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Rücksicht auf Vielfalt: TU Graz-Diversitätspreise

21.11.2019 | News+Stories | Universität | Events | Banner Fokus TU Graz |

Von Wiedner

Mit fünf „Mind the Gap“-Preisen für Gender und Diversität zeichnete die TU Graz Mitarbeitende und Studierende aus, die die menschliche Vielfalt im Forschungs- oder Lehrkontext in den Mittelpunkt gestellt haben.

Trägerinnen und Träger der „Mind the Gap“-Preise 2019 der TU Graz

Sie haben in ihren wissenschaftlichen Arbeiten oder im Umgang mit Ansprechgruppen der Universität Aspekte wie Alter, Geschlecht oder Behinderung bewusst berücksichtigt und wurden dafür mit dem Preis für Gender und Diversität der TU Graz ausgezeichnet. Elma Sadaj, Robert Gaugl, Sadegh Arefnezhad, Sascha Rossmann und das Team „GenIAL“ nahmen kürzlich „Mind the Gap“-Preise in Höhe von je 1.000 Euro entgegen. Das Büro für Gleichstellung und Frauenförderung hatte die Diversitätspreise anlässlich des internationalen Frauentages ausgeschrieben, um die Auseinandersetzung mit Vielfalt im technisch-naturwissenschaftlichen Umfeld zu unterstützen.

Mind the Gap: Preisträgerinnen und Preisträger 2019

Elma Sadaj – Studentin Production Science and Management (Master)

Sadaj entwickelte eine Lernfabrik für Services im Bereich Logistik. Dabei bezog sie partizipativ Teilnehmende unterschiedlichen Alters und Geschlechts ein. Die Arbeit soll zu einer praxisorientierteren Aus- und Weiterbildung von Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden in der Logistikbranche beitragen.

Robert Gaugl – Universitätsassistent am Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation (IEE)

Gaugl machte sich um die genderneutrale Formulierung von Inhalten der Webseite des Institutes verdient und engagierte sich für den barrierefreien Zugang zur IEE-Webseite, insbesondere auch für Menschen mit Sehbehinderungen.

Sadegh Arefnezhad – Projektassistent am Institut für Fahrzeugtechnik

Der Dissertant beschrieb in einer Publikation zu seiner Doktorarbeit seine „WACHsens“ Studie, deren Ziel es ist, Müdigkeitslevel von Autofahrerinnen und Autofahrern zu erkennen. Für die Studie wurden 90 Probandinnen und Probanden bewusst nach Geschlecht und Alter ausgewählt. Letztendlich soll die Forschungsarbeit dazu dienen, die binäre Skala „müde/wach“ zu erweitern.

Sascha Rossmann – Student der Physik und Mitarbeiter im Studienservice

Durch seine Arbeit an der HTU Graz und im Studienservice angeregt, beschäftigte sich Rossmann mit dem Einfluss von Herkunft, Geschlecht und Familie auf die mentale Gesundheit und den Studienerfolg. Er entwickelte ein Workshop-Konzept, um Studierende als Ansprechpersonen zu schulen.

Projektteam „GenIAL“ – Team am Institut für Mechanik, Institut für Maschinenbau- und Betriebsinformatik

Reinhard Braunstingl und sein Team Ioana Koglbauer, Birgit Mösl, Harald Schaffernak und Wolfgang Vorraber erhoben geschlechterspezifische Schwächen und Stärken in der Flugausbildung. In einem anschließenden Projekt konzipieren die Forschenden genderbewusste Lehrmethoden unter Einbeziehung von Augmented Reality Technologien.

Information

Die TU Graz fördert mit zahlreichen Angeboten eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung, Auf der TU Graz-Webseite finden Sie weitere Informationen zum Leitziel Diversität an der TU Graz.

Kontakt

Armanda PILINGER
Büro für Gleichstellung und Frauenförderung
Mandellstraße 5/I
8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6090
a.pilingernoSpam@tugraz.at