, der sich mit Ausbildungsangeboten von Data Stewards beschäftigt. Ein Bericht zu den Ergebnissen des Workshops steht demnächst unter www.forschungsdaten.at/fda für alle Interessierten zur Verfügung.

Eine Frau und zwei Männer stehen vor einem grauen Gebäude.

Ein Trio für nachhaltige Forschungsdaten

Kennen Sie schon die Data Stewards der TU Graz? Sarah Stryeck, Hermann Schranzhofer und Alexander Gruber stehen den TU Graz-Forschenden bei allen Fragen rund um Forschungsdatenmanagement (Research Data Management, RDM) mit Rat und Tat zur Seite. Angefangen bei der Konzeption eines Projekts und der Erstellung eines Datenmanagementplans über den Umgang mit passenden Tools während der Umsetzung bis hin zur Archivierung der Daten: In allen Projektphasen unterstützen die Data Stewards dabei, Forschungsdaten optimal zu nutzen.

Grund genug für „TU Graz people“, der Zeitung für TU Graz-Angehörige und Interessierte, dem Data-Stewards-Trio in Ausgabe #77 ein Porträt zu widmen: Hier geht’s zum vollständigen Artikel.

Neues von FAIR Data Austria

100 Personen aus 33 verschiedenen Universitäten, Forschungs- und Fördereinrichtungen trafen sich auf Einladung des Handlungsfeldes Forschung der Digitalen TU Graz am 13. April 2021 beim 2. Online-Projektmeeting von FAIR Data Austria. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen österreichischen Universitäten bei der Entwicklung kohärenter und solider Dienste für Forschungsdaten, dabei spielen die FAIR-Data-Prinzipien eine wesentliche Rolle: Daten sollen auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), kompatibel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable) sein.

Neben einem Überblick über die Grundzüge des Projektes ging es u. a. um machine-actionable Data Management Plans (maDMPs), das Repositorium InvenioRDM sowie universitätsübergreifendes RDM-Training (RDM = Research Data Management, also Forschungsdatenmanagement). Darüber hinaus gab es Infos zu FAIR Office Austria, einem geplanten Informationshub für FAIR-Daten und -Services.

Nähere Infos finden Sie auf der Projektwebsite.

Die Köpfe von zehn Personen bei einer Videokonferenz.

Reallabor – Erfahrungen mit der Digitalisierung an der TU Graz

Wie wurde die plötzliche Digitalisierung an der TU Graz, notwendig durch die COVID-19-Pandemie, im Frühling 2020 von Studierenden und Bediensteten erlebt? Das Projekt „Reallabor“ suchte nach Antworten auf diese Frage. Das Forschungsteam – Bernhard Wieser, Viktoria Pammer-Schindler, Christian Dayé, Mia Bangerl, Franziska Gürtl, Kübra Karatas, Stefan Reichmann und Marion Rowies – präsentierte die Ergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 7. April 2021.

Über 40 Teilnehmende informierten sich über die Resultate und brachten ihre eigenen Erfahrungen, Anregungen und Erwartungen in drei Dialoggruppen zu „Homeoffice/New Work“, „Soziale Interaktion in der Digitalisierung“ und „Zukunftsbild Digitale TU Graz“ ein. Das Fazit: „Es geht nicht um die Ausrollung der Technologien. Es geht darum, wo wir hinwollen mit der Digitalisierung – und wie das geschieht. Wir sind mitten in einem spannenden Entwicklungsprozess.“

Screenshot einer Videokonferenz mit den Gesichtern aller Teilnehmenden.

Kick-off: Data Champions an der TU Graz

Am 11. März 2021 fand mit elf Forschenden das Kick-off-Event der neuen „Data Champion“-Community der TU Graz statt. Die TU Graz etabliert dieses Netzwerk, um eine gute Forschungsdatenmanagement-Praxis über alle Disziplinen hinweg zu fördern und den dahingehenden Bedürfnissen von Forschenden besser entsprechen zu können. Die Data Champions erwerben Know-how zu Tools und Services im Bereich Research Data Management (RDM), vernetzen sich bei regelmäßigen Treffen und tauschen untereinander Erfahrungen aus. In weiterer Folge teilen sie ihr disziplinspezifisches RDM-Wissen und beraten andere Forschende in ihrem Bereich.

