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Siemens und TU Graz verlängern CKI-Partnerschaft

Siemens-Österreich-CEO Wolfgang Hesoun und TU Graz-Rektor Harald Kainz geben die Fortführung des Centers of Knowledge Interchange für weitere 3 Jahre bekannt.

CKI-Partnerschaft geht in die Verlängerung: Siemens-Österreich-CEO Wolfgang Hesoun, LH Hermann Schützenhöfer, TU Graz-Rektor Harald Kainz in der Schwingprüfhalle am Campus Inffeldgasse.

Seit 2005 arbeiten Siemens und die TU Graz in verschiedenen Forschungsfeldern zusammen. Die enge Verbindung zwischen den beiden Partnern mündete 2015 in der Gründung des Center of Knowledge Interchange (CKI) an der TU Graz. Dabei handelt es sich um ein Partnerschaftsprogramm von Siemens, mit dem der Technologiekonzern seine Kooperationen mit forschungsstarken Universitäten vertieft. Neben der TU Graz gibt es weltweit aktuell nur sieben weitere CKI-Universitäten. Eine CKI-Partnerschaft ist wesentlich umfangreicher als andere Formen der Forschungskooperationen und ist nicht nur auf einzelne Institute oder Lehrstühle beschränkt, sondern umfasst jeweils die gesamte Hochschule.

Forschen an der Zukunft

Die Forschungszusammenarbeit von Siemens und der TU Graz ist vielfältig und wurde im Zuge der CKI-Partnerschaft insbesondere in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik noch intensiviert. Weitere kooperationsstarke Forschungsbereiche sind Bildverarbeitung und Softwaretechnologie und die Bereiche Kommunikationsnetze und Kommunikationstechnologien. Siemens und die TU Graz sind auch an großen EU-geförderten Projekten gemeinsam beteiligt, aktuell etwa an einem Projekt zu sicheren IoT-Applikationen (Internet of Things) beim automatisierten Fahren und im Bereich Industrie 4.0.

Traditionell intensiv ist die gemeinsame Forschung der beiden Institutionen auf dem Gebiet der Bahntechnik: Siemens und die TU Graz forschen am Schwingprüfstand der TU Graz an zukunftsweisenden Konzepten und Technologien für den Schienenverkehr und entwickeln neue Fahrwerke für Schienenfahrzeuge. Dort gaben Wolfgang Hesoun und Harald Kainz im Beisein des steirischen Landeshauptmanns Hermann Schützenhöfer auch die Verlängerung der CKI-Partnerschaft bekannt.

Win-Win-Situation

TU Graz-Rektor Harald Kainz betont die traditionell enge Verbindung mit der Industrie und deren Bedeutung für den Standort: „Kooperationen der TU Graz mit der heimischen Industrie in Forschung und Lehre geben der Innovationskraft unseres Landes Dynamik und stärken unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. In der Zusammenarbeit mit Siemens widmen wir uns vor allem den zentralen Zukunftsthemen Mobilität, Energietechnik, Produktion und Digitalisierung. Davon profitieren die Institutionen ebenso wie die Gesellschaft.“

Auch Wolfgang Hesoun unterstreicht den Wert der Kooperationen:  Das CKI-Programm ist für uns ein wichtiges Standbein in Ausbildung, Produktion und Forschung. Alleine in der Steiermark entwickeln 300 Forscherinnen und Forscher von Siemens pro Jahr rund 35 Erfindungen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für diese hohe technische Kreativität ist unsere besonders enge Partnerschaft mit der TU Graz und der dadurch kontinuierliche Know-how Austausch zwischen Industrie und Akademie.“

Für Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ist Forschung und Entwicklung „der Schlüssel zur Zukunft. In der Steiermark müssen wir uns vor Veränderungen nicht fürchten, denn mit unserer Innovationskraft gestalten wir die Zukunft aktiv mit“, so Schützenhöfer, der in seinen Ausführungen darauf verwies, dass die Steiermark mit einer Forschungsquote von 5,16 Prozent das innovativste Bundesland Österreichs ist.  

Kontakt

Christine SCHICHLER
Dipl.-Ing.
Siemens CKI Managerin
TU Graz | Forschungs- & Technologie-Haus
Mandellstraße 9/II, 8010 Graz
Tel: +43 316 873 6039
Email: christine.schichlernoSpam@tugraz.at
www.cki.tugraz.at
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