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Digital verortet: TU Graz eröffnet Haus der Digitalisierung

Als Vorreiterin in der Digitalisierung der österreichischen Hochschullandschaft eröffnete die TU Graz am 26. Juni als erste heimische Universität ein Haus der Digitalisierung. Dort sind alle Abteilungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität verortet.

Das Haus der Digitalisierung an der TU Graz wurde feierlich eröffnet. Dabei waren v.l.n.r.: Rektor Harald Kainz, Vizerektorin Claudia von der Linden, Andrea Servida, Leiter der Abteilung „eGovernment and Trust“ der Europäischen Kommission, Karin Schaupp, Vorsitzende des Universitätsrates der TU Graz und Elmar Pichl, Sektionschef im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung © Anna Purkarthofer

Digitalisierung verändert das Leistungsangebot und die Kernprozesse von Hochschulen in Forschung, Lehre und Verwaltung sowie deren Wirken im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Für den Forschungs- und Wissensstandort Österreich sind erfolgreiche und umfassende Digitalisierungsprozesse an Hochschulen daher ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Als erste Universität Österreichs hat die TU Graz Anfang 2018 eine Digitalisierungs-Policy verabschiedet und schafft mit dem Pilotprojekt „Digitale TU Graz“ ein Rollenmodell und geeignete Umsetzungsprozesse für die österreichische Hochschullandschaft.

Ein analoges Haus für die digitale TU Graz

Seit Beginn dieses Jahres setzt die TU Graz ihre Digitalisierungs-Policy in konkreten Projekten um. Ein bauliches Zeichen der Digitalisierungsoffensive ist die feierliche Eröffnung des Hauses der Digitalisierung in der Brockmanngasse 84 in Graz am 26. Juni. TU Graz-Rektor Harald Kainz und die verantwortliche Vizerektorin für Kommunikation und Change Management Claudia von der Linden zeigen sich unisono überzeugt, dass die „Digitale TU Graz“ Erfolgsgeschichte schreiben und den Innovationsstandort Steiermark weiter stärken wird: „Studierende profitieren von modernsten digitalen Lehr- und Lernmethoden, die Verwaltung wird noch effizienter und serviceorientierter. Im Bereich der Forschung stärkt die digitale Transformation unser Bemühen um ein innovatives und zukunftsgerichtetes Arbeitsumfeld und die Forschenden werden durch ein modernstes Forschungsdatenmanagement unterstützt. Und schließlich wird die TU Graz ihrer gesellschaftlichen Verantwortung noch besser gerecht, indem sie Antworten auf die globalen digitalen Fragen unserer Zeit in die Gesellschaft transferiert.“
Im Rahmen der Eröffnungsfeier sprach Andrea Servida, Leiter der Abteilung „eGovernment and Trust“ der Europäischen Kommission, über die Europäische Digitalisierungspolitik und deren Auswirkungen auf das tertiäre Bildungssystem. Als Zeichen der Wertschätzung für die „digitale Vorreiterin“ TU Graz reiste auch der zuständige Sektionschef aus dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Elmar Pichl, aus Wien zur Eröffnung an.

360 Grad digital

Das Haus der Digitalisierung ist zukünftig Dreh- und Angelpunkt für die vielfältigen Entwicklungen und Initiativen der TU Graz auf dem Weg zur digitalen Universität in den vier Chancenfeldern Lehre, Forschung, Verwaltung und Third Mission, also die Verantwortung der Universität gegenüber der Gesellschaft. Mitarbeitende verschiedenster Abteilungen finden hier ein interdisziplinäres Umfeld zur Kooperation und Umsetzung der unterschiedlichen Transformationsprozesse, unter Einbindung aller Stakeholder – von den Studierenden bis zum Personal.
Das Chancenfeld Lehre behandelt die digitale Unterstützung des Lehrbetriebes, um zeitgemäße elektronische Prüfungsformen als Ergänzung zu mündlichen Prüfungen zu entwickeln und die Verschränkung von Präsenz- und virtueller Lehre mittels digitaler Technologien voranzutreiben. So entstehen modulare und vermehrt auch frei zugängliche Lehr- und Lerninhalte. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität der Lehre steht dabei im Mittelpunkt.
Im Chancenfeld Forschung werden durch den Aufbau eines standardisierten und effizienten Forschungsdatenmanagements Daten nachhaltig verfügbar und wiederverwendbar. Dies steigert die Effektivität und den internationalen Impact der Forschungsarbeit. Digitale Technologien schaffen eine wettbewerbsfähige Arbeitsumgebung für Forschende.
Im Chancenfeld Verwaltung werden Abläufe und Informationsflüsse vereinfacht sowie Prozesse transparenter und effizienter gemacht. Mitarbeitenden soll ein flexibler Arbeitsplatz geboten werden – mit nutzerfreundlichen, vollständig digitalisierten Verwaltungs- und Arbeitsprozessen.
Im Chancenfeld Third Mission weitet die TU Graz den gesellschaftlichen Wissenstransfer aus und entwickelt das „Leistungsmodell Universität“ weiter. Technologieunterstützte Bildungsangebote werden neue Zielgruppen anziehen und die Zahl der Absolventinnen und Absolventen für den Standort in erfolgskritischen Themenfeldern erhöhen. Die TU Graz erweitert im Rahmen ihres öffentlichen Bildungsauftrages die Bildungschancen der Gesellschaft.

 

Information

Weitere Details zur Digitalen TU Graz

Kontakt

Manuela PÖTZLBERGER
Mag.
TU Graz | Vizerektorat Kommunikation und Change Management
Transformations- und Programmleitung
Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6058
manuela.poetzlbergernoSpam@tugraz.at