Beim Kick-off lernten sich die Teilnehmenden kennen, erhielten einen Überblick über das „Data Champion“-Programm und brachten eigene Themen zur Gestaltung ein. Weitere monatliche Treffen bis September 2021 sind geplant. Die „Data Champion“-Community an der TU Graz wird im Rahmen des Handlungsfeldes Forschung im Projekt „Digitale TU Graz“ aufgebaut.

Eine Lupe liegt auf einer Computertastatur.

IDE@S: kollaboratives Datenmanagement in der Steiermark

Ob bei der Vorhersage von Pandemieverläufen, bei vereinfachten Kommunikationsprozessen in der Verwaltung oder in der Produktentwicklung und Forschung: Datenverarbeitung und die dafür notwendige Dateninfrastruktur sind entscheidend für die Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit von Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.

Dieses Problem nimmt das Projekt IDE@S (Innovative Data Environment @ Styria) in Angriff: Unterstützt durch das Land Steiermark erarbeiten Forschende der TU Graz, der Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der FH JOANNEUM bis Februar 2022 ein Konzept für den Aufbau einer effizienten, sicheren und kollaborativen Dateninfrastruktur für die Steiermark.

Interessierte sind herzlich zur Kick-off-Veranstaltung am 3. Februar 2021 eingeladen. Mehr Infos zum Projekt und zur Anmeldung finden Sie im ausführlichen „News+Stories“-Artikel.

Rund um eine Weltkugel sind verschiedene Symbole angeordnet, darunter zum Beispiel ein Taschenrechner und eine Lupe. Unter der Grafik steht der Schriftzug "Digitale TU Graz Marketplace".

Online-Barcamp: Digitale TU Graz Marketplace

Die Projekte des zweiten Durchgangs des erfolgreichen Innovationsprogramms „Digitale TU Graz Marketplace sind bereits in vollem Gange. Beim Online-Barcamp erfahren Interessierte mehr über die laufenden Pilotprojekte in den Bereichen Technology-Enhanced Learning (TEL), Technology-Enhanced Administration (TEA) und Research Data Management (RDM) und haben Gelegenheit zum selbstgesteuerten Austausch, zur partizipativen Mitgestaltung (Co-Design) und zum stärkenden Netzwerken im Sinne einer Marketplace-Community.

„Digitale TU Graz Marketplace“-Barcamp
Wann: Donnerstag, 4. Februar 2021, 15.00 bis 18.00 Uhr
Wo: Das Barcamp findet online statt. Bitte melden Sie sich unter tel.marketplacenoSpam@tugraz.at an.

iMooX.at-Relaunch

MOOCs (Massive Open Online Courses) sind frei verfügbare Onlinekurse. Bereits im Jahr 2013 starteten TU Graz und Universität Graz mit iMooX.at Österreichs erste und bis heute einzige MOOC-Plattform. Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) wird iMooX nun unter der Regie von TU Graz und Universität Wien zum zentralen Learning-Hub Österreichs ausgebaut. Die Plattform ermöglicht so allen Hochschulen, ihre Lehrinhalte sämtlicher Fachrichtungen einem großen (inter-)nationalen Publikum anzubieten.

Mit dem Relaunch am 20. Jänner 2021 ist iMooX ab sofort unter dem Schlagwort „mobile first“ für das Lernen mit mobilen Endgeräten ausgelegt. Nächste Schritte in der Weiterentwicklung sind Apps für iOS und Android, die als Lerntagebuch verwendet werden können, und die Integration von Learning-Analytics-Applikationen, um das Lernen mit MOOCs besser einschätzen zu können. Lesen Sie mehr in der Pressemeldung zum Thema.

In einer virtuellen 2D-Welt führen verschiedene Wege in unterschiedliche Richtungen. In der Mitte ist ein Überblick des Areals zu sehen, darin ist mit einem Gesicht der aktuelle Standort einer Figur eingezeichnet.

Innovative Ideen beim „Digitale TU Graz Marketplace

Das erfolgreiche Innovationsprogramm „Digitale TU Graz Marketplace“ ging im Oktober 2020 neue Wege: Nachdem in der Aula der TU Graz die geförderten Projekte der diesjährigen Ausschreibung prämiert worden waren – natürlich auch online via Livestream mitzuverfolgen –, wurde die Veranstaltung auf der digitalen Plattform Gather fortgesetzt (Bild). Hier tauschten sich die Teilnehmenden zu inspirierenden neuen Ideen aus der technologiegestützten Lehre (Technology Enhanced Learning), Verwaltung (Technology Enhanced Administration) und dem Forschungsdatenmanagement (Research Data Management) aus.

