Institut für Tragwerksentwurf

© Zooey Braun

Das Tragwerk gehört zu den unverzichtbaren Grundelementen eines jeden Bauwerks, es gewährt die Standsicherheit sowie die Gestalttreue und ist zugleich form- und raumgebend. Der Tragwerksentwurf ist daher grundlegender Bestandteil des allgemeinen Entwurfsprozesses. Grundlage für einen angemessenen und sinnvollen Tragwerksentwurf ist die Kenntnis möglicher Tragwerke und ihres prinzipiellen Tragverhaltens sowie ihrer Wirkungsweise.

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Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege

© EnBeDe, TU Graz

Am Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege beschäftigen wir uns in Forschung und Lehre mit der gebauten Umwelt und sorgen uns um den Bestand. Mit Blick nach vorne wie zurück betrachten wir den Bestand als Referenzraum für zukünftiges Handeln und als Möglichkeitsraum praktischen Entwerfens. Unsere Aufmerksamkeit gilt dabei nicht nur den Meisterwerken der Baugeschichte in ihrem jeweiligen architektonischen, historischen und gesellschaftlichen Kontext, sondern vor allem auch den eher unscheinbaren Architekturen des Alltags. Wir verstehen Denkmalpflege über die Erhaltung des materiellen Erbes hinaus bereits als proaktiven Umgang mit dem heutigen Bestand – den Denkmälern von morgen.

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Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften

© akk, Ramona Winkler

Das Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften ist eine inter- und transdisziplinäre Einrichtung, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit theoretischen und historischen Fragen der Architektur in einem breiten künstlerischen und kulturellen Kontext befasst. Viele Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen des Instituts arbeiten disziplinen- und methodenübergreifend, sodass die drei Fachgebiete mit ihren jeweiligen Wissenskulturen eng miteinander vernetzt sind.

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Institut für Städtebau

© stdb, TU Graz

Das Institut für Städtebau ist für die Ausbildung der Studierenden in allen Bereichen des Städtebaus und der Regionalplanung sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium zuständig.  Sie erlernen die Gestaltungsgrundsätze für die Positionierung, Gestaltung und ggf. Entfernung von Gebäuden zu einem Gebäudeensemble innerhalb eines territorialen Systems. Dabei wird auch die Planung auf regionaler und städtischer Ebene reflektiert, die Zeit und Raum miteinander verbindet. Die Studierenden experimentieren mit territorialen Transformationen, die auf Systemen basieren, welche zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks und des Verbrauchs nicht erneuerbarer Ressourcen sowie zur Förderung neuer und sparsameren Formen von Landnutzung führen. Darüber hinaus wird am Institut der Diskurs über wachsende Ungleichheit und soziale Konflikte geführt, die durch mangelnde integrative Stadtentwicklung entstehen, sowie Praktiken erlernt, um diese Konflikte zu vermeiden. Das Institut vermittelt Fachwissen über die Beziehung zwischen privatem und öffentlichem (Frei-) Raum auf regionaler und lokaler Ebene und arbeitet dabei an innovativen ökologischen und sozialen Interstitialräumen.

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Institut für Gebäudelehre

© IGL, TU Graz

Nutzungen wandeln sich – Architektur bleibt bestehen. Die Gebäudelehre fragt nach den Aspekten, die Gebrauch, Morphologie und räumlicher Ausgestaltung von Gebäuden prägen. Geschichte und Wandel dieser Aspekte stellen Präzedenzen und analytische Grundlagen für das Entwerfen neuer, aber auch für die Um-, Neu- und Nachnutzung bestehender Objekte zur Verfügung. Die „nachhaltigsten“ Gebäudetypologien sind hier ohne Zweifel jene, die sich über Jahrhunderte bewährt haben. Das Institut für Gebäudelehre interessiert sich für die Typologien dieser – dauerhaft erfolgreichen – Architekturen und wie diese zeitgenössisch neu- und weitergedacht werden können.

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Institut für Architekturtechnologie

© IAT, TU Graz

Struktur, Raum und Technologie sind die wesentlichen Bereiche, mit denen sich das Institut für Architekturtechnologie in der Lehre und Forschung intensiv beschäftigt. Der Entwurf, der für uns im Mittelpunkt aller architektonischer Handlungen steht, ist Grundlage, Basis, Leitfaden und Herausforderung Struktur, Raum und Technologie einerseits zu erfassen und auszuwerten und gleichzeitig den architektonischen Entwurf in diesen Bereichen durchzuarbeiten, ihn zu schärfen und qualitätsvoll zu realisieren. Entwerfen und Konstruieren können nicht getrennt werden. Dies wird in Vorlesungen, Seminaren und Übungen intensiv mit den Studierenden in didaktisch präzise zugeschnittenen Lehrformaten intensiv vermittelt, mit dem Ziel, die AbsolventInnen nachhaltig für den Arbeitsalltag vorzubereiten. Unsere Forschungsagenden sind auf 4 Ebenen angesiedelt, der Makro-, der Meso-, der Mikro- und der Nanoebene. Themen der Stadtverdichtung und damit einhergehende Bereiche von Stadtklimatologie bis hin zum öffentlichen Raum werden ebenso wissenschaftlich bearbeitet wie neue Fassadentechnologien und Lüftungsprinzipien.

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Institut für Raumgestaltung

Projekt von Anna Franziska Söllinger; im Rahmen der IRG Lehrveranstaltung E4 „Das Leichte und das Schwere“, Sommersemester 2022.

