PhD-DAY 2024

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Phd-Day | Montag, 5ter Februar, 09:30-16:30 Uhr, Halle, Kronesgasse 5/ 1.OG, 8010 Graz

Am PhD-Day sollen in einer Werkstatt-Atmosphäre die aktuellen PhD-Arbeiten an der Fakultät im seminarartigen Rahmen in einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Veranstaltung diskutiert werden. Der PhD Day 2024 in diesem Semester wird vom EnBeDe unter der Leitung von Matthias Castorph organisiert und abgehalten.

Ablauf

09:30 Uhr: Diskussionsrunde 1
Dissertant*innen: Ana Lovrec Medved, Büşra Köroğlu, Luisa Wimmer, Volker Konstantin Pachauer
Diskussionsteilnehmer*innen: Alex Lehnerer, Andreas Lichtblau, Anselm Wagner, Daniel Gethmann, Eva Sollgruber

11:30 Uhr: Diskussionsrunde 2
Dissertant*innen: Azra Alibabic, Elisabeth Koller, Julian Brües, Tobias Gruber
Diskussionsteilnehmer*innen: Alex Lehnerer, Andreas Lichtblau, Anselm Wagner, Eva Sollgruber, Petra Eckhard

12:50 Uhr: Mittagspause

13:50 Uhr: Diskussionsrunde 3
Dissertant*innen: Carina Kurz, Christina Aschauer, Hemma Hartl, Zaliha Asya Ilgün
Diskussionsteilnehmer*innen: Aglaee Degros, Andreas Trummer, Franziska Hederer, Klaus Loenhart, Matthias Castorph, Urs Hirschberg,

15:30 Uhr: Diskussionsrunde 4
Dissertant*innen: Dominik Maierhofer, Ernst Dengg, Julian Jauk
Diskussionsteilnehmer*innen: Brian Cody, Alexander Passer, Armin Stocker, Milena Stavric, Stefan Peters


Max Otto Zitzelsberger | Neo Trash Baroque ToGo
Donnerstag, 18ter Jänner 2024, 17:00 Uhr, HS H "Ulrich Santner", Kopernikusgasse 24, 8010 Graz,

Gastvortrag im Rahmen der Architekturgeschichte VO.


Eva Kuß | Architektur einer neueren Sachlichkeit
Donnerstag, 14ter Dezember 2023, 17:00 Uhr, HS A, Kopernikusgasse 24, 8010 Graz, 1. Obergeschoss

Gastvortrag im Rahmen der Architekturgeschichte VO.


Positionen zum Entwerfen im Bestand
Vortragsabend, Dienstag, 10ter Oktober 2023, 17:30 Uhr, Halle, Kronesgasse 5/ 1.OG, 8010 Graz

Wir gehen im Rahmen des Vortragsabend verschiedenen Positionen zum Entwerfen im Bestand nach und versammeln dazu drei unterschiedliche Positionen aus drei unterschiedlichen (örtlichen) Kontexten. Unsere Gäste bringen uns ihre persönliche Position zum Entwerfen im Bestand anhand ihrer eigenen Projekte näher, wobei sie in ihren Vorträgen auf eines davon genauer eingehen. Wie nähert man sich dem Bestand an? Welche Strategie wird verfolgt? Wir wollen klaren architektonischen Positionen zu realisierten Projekten im Bestand und deren Hintergründen nachgehen, persönlichen Entwurfsentscheidungen zur Einfügung, bzw. Kontraststellung zum Kontext und zum Weiterbauen.
Die drei Herangehensweisen und Positionen der Vortragenden werden gegenübergestellt und bleiben nebeneinander stehen. Sie bilden ein Spektrum ab im entwerferischen Umgang mit Bestand. Der Abend bleibt ohne Podiumsdiskussion, soll Anstoß liefern zur eigenen Verortung und zum Austausch im persönlichen Rahmen danach.

Unsere Gäste 2023

Claudia Cavallar, Wien
Claudia Cvallar studierte Architektur bei Hans Hollein und Greg Lynn. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros, unter anderem bei the next ENTERprise, ist sie seit 2010 selbstständig in Wien. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit dem Unauffälligen, Zufälligen und Gewohnten in der Architektur auseinander. Drei Projekte sind öffentlich zugänglich: die Bar Tabacchi, das Untergeschoss des Restaurants Berger & Lohn und die Toilettenanlagen des Museums für Angewandte Kunst, alle in Wien. Das Haus Markt67 kann gemietet werden.
www.claudiacavallar.at

Peter Haimerl, Peter Haimerl . Architektur, München
Als realisierender Architekt, mit eigenem Büro seit 1991 in München, konzentriert sich Peter Haimerl auf Projekte, die die Grenzen konventioneller Architektur überschreiten. Sein Anspruch ist, mit jedem Projekt unkonventionelle Lösungen zu gestalten und Innovationen zu entwickeln. In seinem Büro entstehen Konzepte, in denen Architektur mit Bereichen wie Computer-Programmierung, Soziologie, Wirtschaft, Politik, Musik oder Kunst fusioniert. Unter dem Label zoomtown entwickelt er Vorschläge und Lösungsansätze, die vor allem auf europäischer Ebene die Vernetzung von Großstädten forcieren. Er wurde für seine Projekte mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie der Großen Nike, dem Bayerischen Staatspreis für Architektur und dem Bayerischen Kulturpreis. Peter Haimerl hatte Lehraufträge an der Fachhochschule München, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, eine Gastprofessur an der Universität Kassel und an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz.
www.peterhaimerl.com