17 Projekte werden im kommenden Studienjahr seitens der TU Graz unterstützt, die innovative Konzepte in den drei genannten Bereichen umsetzen werden. Die Bandbreite reicht dabei von der Erstellung qualitativ hochwertiger Onlinekurse (MOOCs) zu Themen wie etwa „Microbiome and Health“ über ein Studierendenprojekt rund um „Prüfungsdaten- und Kursdatenmanagement“ bis hin zu Forschungsdatenmanagement im Bereich der Wärmetechnik.

Drei Personen mit Mund-Nasen-Schutz stehen mit großem Abstand in einem Raum, im Hintergrund befinden sich Flipcharts und eine Präsentation auf einer Leinwand.

Aufbau von Data Stewards in österreichischen Universitäten

Forschende von vier heimischen Universitäten trafen sich im Oktober 2020 zu einem gemeinsamen Workshop an der TU Graz, um das Profil von Data Stewards zu definieren. Data Stewards sind Expert*innen im Bereich Forschungsdatenmanagement und bringen ihre Expertise in die Organisation ein. Die Rolle wird an österreichischen Hochschulen neu etabliert.

Die Teilnehmenden diskutierten unterschiedliche Data-Stewardship-Modelle und konkretisierten die Aufgaben von Data Stewards. Ein wesentliches Resultat daraus ist, dass Data Stewards über den gesamten Data Lifecycle hinweg eine beratende Funktion zukommt, ob im Vorfeld eines Forschungsprojektes, bei der Datenaufbereitung, Archivierung oder Nachnutzung.

Der Workshop war Teil des BMBWF-geförderten Projekts „FAIR Data Austria“, dessen Leitung das Handlungsfeld Forschung des Programms „Digitale TU Graz“ innehat. Ein Bericht zu den Ergebnissen des Workshops steht demnächst unter www.forschungsdaten.at/fda für alle Interessierten zur Verfügung.

Ein Mann deutet auf eine Präsentationsfolie, die an eine Wand projiziert wird. Mehrere Personen sitzen an orangen Tischen und blicken in Richtung der Präsentation.

Innovationsprogramm erweitert: der „Digitale TU Graz Marketplace

Der erfolgreiche „TEL Marketplace“ zur nachhaltigen Skalierung von innovativen Ideen im Bereich Technology Enhanced Learning, also technologiegestütztes Lernen und Lehren, wird fortgesetzt und unter dem Dach „Digitale TU Graz Marketplace“ erweitert: Der neue TEA Marketplace (Technology Enhanced Administration) sucht innovative Open-Source-Projekte in der Verwaltung. Der TEL Marketplace fördert wieder Pilotprojekte in der Lehre sowie erstmals exzellente Onlinekurse. Und ein RDM Marketplace sucht Innovationen im Research Data Management bzw. Forschungsdatenmanagement. Forschende, Lehrende und Studierende an der TU Graz können bis 31. August 2020 Projekte einreichen, alle Infos finden Sie im Intranet TU4U. Vorab konnten sich Interessierte schon beim „Digitale TU Graz Marketplace“-Barcamp im Juli am Campus Neue Technik informieren (im Bild).

Beim „Digitale TU Graz Marketplace“ im Oktober werden die neuen Gewinner/innen-Projekte vorgestellt und über die TEL-Pilotprojekte der vergangenen beiden Semester berichtet.

Eine Person tippt auf einer Laptop-Tastatur. Im Vordergrund ist ein Kalender, im Hintergrund sind ein Handy und eine Tasse Tee auf dem Schreibtisch zu sehen.

General Introduction to FAIR data and Data Management Planning

Fördergeber und Publisher erwarten vermehrt Forschungsdatenmanagement entsprechend den FAIR-Prinzipien sowie Datenmanagement-Pläne. Daher lädt das Handlungsfeld Forschung der „Digitalen TU Graz” am Mittwoch, den 1. Juli 2020, von 10.00 bis 12.30 Uhr ein zu einem Web-Seminar für TU Graz-Forscher/innen, das zeigt, wie Sie diese Anforderungen erfüllen können.