Häuser—
Der Entwurf eines Hauses ist Beweis des eigenen
architektonischen Denkens.
Der Gedanke des Entwurfs im Bauen und Umbauen
definiert das architektonische Wesen.
Das Haus ist körperlicher Ausdruck, Struktur, Detail,
Material, Geschichte und Theorie in einem.
Ein Haus ist materialisierte Interdisziplinarität.
Es ist die Kernaufgabe unseres Faches.
Aus Häusern besteht unsere gebaute Welt.
Häuser sind kultureller Ausdruck.
Sie sind Nebenmenschen.

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Institut für Architektur und Landschaft

© ia&l, TU Graz

Das Institut für Architektur und Landschaft befasst sich mit den künftigen Prozessen und Konsequenzen realer ökologischer, energetischer, wie auch gesellschaftlicher Wandlung unserer Umwelt. Neben den zu bewältigenden Herausforderungen birgt dieses künftige Szenario das einmalige Potential, den zugehörigen Handlungsraum kreativ zu erschließen um eine neue, eine „kulturelle Ökologie“ zu entwickeln. Dieser “ecological turn” hat das einmalige Potential unsere Beziehung zwischen Umwelt und Mensch grundsätzlich zu überdenken.  In dieser möglichen Zukunft bilden „Kultur und Natur“ nicht länger ein dialektisches Gegensatzpaar mit scheinbar unvereinbaren Interessenskonflikten. Natur und Landschaft, deren Ökologie und Dynamik, können fortan zunehmend integraler Teil unserer gesellschaftlichen Ambitionen und Entscheidungen werden.

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Institut für Zeitgenössische Kunst

© IZK, TU Graz

Die Arbeit des Institutes für Zeitgenössische Kunst ist schwerpunktmäßig an den Schnittstellen von Kunst und Öffentlichkeit sowie Kunst und Technik angesiedelt. Zeitgenössische Kunstproduktion wird anhand von künstlerischer Forschung, Kunsttheorie und eigener Praxis untersucht und erweitert. Die Studierenden werden zu eigeninitiativem, künstlerischem Arbeiten angeleitet und bei der Aneignung der dafür erforderlichen Medien unterstützt. Projekte werden nicht nur theoretisch entwickelt, sondern sind stets auch auf Realisierung angelegt. Auf den Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit verschiedensten Materialien sowie digitalen und handwerklichen Fertigungstechniken wird daher besonderer Wert gelegt.

Institut für Zeitgenössische Kunst


Institut für Wohnbau

© i_w, TU Graz

In der Lehre entwickeln wir eine kulturhistorische Betrachtung der Räumlichkeit von Wohnungen und Wohngebäuden in der Entstehung aus einzelnen Gerätschaften, aus funktionalen Elementen: Herd, Tisch, Bett, Kasten, Bad, WC, etc., die sich mit der Zeit zu determinierten Räumen veränderten. Diese funktionalen Festschreibungen von Räumen, die in unterschiedlichen soziologischen und geografischen Kulturen jeweils anders verlaufen, bilden die Grundlage für eine kritische, vergleichende Betrachtung wesentlicher Wohnbauten aus dem österreichischen und internationalen Diskurs.

Institut für Wohnbau


Institut für Gebäude und Energie

© ige, TU Graz

Am Institut für Gebäude und Energie wird das Ziel in Lehre und Forschung verfolgt, die Energieperformance von Gebäuden durch Optimierung der Form und Konstruktion zu maximieren. Energieeffiziente Architektur wird als Triade aus minimalem Energieverbrauch, optimalem Raumklima und architektonischer Qualität begriffen.

Institut für Gebäude und Energie


Institut für Architektur und Medien

© IAM, TU Graz

Wir nähern uns zeitgenössischer Architektur mit parametrischen und algorithmischen Mitteln an und versuchen dabei die inhärenten Möglichkeiten und Perspektiven auzuloten. Unsere Anstrengungen in Forschung und Lehre werden in zwei Schwerpunkte zusammengefasst: "digital fabrication" und "augmented architecture".

Institut für Architektur und Medien


Institut für Grundlagen der Konstruktion und des Entwerfens

© KOEN, TU Graz

Dieses Institut begleitet Studierende in einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen durch das erste Studienjahr. Das Spektrum reicht von Grundlagen der Gestaltung, ein- und weiterführenden Entwurfsübungen, eins-zu-eins Workshops, über Basiswissen in materialspezifischer Konstruktion bis hin zur gemeinsamen Studienreise. Die Lehre integriert nicht nur Theorie und Praxis sondern auch künstlerisch-intuitive Herangehensweisen mit technisch-strukturellen Prinzipien der Baukonstruktionslehre. Vermittelt werden Grundsätze und Fertigkeiten klassischen Architekturwissens begonnen bei zahlreichen Handskizzen, die über das gesamte Jahr in einem Skizzenbuch gesammelt werden, über technisches Zeichnen, Modellbau sowie visuelle und sprachliche Präsentationsstrategien. Im Mittelpunkt stehen dabei Möglichkeiten zum konzeptuellen Denken, Werkzeuge zur Erfassung räumlicher Wahrnehmung und Strategien forschungsgeleiteter Entwurfsmethoden in zeitgenössischen räumlichen Kontexten. Modellbau wird als wichtiges Element der Erfassung und Repräsentation dreidimensionaler Räume über unsere Modellbauwerkstatt verstärkt in die Bachelor-Lehre integriert. Das Institut ist für die beiden ersten Semester des Studiums hauptverantwortlich und befindet sich damit an der Schwelle zwischen der Allgemeinheit und dem spezialisierten Architekturwissen. Diese Position wirkt in unserer Arbeit mit Ausstellungen, Publikationen und Forschung ein.

Institut für Grundlagen der Konstruktion und des Entwerfens