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TU Graz launcht Webshop für Kunst- und Designobjekte von Studierenden

Ganz im Sinn der „unternehmerischen Universität“ unterstützt die TU Graz Studierende bei der Verwertung selbst gestalteter Arbeiten. Unikate wie Papierornamente und aufwändig verarbeitete Möbel stehen fortan unter www.StudentsART.tugraz.at zum Kauf.

Die Architekturstudierenden Lukas Boß, Bernhard Ogrisek und Aline Lugner (v.l.) verkaufen ihre Werkstücke im neuen StudentsART-Webshop der TU Graz. © Lunghammer – TU Graz

Weiteres Bildmaterial zum Download am Ende des Textes

Im Rahmen von Lehrveranstaltungen des Instituts für Architektur und Medien sowie des Instituts für Raumgestaltung, in denen Studierende das Gestalten und Entwerfen von Produkten erlernen, entstehen regelmäßig wunderschöne Kunst- und Designobjekte. Diese studentischen Arbeiten werden am Ende des Semesters bei öffentlichen Präsentationen oder Ausstellungen gezeigt. Bei diesen Präsentationen gibt es immer wieder Anfragen, ob die Arbeiten auch käuflich erworben oder in Serie produziert werden können. Aufgrund dieses Kaufinteresses und dem Selbstverständnis der TU Graz als „unternehmerische Universität“ folgend hat sich ein Projektteam in den letzten Monaten intensiv mit den Möglichkeiten der Lizenzierung und des Verkaufs von Studierendenarbeiten beschäftigt.

Plattform für Designbegeisterte – Visitenkarte für Studierende

Das Resultat: Der neue StudentsART-Webshop www.studentsart.tugraz.at, über den die Kunst- und Designobjekte nun erworben werden können. Der Shop dient den Studierenden gleichzeitig „als Visitenkarte und bietet uns die Chance, unsere Arbeiten sichtbar zu machen“, freut sich Architekturstudentin Aline Lugner. Sie ist mit einem selbst designten und universell einsetzbaren Hocker auf der Plattform vertreten.
Die Preise der im Webshop verfügbaren Produkte – darunter hochwertig gestaltete Akustikpaneele, künstlerische Ornamente aus Spezialpapier und prototypische Möbelstücke –  bewegen sich zwischen 35 und 2000 Euro. Die Möbel können vor dem Kauf nach Vereinbarung besichtigt werden. Ein Teil des Erlöses geht direkt an die Studierenden. Der andere Teil deckt Kosten bzw. kommt wieder der Arbeit mit den Studierenden zugute.

Hier Reinhören in den AirCampus-Beitrag zum StudentsART-Webshop.

Allianz aus Studierenden, Lehrenden und Bediensteten

Federführend im Projekt waren Albert Wiltsche und Milena Stavric vom Institut für Architektur und Medien, Rainer Eberl vom Institut für Raumgestaltung, sowie Mario Fallast und Alexander Muhr vom Forschungs- und Technologie-Haus der TU Graz. Unterstützt wurde das Team von der Serviceeinrichtung der Hochschüler/innenschaft der TU Graz – „Printkultur“ – die den StudentsART-Webshop betreibt. „Aufgrund der teilweise gemeinsamen Gestaltung durch Studierende und Mitarbeitende der TU Graz waren für den Verkauf der Objekte auch rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Gemeinsam ist uns das gelungen. Außerdem gibt es nun klare Rahmenbedingungen für die Lizensierung von Möbeldesigns durch Produktions- und Vertriebspartner“, freut sich Mario Fallast im Namen des Projektteams.

Die exklusiven Einzelstücke können ab sofort also nicht mehr nur in Werkschauen bewundert, sondern auch online und weltweit gefunden sowie gekauft werden.

www.studentsart.tugraz.at

Kontakt

DI Mario Fallast
TU Graz | Forschungs- & Technologie-Haus
T+43 316 873 6038
mario.fallastnoSpam@tugraz.at

TU Graz-Studentin Aline Lugner ist auf der StudentsART-Plattform mit ihrem selbst designten Hocker "David" vertreten. © Lunghammer – TU Graz
Lukas Boß (l.) und Bernhard Ogrisek haben gemeinsam die Bank "Karlson" entworfen, die im StudentsART-Webshop erhältlich ist. © Lunghammer – TU Graz
Das Projektteam des StudentsART-Webshops vor bzw. "auf" einer Auswahl der verfügbaren Produkte (v.l.): Albert Wiltsche, Printkultur-Geschäftsführerin Claudia Rothdeutsch, Mario Fallast, Milena Stravric und Rainer Eberl. © Lunghammer – TU Graz
Sind am Projekt beteiligt oder unterstützten es maßgeblich (v.l.): Projektkoordinator Mario Fallast, Holzwerkstatt-Leiter Rainer Eberl, TU Graz-Assistenzprofessorin Milena Stavric, Studentin Aline Lugner, Vizerektor für Lehre Stefan Vorbach und HTU Graz-Vorsitzender Simon Maláček. © Lunghammer – TU Graz