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Senat der TU Graz wählt neue Mitglieder des Universitätsrates

Neu vom Senat in den Unirat entsandt werden Renée Schroeder und Günther Löschnigg. Karin Schaupp wird wiederbestellt. Die neue Funktionsperiode beginnt 2018.

Foto von der Alten Technik der TU Graz
Die Funktionsperiode des neuen Universitätsrates der TU Graz beginnt am 1. März 2018 und endet nach fünf Jahren am 28. Februar 2023. © TU Graz

Der Senat der TU Graz wählte in seiner Sitzung am Montag, 26. Juni 2017, drei Mitglieder des insgesamt siebenköpfigen Universitätsrates. Neu im wichtigen Leitungsgremium sind ab 1. März 2018 Renée Schroeder und Günther Löschnigg. Vom Senat für weitere fünf Jahre wiederbestellt wurde Karin Schaupp.

In der Folge entsendet die Bundesregierung auf Vorschlag des Bundesministers/der Bundesministerin drei weitere Mitglieder. Diese sechs Personen wählen dann das siebte Mitglied. Die Funktionsperiode des neuen Universitätsrates beginnt am 1. März 2018 und endet nach fünf Jahren am 28. Februar 2023. Der Universitätsrat ist neben Rektorat und Senat oberstes Leitungsgremium einer Universität. Seine Mitglieder kommen „aus verschiedenen verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft“, so der Wortlaut im Universitätsgesetz 2002.

Vom Senat gewählte Universitätsräte der TU Graz ab 1. März 2018:

Renée Schroeder, geboren in Brasilien und aufgewachsen in der Steiermark, studierte Biochemie an der Universität Wien, wo sie 1981 promovierte. Nach Aufenthalten im Ausland, unter anderem durch ein Erwin-Schrödinger-Stipendium am New York State Department of Health in Albany, USA habilitierte sich Schroeder am Institut für Mikrobiologie und Genetik der Universität Wien. Renée Schroeder war von 2001 bis 2005 Mitglied der Bioethik-Kommission der österreichischen Bundesregierung; von 2004 bis 2006 Vizedekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften an der Universität Wien, und ist seit 2005 Leiterin des Departements für Biochemie und Zellbiologie an den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien. Dort hält sie seit 2007 eine Professur für RNA-Biochemie am Departement für Biochemie am Zentrum für Molekulare Biologie. Von 2005 bis 2010 war sie Vizepräsidentin des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Renée Schroeder ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Wittgenstein-Preises (2003) oder des Goldenes Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien (2015) und hat nebst vielen weiteren Publikationen mit „Die Erfindung des Menschen“ das Wissenschaftsbuch 2017 verfasst.

Günther Löschnigg ist gebürtiger Grazer und studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Rechtwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er sich 1997 in Arbeitsrecht und Sozialrecht habilitierte. Seit 2008 ist Löschnigg Universitätsprofessor in Teilzeit am Institut für Universitätsrecht der Johannes Kepler Universität Linz und seit September 2012 Universitätsprofessor und Vorstand des Grazer Instituts für Arbeits- und Sozialrecht. Zudem ist Günther Löschnigg Präsident der Grazer Juristischen Gesellschaft und unterstützt in leitender Funktion mehrere Kulturinitiativen. Weiters ist er Mitherausgeber einer erfolgreichen Schriftenreihe zum österreichischen und internationalen Universitäts- und Hochschulrecht. Er bekleidete im Laufe seiner Karriere zahlreiche universitäre Funktionen, so war er unter anderem Senatsmitglied an der Uni Graz und stellv. Vorsitzender des Fakultätskollegiums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und ist seit 2004 Vorsitzender des Betriebsausschusses. Regelmäßige Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn an eine Vielzahl internationaler Universitäten, zuletzt an die Universität St. Gallen.

Die gebürtige Steirerin Karin Schaupp studierte Pharmazie an der Universität Graz, wo sie 1978 promovierte. Karin Schaupp war Hochschulassistentin und trat danach in die Pharma-Industrie ein. Nach unterschiedlichen Funktionen im internationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktmanagementbereich wechselte sie in das Management und war nach Geschäftsführer- und Regionalleiterpositionen zuletzt Mitglied des Vorstandes der Fresenius Kabi AG in Bad Homburg mit weltweiter Geschäftsverantwortung. Seit 2003 ist sie als freie selbständige Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Innovationstransfer und Strategische Unternehmensentwicklung tätig. Karin Schaupp war bis September 2015 Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) und ist darüber hinaus in verschiedenen Aufsichtsgremien aktiv. Seit 2016 ist sie Mitglied im Beirat der Fraunhofer Austria Research GmbH und im Akademierat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Im Oktober 2014 wurde sie an der Karl-Franzens-Universität Graz zur Universitätsprofessorin für Angewandte Unternehmensführung im Bereich Innovationsmanagement und Technologietransfer berufen. Karin Schaupp ist in der laufenden Periode die Vorsitzende des Universitätsrates der TU Graz.

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