Im ersten Teil erfolgt eine Einführung in die FAIR-Prinzipien und was bei ihrer Anwendung im Rahmen der Forschung zu beachten ist. Im zweiten Teil geht es um die Grundlagen von Datenmanagement-Plänen. Teilnehmer/innen werden solche Pläne gemeinsam erstellen – unter besonderer Berücksichtigung sensibler (z. B. personenbezogener oder industrieller) Daten. Expert/innen der TU Delft begleiten Sie durch die Veranstaltung.

Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt, bitte melden Sie sich vorab an: Registration
Nähere Informationen zum Thema finden Sie unter rdm.tugraz.at.

Eine Frau steht vor einer Skyline bei Nacht. Bildquelle: iStock – matamorworks

uniko: Forum Digitalisierung

TU Graz-Vizerektorin für Digitalisierung und Change Management Claudia von der Linden wurde Anfang Mai zur ersten Vorsitzenden des neuen Forums Digitalisierung der österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) bestellt. Stellvertretender Vorsitzender ist Roland Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer der Universität Wien.

Im Forum sind alle zuständigen Vizerektorinnen und Vizerektoren für den Bereich Digitalisierung der öffentlichen Universitäten vertreten, es dient der operativen und strategischen Abstimmung zwischen den Universitäten. Das Forum entwickelt strategische Konzepte im Bereich Digitalisierung, ist in stetigem Informationsaustausch mit den wichtigsten Stakeholdern, gibt Stellungnahmen und Empfehlungen ab und vertritt die Universitäten in einschlägigen nationalen und internationalen Gremien.

Zwei Personen sitzen vor einem aufgeklappten Laptop.

Forschungsdatenmanagement & CyVerse Austria

Zwei neue Websites informieren über Projekte aus dem Handlungsfeld Forschung der „Digitalen TU Graz“:

Auf rdm.tugraz.at dreht sich alles rund um Research Data Management (RDM), also das Management von Forschungsdaten. Neben allgemeinen Infos rund um RDM und die FAIR-Data-Prinzipien – Daten sollen auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), kompatibel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable) sein – sind hier auch die RDM-Policy der TU Graz sowie praktische Infos rund um RDM im Forschungszyklus abrufbar.

Unter cyverse.tugraz.at wiederum finden Forschende Informationen zur praktischen Anwendung von „CyVerse Austria“. CyVerse ist eine RDM- und Analytics-Plattform für Life Scientists, die seit vergangenem Jahr im Rahmen der Forschungskooperation BioTechMed-Graz für Forschende der TU Graz, der Karl-Franzens-Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz zur Verfügung steht.

Gruppenfoto von neun Männern und fünf Frauen im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Zentraler Beitrag der TU Graz zur Hochschul-Digitalisierung

Digitalisierung ist ein kritischer Erfolgsfaktor für österreichische Universitäten. Das BMBWF stellt daher Anschubfinanzierungen für digitale Transformation zur Verfügung – sechs wegweisende Projekte der „Digitalen TU Graz“ werden mit insgesamt 12,2 Mio. Euro unterstützt.

Im Bereich der Verwaltung wartet die TU Graz mit den drei Projekten „AUT – Austrian University Toolkit“, „Digital Blueprint“ und „Digital University Hub“ auf, die gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz bis Ende 2024 bearbeitet werden. Im Forschungsdatenmanagement läuft das Projekt „FAIR Data Austria“ – mit der TU Wien und der Universität Wien – bis Ende des Jahres 2022. Bis dahin werden auch zwei Projekte zur Digitalisierung der Lehre umgesetzt: iMooX als Leadprojekt der TU Graz und „Learning Analytics“ gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz.

Sämtliche Projekte und Details zur Ausschreibung finden Sie in der BMBWF-Broschüre „Digitale und soziale Transformation. Ausgewählte Digitalisierungsvorhaben an öffentlichen Universitäten 2020 bis 2024“.

Drei Frauen und drei Männer sitzen auf Stühlen in einem Halbkreis. Einer der Männer spricht in ein Mikrofon.

