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Grazer Unis zeichnen Pioniergeist aus

15.11.2017 | Forschung | News+Stories | TU Graz news

Von Susanne Eigner

Als Erfinderin bzw. Erfinder der TU Graz geehrt wurden insgesamt 86 Forschende der TU Graz. Dieter Schmalstieg wurde als besonders erfolgreicher Erfinder mit der "Nikola Tesla- Medaille" gewürdigt.

Strahlende Erfinderinnen und Erfinder: Uni Graz, TU Graz und Med Uni Graz ehrten Persönlichkeiten mit besonderem Pioniergeist.

Als bedeutende Zentren von ErfinderInnengeist und Innovation können die steirischen Universitäten in den vergangenen zwölf Jahren auf mehr als 1.000 Erfindungen und über 626 Patentanmeldungen zurückblicken. Diese beeindruckende Bilanz nahm sich das Wissenstransferzentrum Süd am 14. November 2017 zum Anlass, um in der Aula der Medizinischen Universität Graz Erfinderinnen und Erfinder der Karl-Franzens-Universität Graz, der TU Graz und der Med Uni Graz zu ehren. Über 120 „erfinderische“ ForscherInnen folgten der Einladung, davon 86 Persönlichkeiten der TU Graz.

Die silberne Nikola Tesla-Medaille für Dieter Schmalstieg im Detail.

Dieter Schmalstieg wurde mit der Nikola Tesla-Medaille der TU Graz geehrt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Nikola Tesla-Medaille an Dieter Schmalstieg vom Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen vergeben, der mit sieben Patentanmeldungen in den vergangenen fünf Jahren der aktuell erfolgreichste Erfinder der TU Graz ist.  Schmalstieg arbeitet derzeit im kalifornischen San Diego; sein ebenfalls erfinderischer Institutskollege Clemens Arth nahm stellvertretend die Medaille entgegen. Als enge Firmenpartner der TU Graz waren die Sprecher Automation GmbH und APG - Austrian Power Grid bei der Verleihung dabei - die beiden Unternehmen und die TU Graz arbeiten in einer Art "Dreiecksbeziehung" bei der Bedarfserhebung neuer Anwendungen, deren wissenschaftlichen Erarbeitung und der technologischen Umsetzung und Vermarktung beispielhaft zusammen.

Von der Forschung zur Innovation

Erfindungen und Patente sind ein wesentlicher Faktor zur Messbarkeit der Innovation in der Forschung. Was die Verwertung betrifft, so ist der Brückenschlag zur Wirtschaft entscheidend, damit aus Erfindungen auch anwendbare Technologien entstehen können. Sowohl an der Uni Graz, als auch an der TU Graz und der Med Uni Graz arbeiten sich Expertinnen und Experten, die sich mit dem Bereich Erfindungen, Patentierung und Verwertbarkeit intensiv beschäftigen. Im Wissenstransferzentrum (WTZ) Süd arbeiten Uni Graz, TU Graz, Med Uni Graz, Kunstuni Graz, Montanuni Leoben und die Uni Klagenfurt eng zusammen und bündeln ihre Kräfte im Bereich von Wissens- und Technologietransfer.

Information

Auf der Veranstaltungsbühne wies Horst Bischof, Vizerektor der TU Graz, nachdrücklich auf das Fellowship-Programm der Initiative Spin-off Austria für die Unternehmensgründung junger Forscherinnen und Forscher hin. Koordiniert von der FFG, gibt es für den Weg von Forschungsergebnissen hin zu konkreten Geschäftsideen für bis zu 18 Monate einen Maximalbetrag von 500.000 EUR.

Erste Anlaufstelle der TU Graz für die Bewerbung bis 18. Jänner 2018 ist Stephanie Mühlbacher vom Forschungs- und Technologie-Haus.

Kontakt

Moritz THEISEN
Dipl.-Kfm. Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.
TU Graz | Forschungs- und Technologie-Haus
Tel.: +43 316 873 6925
E-Mail: moritz.theisennoSpam@tugraz.at