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TU Graz startet Präsenzprüfungsbetrieb

Als eine der ersten Universitäten Österreichs hat die TU Graz unter strengsten Auflagen die Durchführungen von Präsenzprüfungen wieder aufgenommen. Eingeschränkte Bücherleihe ist ebenfalls wieder möglich und der HTU-Sozialtopf für Studierende wurde aufgestockt.

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In einigen erfolgreichen Pilotversuchen wurde bis vor wenigen Tagen der Präsenzprüfungsbetrieb an der TU Graz in Zeiten von Corona generalstabsmäßig geplant, erprobt und – wo nötig – nachgebessert. Jetzt ist es so weit: Seit Montag, den 18. Mai, kehren Studierende der TU Graz ausschließlich für ausgewählte Prüfungen an die Universität zurück. Verteilt auf bis zu neun Hörsäle können zeitgleich bis zu maximal 246 Studierende ihre Prüfung ablegen. Schon in dieser ersten Prüfungswoche werden mehrere hundert Prüfungen abgewickelt. Der zentrale Prüfungskalender ist bereits bis Ende Juni dicht gefüllt.

Prüfungen in Zeiten von Corona

Der Ablauf der Präsenzprüfungen folgt einer genauen Choreografie für das Betreten und Verlassen der Hörsäle, die Identitätskontrolle und die Desinfektion der Prüfungsplätze. Ein Video in englischer bzw. deutscher Sprache informiert Studierende im Vorfeld über die geltenden Regelungen vor, während und nach der Prüfung bis hin zum zügigen Verlassen des TU Graz-Geländes. So werden Studierende ersucht, sich spätestens 15 Minuten vor Prüfungsbeginn im jeweiligen Gebäude einzufinden und dieses nur mit Mund-Nasen-Schutz zu betreten. Im Gebäude werden die Studierenden dann von geschultem Aufsichtspersonal empfangen und unter Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter zum jeweiligen Hörsaal gebracht. Dort absolvieren sie an markierten Sitzplätzen, die den nötigen Sicherheitsabstand gewährleisten, die Prüfung. Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes während der Prüfung ist nicht nötig, erst am Ende der Prüfung und beim Verlassen des Hörsaals muss der Mund-Nasen-Schutz wieder angelegt werden.

Stefan Vorbach, Vizerektor für Lehre, freut sich über die erfolgreiche Wiederaufnahme des Prüfungsbetriebes: „Die Gesundheit sowie die Sicherheit unserer Studierenden und Lehrenden ist uns ebenso wichtig wie die Chance für die Studierenden, das ‚Corona-Semester‘ erfolgreich abzuschließen. Daher betreiben wir in der Abwicklung der Präsenzprüfungen den dafür nötigen Aufwand – den positiven Rückmeldungen nach den wenigen ersten Prüfungstagen zu schließen, tun wir dies mit Erfolg.“

Die Erfahrungen dieser ersten Prüfungsphase fließen in die Anpassungen des Regelprüfungsbetriebes ein, der am 25. Mai startet. Parallel dazu läuft auch der Laborbetrieb in der Lehre schrittweise wieder an. Auch hier gibt es einen Genehmigungsprozess und definierte Kriterien (Abstandsregeln, das Tragen eines MNS-Schutzes, limitierte Personenanzahl, etc.), unter denen ein Laborbetrieb erlaubt wird.

Bibliotheken öffnen am 2. Juni

Ab sofort können Studierende die eingeschränkte Ausleihe an der Hauptbibliothek sowie an der Fachbibliothek NAWI und der Fachbibliothek Inffeld in Anspruch nehmen. Die Bestellung erfolgt per E-Mail und die kontaktlose Abholung zu festgelegten Zeiten an den einzelnen Standorten.

Ab dem 2. Juni ist die Öffnung der Bibliotheken und der Ausleihschalter zu reduzierten Öffnungszeiten (Hauptbibliothek: Mo – Fr, 9 – 15 Uhr; Fachbibliotheken NAWI und Inffeld: Mo – Fr, 8:30 – 13 Uhr) geplant. Die Ausleihe ist ab diesem Zeitpunkt wieder vor Ort möglich, unter Berücksichtigung der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln. Die Freihandbereiche der Bibliotheksstandorte werden geöffnet und sind allen Nutzerinnen und Nutzern zugänglich, um Bücher zu entlehnen.
Die Lern- und Lesebereiche inklusive der Arbeitsplätze an den Computern bleiben jedoch bis auf weiteres geschlossen. Eine Ausnahme bilden die Handapparate in der Hauptbibliothek: Sie können ab Juni wieder vor Ort genutzt werden. Auch die Zeitschriftenabteilung in der Technikerstraße 4 öffnet ab 2. Juni und die Fernleihe steht allen Angehörigen der TU Graz wieder direkt vor Ort zur Verfügung. Die Scanner und Kopierer an allen Standorten können ebenfalls wieder verwendet werden.

HTU-Sozialtopf durch HTU und TU Graz aufgestockt

Die HochschülerInnenschaft an der TU Graz hat ihren Sozialtopf aufgestockt. Damit sollen Studierende in finanziellen Notlagen, hervorgerufen insbesondere durch die Auswirkungen der Corona-Krise, unterstützt werden.  Die TU Graz steuert dieses Jahr zusätzliche 20.000 Euro bei. Zudem haben viele Studienvertretungen einen Teil ihres Budgets für den Sozialtopf zweckgewidmet. Insgesamt stehen für Studierende vorerst etwa 60.000 Euro aus dem Sozialtopf zur Verfügung.

Kontakt

Barbara GIGLER
TU Graz | Pressesprecherin
Mobil: +43 664 608736006
barbara.giglernoSpam@tugraz.at

 

An der TU Graz finden – unter Einhaltung strengster Hygiene- und Verhaltensregeln – wieder Präsenzprüfungen statt. © LLT – TU Graz