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Mehr Frauen in Führung: Karriereprogramm der TU Graz zeigt Wirkung

An der TU Graz endet heute das österreichweit erste Karrieremanagement-Projekt für Wissenschafterinnen in Führungspositionen. Acht Forscherinnen wurden in ihrer Karriereentwicklung erfolgreich unterstützt.

Die Teilnehmerinnen des österreichweit ersten Karrieremanagement-Programms für Wissenschafterinnen in Führungspositionen: (v.l.) Katrin Ellermann, Stefanie Lindstaedt, Tanja Wrodnigg, Juliane Bogner-Strauss, Annette Mütze, Maria Cecilia Poletti und Gabriele Berg, hier am Foto vertreten von Martina Köberl. Mihyun Kang, ebenfalls Teilnehmerin, konnte der Abschlussveranstaltung nicht beiwohnen. © Lunghammer - TU Graz

Waren vor Beginn des Projektes „Leading Women – Shaping the future“ nur rund acht Prozent der Forscherinnen in leitenden Funktionen des Universitätsmanagements tätig, so hat sich der Frauenanteil in der Universitätsführung der TU Graz mit Abschluss des dreijährigen Pilotprojekts verdreifacht. Rektor Harald Kainz zeigt sich erfreut: „Wir konnten mit diesem Programm wesentliche Akzente in der Karriereentwicklung einiger unserer besten Wissenschafterinnen setzten und sie an leitende Funktionen im Universitätsmanagement heranführen. Der Erfolg gibt uns recht: ob in den Fakultäten, in der Leitung unserer Fields of Expertise oder im Senat, überall hat sich der Frauenanteil wesentlich erhöht.“

Programm-Vielfalt für acht „Leading Women

Das vielfältige Programm zur Karriereentwicklung ging heute mit einer hochkarätig besetzten Abschlussveranstaltung an der TU Graz zu Ende. Daran teil nahmen neben den acht „Leading Women“ der TU Graz auch ihre Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, des Bundeskanzleramtes, der IV sowie des Landes Steiermark teil. Die Teilnehmerinnen am TU Graz „Leading Women“-Programm waren Gabriele Berg, Juliane Bogner-Strauss, Katrin Ellermann, Mihyun Kang, Stefanie Lindstaedt, Annette Mütze, Maria Cecilia Poletti und Tanja Wrodnigg. Unter den Mentorinnen und Mentoren fanden sich exzellente Führungspersönlichkeiten etwa von AVL List GmbH, Infineon Technologies AG, Magna Steyr AG & Co KG, TU Wien oder dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Leitziel Chancengleichheit

In der Vision und den Leitzielen der TU Graz steht es festgeschrieben: Sie will eine Universität mit hoher Diversität und Chancengleichheit sein. Ziel des Leading Women-Programmes war es daher, die Teilnehmerinnen in ihren Positionen zu stärken und zugleich einen Kulturwandel an der TU Graz hinsichtlich Chancengleichheit und Diversität anzustoßen und langfristig zu etablieren. „Diesem Ziel ist die TU Graz mit Projekt Leading Women einen großen Schritt näher gekommen“ zeigt sich auch Vizerektorin Claudia von der Linden  überzeugt und erklärt weiter: „Leading Women weist nicht nur eine erfolgreiche signifikante Erhöhung von Frauen in Führungspositionen auf, sondern unterstützt auch das ‚Wir-Gefühl‘, das die Bindung der „besten Köpfe“ nachhaltig an die TU Graz verstärkt.“

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