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Chancenfeld Lehre

Digitalisierung in der Lehre bedeutet vor allem eines: Unterstützung des Lehrbetriebs auf allen erdenklichen Ebenen! Die TU Graz will dem Wettbewerb am nationalen und internationalen Studierendenmarkt aktiv begegnen, indem sie Studierenden und Lehrenden ein attraktives und wettbewerbsfähiges Lern- und Lehrumfeld bietet. Individuelle Bildung wird – durch zeitgemäße Methodik und (Medien-)Didaktik gestützt – durch Bildungsinformatik gefördert.

Digitale Technologien können helfen, Lehren und Lernen zu optimieren. Neue didaktische Möglichkeiten unterstützen den Lehr- und Lernprozess gezielt, sie begleiten den Prozess und helfen dort, wo es Sinn macht. Die Digitalisierung beeinflusst unseren Alltag immer mehr, auch den Bereich der Bildung. Wenn wir unsere Jugend auf die Welt von morgen vorbereiten wollen, müssen wir innovative Technologien integrieren, testen und natürlich auch kritisch hinterfragen. Ich, als Verantwortlicher des Chancenfeldes Lehre, sehe die Hauptaufgabe der Digitalisierung darin, die Lehre zeitgemäß zu gestalten und vor allem Mehrwerte zu schaffen. Klar ist, egal ob Lehre on- oder offline passiert: Lehrende und Lernende müssen immer im Mittelpunkt stehen.

Martin EBNER, Leiter der Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien, Steering-Committee-Mitglied

Markus Ebner (links) und Martin Ebner (rechts), Bildquelle: TU Graz

(v. l. n. r.) Markus Ebner, Projektleiter Chancenfeld Lehre und Martin Ebner, Leiter der Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien

Eine Frau steht an einem Tisch, sie spricht und gestikuliert. Zwei Männer hören ihr zu. Im Hintergrund sind mehrere Menschen an anderen Tischen in Gespräche vertieft.

Neue Wege in der Lehre

Gut gefüllt waren die Aula und der HS II der TU Graz am 19. März beim „TEL Marketplace“: Forschende und Lehrende stellten Erkenntnisse, Prototypen und Konzepte rund um Technology Enhanced Learning (TEL) vor und nutzten die Möglichkeit zum Austausch. Von interaktiven Lehrvideos über einen „Computing Tutor“, der beim Lernen unterstützt, bis hin zu Remote Labs zur Fernsteuerung von Experimenten wurde eine breite Palette an Themen präsentiert.

Im Studienjahr 2019/2020 werden sechs Pilotgruppen an der TU Graz dabei unterstützt, neue TEL-Konzepte in der alltäglichen Lehrpraxis anzuwenden und gemeinsam mit Studierenden weiterzuentwickeln.

Die TU Graz möchte die Präsenzlehre nicht ersetzen, sondern mit digitalen Medien bereichern. Wir streben eine konkrete Verbesserung für alle Beteiligten an: Digitale Applikationen helfen, steigende Studierendenzahlen vor allem in der Eingangsphase zu managen. Die Studienorganisation wird durch zeitgemäße elektronische Prüfungsformen ergänzend zur mündlichen Prüfung vereinfacht. Die Präsenz- und virtuelle Lehre wird durch digitale Technologien verschränkt. Daraus entstehen modulare Lehr- und Lerninhalte, die über entsprechende IT-Infrastrukturen vermehrt frei zugänglich sind.

Markus EBNER, Projektleiter Chancenfeld Lehre

Kontakt

Markus EBNER
Projektleiter Chancenfeld Lehre
Tel.: +43 316 873 8567
markus.ebnernoSpam@tugraz.at