Grazer Holzbau-Workshop (GraHWS)

Um einen gewissen Mitgestaltungsprozess bei der Entwicklung und Normung zu erleichtern, wurden – neben den 'Grazer Holzbau-Fachtagungen' – die 'Grazer Holzbau-Workshops' ins Leben gerufen. Ziel dieser Workshops ist es, die in erster Linie von einer Thematik betroffenen Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einer offenen Diskussion einzuladen.
Teilnehmeranzahl: rund 15 geladene, fachlich anerkannte Personen zu einem ausgewählten Thema des Fachbereichs

Zugehörige Tagungsunterlagen finden sich im Downloadbereich bzw. sind auf Anfrage am Institut erhältlich.

Grazer Holzbau-Workshop

8. GraHWS'17: "Modularisierung im Holzbau"

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7. GraHWS'17: "Veneer Based Products"

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6. GraHWS'16: "Durchbrüche im Holzbau"

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5. GraHWS'16: "Status quo of CLT in Japan"

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4. GraHWS'09: "Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz"

20 Jahre Holz-Massivbauweise an der TU Graz

Seit nahezu 20 Jahren befasst sich der Fachbereich Holzbau und Holztechnologie der TU Graz mit dem Thema der “Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz”. In diesem Zeitraum konnten zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten abgeschlossen, eine Vielzahl an Diplomarbeiten betreut, Fachveranstaltungen ausgerichtet, Fachvorträge gehalten und Zulassungen auf nationaler und europäischer Ebene erwirkt werden. Erwähnt seien noch die Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft. Dieser Hintergrund, verbunden mit den Transferaktivitäten, stellt die Basis für diese Veranstaltungen im Themenkomplex der “Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz” dar.

Ziel ist es, die Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz generell in Europa und besonders in jenen Regionen zu etablieren, wo das Thema “Erdbeben” ein Existenzielles ist. In diesem Zusammenhang wird es an der TU Graz weiterhin den Schwerpunkt ”shell_structures” mit Neuausrichtungen innerhalb des Themenfeldes geben. Neben weiterer grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung wird an der Weiterentwicklung des CLTdesigners und des CLThandbooks sowie an innovativen Anwendungsmöglichkeiten und Systementwicklungen gearbeitet.

Als Tagungsband dient das BSP-Handbuch.

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3. GraHWS'07: "Laubholz - Exoten im Baubereich?"

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2. GraHWS'06: "Brettschichtholz - Ein Produkt mit Geschichte und Zukunft"

Workshop anlässlich 100 Jahre Patentschrift Nr. 197773 Otto Hetzers

Der 2. Grazer Holzbau-Workshop befasst sich mit dem Thema 'Brettschichtholz – Ein Produkt mit Geschichte und Zukunft'. Das wohl jedem bekannte Produkt 'BSH' feiert dieses Jahr den 100. Geburtstag (falls man das Ausstellungsdatum der Patentschrift Nr. 197773 an Otto Hetzer als 'Beginn' betrachten möchte). Im Rahmen des ersten Beitrages des Workshops wird ein Rückblick auf die Entwicklungsgeschichte dieses Produktes mit Zukunft vorgenommen.

Obwohl nicht leicht planbar – die Entwicklung einer internationalen Normungsarbeit ist nicht immer abschätzbar – tangiert der Termin dieses Workshops die ebenfalls laufenden Normungsarbeiten der TC124/WG3 'glulam'. So steckt seit geraumer Zeit die für die Brettschichtholzindustrie wichtige europäische Produktnorm EN 1194:1999 in einer Überarbeitungsphase. Neue Forschungsergebnisse und die ersten Meetings zeigen: Mit Veränderungen ist zu rechnen! Insbesondere hat die Frage des erforderlichen Leistungspotenzials der für die Produktion bestimmter BSH-Festigkeitsklassen (GL24 bis GL36) verwendeten Lamellen zentrale Bedeutung erlangt. Dies wird im Weiteren natürlich auch die Hersteller von Sortieranlagen betreffen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass insbesondere die Auswirkungen des vergangenen Winters und die damit verbundenen Versagensfälle die Festlegung von charakteristischen Kenngrößen für Brettschichtholz beeinflussen werden.

Der 2. Grazer Holzbau-Workshop möchte neue Forschungsergebnisse darlegen und über die Auswirkungen dieser Resultate auf die Normungsarbeit berichten. Insbesondere soll jedoch die interessierte und betroffene Industrie eingeladen werden, aktiv – und vor allem früh genug – am Diskussionsprozess 'ihrer' Norm teilzunehmen. Ich darf Sie daher einladen, die Zukunft des Ingenieurproduktes Brettschichtholz mitzugestalten.

Um diesen Mitgestaltungsprozess zu erleichtern, wurden – neben den bekannten 'Grazer Holzbau-Fachtagungen' (die nächste wird im September zum Thema 'Brettsperrholz-Flächentragwerke im Ingenieurholzbau' stattfinden) – die 'Grazer Holzbau-Workshops' ins Leben gerufen. Ziel dieser Workshops ist es (der erste Workshop fand am 25. November 2005 statt), die in erster Linie von einer Thematik Betroffenen zu einer offenen Diskussion einzuladen.

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1. GraHWS'05: "Bemessung und Konstruktion"

Seit Juli 2003 ist ein Team der holz.bau forschungs gmbh gemeinsam mit Mitarbeitern des Institutes für Holzbau und Holztechnologie der TUG und externen Fachleuten an der Erarbeitung einer eurocodenahen Bemessungsrichtlinie für Österreich tätig.

Warum dieses Vorgehen?

Faktum ist, der Eurocode 5 – genauer die EN 1995-1-1 und 1-2 sowie die EN 1995-2 – liegt als Endfassung vor und ist vom Fachnormenausschuss 012 'Holzbau' des Österreichischen Normungsinstitutes (ON) zu einer österreichischen Norm erklärt worden. Somit ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das deterministische Sicherheitskonzept der Vergangenheit angehören wird. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland wurde mit der SIA 265:2003 bzw. der DIN 1052:2004 ein vergleichbares Vorgehen beschritten.

Was will die enBR (Ausgabe September 2005) bewirken?

Primäres Ziel ist es, den Baustoff Holz als Ingenieurbauprodukt breiter zu positionieren. Zudem werden die Inhalte der enBR dem Fachnormenausschuss 012 'Holzbau’ als Grundlage für die Erstellung eines anwenderfreundlichen Dokumentes zur Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken zur Verfügunggestellt.

Die enBR basiert auf den Prinzipien des Normenpaktes der Serie EN 1995 und soll die Erfahrungen und das Wissen unserer benachbarten Länder (Schweiz und Deutschland) und der dort geltenden Normenwerke nachvollziehbar berücksichtigen. Die enBR will ein für den holz.bau.künstler handhabbares Paket darstellen und zur Diskussion anregen.

Der GraHWS'05 mit dem Schwerpunkt 'Bemessung und Konstruktion' stellt die genannte Richtlinie vor, gibt praktische Hinweise zur Handhabung und bringt das Konzept der Bemessung mit Teilsicherheitsbeiwerten näher.

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Kontakt
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Institut für Holzbau und Holztechnologie
Technische Universität Graz
Inffeldgasse 24
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Tel.: +43 (0)316 873 - 4601
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