Rückblick: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”

Anfang November 2019 lud die „Digitale TU Graz“ gemeinsam mit Scientific Knowledge Services, UCL Press und LIBER zum Workshop “FAIR Data and the European Open Science Cloud” in die Aula der TU Graz ein. Die FAIR-Data-Prinzipien formulieren Grundsätze für nachhaltig nutzbare Forschungsdaten, die European Open Science Cloud macht Daten-Dienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar.

Die internationalen Vortragenden Tiziana Ferrari, Marta Teperek, Paolo Budroni, Ignasi Labastida i Juan und Stefanie Lindstaedt brachten ihre Expertise ein, unter dem Titel “How FAIR are data in industry?” debattierten Vertreter/innen von AVL, Siemens, NXP, dem Know-Center und der TU Graz in einer Podiumsdiskussion. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitierten vom regen Austausch im Rahmen des Workshops.

 

Männer und Frauen sitzen um Tische herum. Eine Frau steht und gestikuliert mit den Armen. Ein Mann steht vor einem Flipchart und hält einen beschriebenen Zettel hoch.

Reger Austausch beim TEL-Marketplace-Barcamp

Beim ersten TEL-Marketplace-Barcamp im November 2019 drehte sich alles rund um Technology Enhanced Learning (TEL), also technologiegestütztes Lehren und Lernen. Aktuell werden ausgewählte Pilotgruppen an der TU Graz dabei unterstützt, innovative TEL-Konzepte in der alltäglichen Lehrpraxis anzuwenden, zu evaluieren und gemeinsam mit Studierenden weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund tauschten sich Studierende, Lehrende und Forschende der TU Graz beim Barcamp rund um das Konzept „Flipped Classroom“, den Sinn und Unsinn von Lernzielen, intelligente Video-Technologie in Lehrveranstaltungen und viele weitere Themen aus.

Mit über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und regen Diskussionen wurde ein weiterer Schritt hin zum Aufbau einer TEL-Community an der TU Graz getan – Fortsetzung folgt!

Eine Lupe liegt auf einer Computertastatur.

Workshop: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”

Das Team im Handlungsfeld Forschung der „Digitalen TU Graz” entwickelt eine Strategie für Forschungsdatenmanagement (FDM), eine FDM-Policy und entsprechende Services für Forschende. Daran anknüpfend lädt die „Digitale TU Graz“ am 7. November zu einem ganztägigen Workshop in der Aula am Campus Alte Technik ein: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud”. Die FAIR-Data-Prinzipien formulieren Grundsätze für nachhaltig nutzbare Forschungsdaten, die European Open Science Cloud macht Daten-Dienstleistungen für Forschende europaweit verfügbar.

Workshop: „Focus on FAIR – FAIR Data and the European Open Science Cloud (EOSC)”
Termin: Donnerstag, 7. November 2019
Ort: Aula der TU Graz, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

Der Workshop ist kostenlos, die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt – bitte melden Sie sich online an: www.focusopenscience.org/book/19graz

Rektor Harald Kainz, Vizerektorin Claudia von der Linden, Andrea Servida, Leiter der Abteilung „eGovernment and Trust“ der Europäischen Kommission, Karin Schaupp, Vorsitzende des Universitätsrates der TU Graz und Elmar Pichl, Sektionschef im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Haus der Digitalisierung eröffnet

Als Vorreiterin in der Digitalisierung der österreichischen Hochschullandschaft eröffnete die TU Graz am 26. Juni 2019 als erste heimische Universität ein Haus der Digitalisierung. In der Brockmanngasse 84 sind alle Abteilungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität verortet, hier liegt zukünftig der Dreh- und Angelpunkt der vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung für die Bereiche Lehre, Forschungsdatenmanagement, Verwaltung und Third Mission.

Lesen Sie mehr: Digital verortet: TU Graz eröffnet Haus der Digitalisierung

Drei Lehrende der TU Graz zeigen Urkunden in die Kamera. Links neben ihnen steht Rektor Harald Kainz, rechts neben ihnen Martin Ebner.

OER-Zertifizierung für TU Graz-Lehrende

Open Educational Resources (OER) sind frei zugängliche Bildungsmaterialien, die eine eindeutige Lizenzierung aufweisen – dadurch ist sowohl für Studierende als auch für Lehrende klar ersichtlich, wie sie die Lehrmaterialien (weiter-)verwenden und gegebenenfalls adaptieren können. So können OER nachhaltig genutzt werden und insbesondere für einen offenen, kollaborativen Unterricht eine Bereicherung darstellen.

