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Neue Forschungsinfrastruktur für die MR-Methodenforschung

04.03.2020 | Human & Biotechnology (Field of Expertise) | TU Graz news | Forschung |

Von Konstantin Tzivanopoulos (Uni Graz)

Upgrade für die Magnet-Resonanz-Forschungsanlage "Magnetom Skyra". Mit dem erneuerten Gerät, das seit 2012 an der TU Graz steht, soll tiefer in die Materie vorgedrungen werden.

In Anwesenheit von Robert Krause (Co-Director BioTechMed-Graz), Christof Gattringer (Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Uni Graz), Harald Kainz (Rektor der TU Graz) und Rudolf Zechner (Director BioTechMed-Graz) wurde der neue MR-Scanner feierlich in Betrieb genommen (v.l.). © Lunghammer – TU Graz

Die moderne Wissenschaft ist auf die neueste Infrastruktur angewiesen. Um am Puls der Zeit zu forschen und international im Wettbewerb zu bleiben, braucht es Investitionen in gutes Werkzeug. Im Rahmen von BioTechMed-Graz - der Forschungskooperation zwischen Med Uni Graz, TU Graz und Uni Graz im Bereich der Biowissenschaften - wurde bereits 2012 in eine MR-Forschungsanlage - investiert. Mithilfe dieses Geräts, das an der TU Graz stationiert ist und dort Forschenden aller drei Universitäten zur Verfügung steht, konnten bereits Forschungsmittel in der Höhe von vier Millionen Euro eingeworben werden (an der TU Graz beispielsweise über das FET Open-Projekt CONQUER). Das Institut für Psychologie der Uni Graz, das eine Hauptnutzerin der Anlage ist, konnte gemeinsam mit der TU Graz rund 150 hochwertige wissenschaftliche Artikel im Bereich der MR-Forschung und - Anwendung publizieren.

Nun erhielt der MR-Scanner ein Upgrade: Im Rahmen eines BioTEchMed-Graz Faculty Clubs wurde das neue Gerät, das der Methodenforschung und dem Neuro-Imaging in der Psychologie dient, offiziell in Betrieb genommen. Es erlaubt eine schnellere und robustere Bildgebung mit einer höheren Auflösung, ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis und ist darüber hinaus mit einem neuen Magneten ausgestattet, der für eine höhere Homogenität und mehr Stabilität sorgt – ein essenzieller Vorteil für verschiedene funktionelle Fragestellungen, für die Magnetresonanzspektroskopie und für die Verwendung moderner Kodiertechniken. Investiert wurden rund 840 000 Euro, die von BioTechMed-Graz, der Uni Graz und der TU Graz getragen wurden.

Information

BioTechMed-Graz ist eine Initiative zur Kooperation und Vernetzung der Karl-Franzens-Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der Technischen Universität Graz an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen mit dem Ziel einer gemeinsamen Forschung für Gesundheit. Nähere Informationen: https://biotechmedgraz.at