Die TU Graz bietet ihren Lehrenden im Rahmen des strategischen Projektes „Digitale TU Graz“ ein OER-Weiterbildungsangebot samt österreichweit gültiger Zertifizierung an. Rektor Harald Kainz überreichte am 6. Juni 2019 gemeinsam mit Martin Ebner, Leiter der Serviceeinrichtung Lehr- und Lerntechnologien, feierlich die ersten Zertifizierungsurkunden an Christian Höller (Institut für Fertigungstechnik), Roman Maier (Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau) und Michael Spörk (Institut für Technische Informatik) als Nachweis ihrer Expertise.

Eine Lupe vergrößert auf einer Zeitung das Wort "Research".

Workshop: „The Meanings of Reproducibility”

Reproduzierbarkeit gilt als grundlegende Form der Validierung wissenschaftlicher Forschung und bildet eine zentrale Säule der Open-Science-Bewegung. Eine umfassende Einführung zum Thema bietet ein Workshop am 17. Mai am Campus Inffeldgasse, zu dem die Graz Open Science Initiative (GOSI), eine Initiative von Forschenden verschiedener Grazer Universitäten und Hochschulen, und das Team des Handlungsfeldes Forschung des strategischen Projektes „Digitale TU Graz“ herzlich einladen:

„The Meanings of Reproducibility”
Termin: Freitag, 17. Mai 2019, 09:15 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort: Hörsaal i1, Inffeldgasse 18/EG, 8010 Graz
Anmeldung: bis 10. Mai unter tinyurl.com/GOSI-repro-2019

Das Programm umfasst eine Keynote von Tobias Heycke (GESIS) zum Thema Reproduzierbarkeit, eine Podiumsdiskussion und interaktive Breakout-Groups.

Forscher Tony Ross-Hellauer steht in einem schwarzen Hemd in der Bildmitte, er spricht in ein Mikrofon, das er in der rechten Hand hält. Im Vordergrund sind unscharf die Köpfer zweier Zuhörerinnen zu sehen.

Forschungsdaten optimal nutzen

Im Rahmen des Projekts „Digitale TU Graz“ entwickelt ein Team rund um Tony Ross-Hellauer eine Strategie für Forschungsdatenmanagement (FDM), eine FDM-Policy und entsprechende Services für Forschende. Welche Vorteile das bringt, erzählt der Forscher vom Institute of Interactive Systems and Data Science im Interview mit „TU Graz people“, dem Informationsblatt für TU Graz-Angehörige und -Interessierte.

Sie finden das Gespräch in der „TU Graz people“-Ausgabe Nr. 69 auf Seite 8.

In einer großen Aula sind voll besetzte Stuhlreihen zu sehen.

Neue Wege in der Lehre

Gut gefüllt war die Aula der TU Graz am 19. März 2019 beim „TEL Marketplace“: Forschende und Lehrende stellten Erkenntnisse, Prototypen und Konzepte rund um Technology Enhanced Learning (TEL) vor und nutzten die Möglichkeit zum Austausch. Von interaktiven Lehrvideos über einen „Computing Tutor“, der beim Lernen unterstützt, bis hin zu Remote Labs zur Fernsteuerung von Experimenten wurde eine breite Palette an Themen präsentiert. In weiterer Folge werden Pilotgruppen an der TU Graz dabei unterstützt, neue TEL-Konzepte in der alltäglichen Lehrpraxis anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Zwei Studenten stehen vor einem Gebäude der TU Graz und blicken auf ein Tablet.

Flipped Classroom“ dreht Unterricht um

Der „Flipped Classroom“ kommt an die TU Graz: Bei dieser innovativen didaktischen Methode eignen sich die Studierenden selbständig Lehrinhalte mittels Onlinekurs an, um diese dann im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu diskutieren und anzuwenden.

Zur Lehrveranstaltung „Schutz und Versorgungssicherheit elektrischer Energiesysteme“ im Sommersemester 2019 wird ein entsprechender MOOC angeboten, Studierende können sich bereits für den Onlinekurs anmelden. Ihr eigenständig erworbenes Wissen vertiefen die Teilnehmenden in der dazugehörigen Vorlesung und Übung.