Marco Zünd, Buol & Zünd Architekten BSA, Basel
Nach dem gestalterischen Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Basel, absolvierte Marco Zünd die Lehre zum Bauzeichner bei Fierz & Baader Architekten BSA, bevor an der Ingenieurschule beider Basel in Muttenz Architektur studierte und 1991 bei Michael Alder diplomierte. Im gleichen Jahr gründete er mit Lukas Buol das Architekturbüro Buol & Zünd Architekten in Basel. Seit 2000 ist er Mitglied im Bund Schweizer Architekten Er lehrte als Assistent an der ETH Zürich am Lehrstuhl von Prof. Hans Kollhoff von 1994-1997. An der Technischen Universität Kaiserslautern unterrichtete er als Universitätsprofessor von 2016-2021 Gebäudelehre und Entwerfen.
www.buolzuend.ch

Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an Studierende sowie an Fachpublikum.


Ortstermin | Bar Limarutti & Galerie Konzett
Mittwoch, 7ter Juni 2023, 16:00 Uhr, Galerie Konzett, Enge Gasse 4, 8010 Graz

Bei diesem Ortsbesuch möchte das Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege an zwei wichtige Beiträge der Grazer Schule erinnern. Beide Projekte sind in der Grazer Altstadt situiert, im Jahr 1990 fertiggestellt und aus der Feder des Architekten Norbert Müller.
Die Galerie Konzett in der Enge Gasse, ist eine architektonische Cuvée aus Grazer Schule und Carlo Scarpa. In den 90er Jahren ein sehr mutiger Beitrag in der Innenstadt von Graz, viel diskutiert und daher heute noch immer von Relevanz.
Die ehemalige Bar Limarutti, heute Sushibar Yamamoto, wurde durch den Architekten von einem italienischen Lebensmittelhandel in eine Proseccobar transformiert und mit dem renommierten Architekturpreis „Gerambrose“ prämiert. Das Stehcafé nach italienischem Vorbild erreichte schnell – vor allem wegen des auskurbelbaren Betontresen – Legendenstatus. Nach einigen Pächterwechseln, kleineren Umbauten und einer verlorengegangenen Kurbel können sich jedoch nur noch die wenigsten an die einstige Strahlkraft der kleinen Innenstadtbar erinnern.
Diese Veranstaltung soll der Anlass sein, nach über 20 Jahren den Tresen der Limaruttibar wieder in die Grazer Öffentlichkeit zu kurbeln. Begleitet wird der Nachmittag durch den Architekten Norbert Müller, der uns an der Entstehung und Entwicklung der beiden Projekte teilhaben lässt. 


Lukas Imhof | Architektur der Mitte
Dienstag, 23ster Mai 2023, 18:00 Uhr, HS H "Ulrich Santner", Kopernikusgasse 24, EG, 8010 Graz

Midcomfort ist die Wiederentdeckung einer Strömung des 20. Jahrhunderts: der Reformarchitektur. Gleichzeitig ist Midcomfort eine Absage an die übermäßig gefeierte Avantgarde mit ihrer unreflektierten Fortschrittsgläubigkeit.
Jenseits der papierraschelnden Ideologie des forciert Neuen schöpft Midcomfort aus der reichen Tradition des wohnlichen Bauens und stellt die Bedürfnisse und Wünsche realer Nutzer in den Fokus der Gestaltung.
Die Grundregeln eines Bauens, das Bestand hat und auch nach Jahrzehnten noch funktioniert, werden als Perspektive für eine zukunftsfähige Wohnarchitektur propagiert. Anhand von historischen und zeitgenössischen Beispielen wird gezeigt, wie eine zeitgemässe Reformarchitektur aussehen könnte – und gezeigt, dass eine langsame, kontinuierliche Entwicklung zu gestalterisch und funktional dauerhaften Wohnbauten auf höchstem Niveau führen kann.

Gastvortrag von Lukas Imhof im Rahmen der Vorlesung Architektur- und Kunstgeschichte der Gegenwart.


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The Infraordinary | GAL - Graz Architecture Lectures 
Donnerstag und Freitag , 20ster - 21ster April 2023, ab 15:00 Uhr, Halle, Kronesgasse 5/1.OG, 8010 Graz

Der Titel „The Infraordinary“ bezieht sich auf den von Georges Perec eingeführten Kunstbegriff „L’infra-ordinaire“, der als Gegenteil des Extraordinären das, was wirklich geschieht, „das Banale, das Alltägliche, das Selbstverständliche, das Allgemeine, das Gewöhnliche“, in den Blick nimmt. Im Kontext der Architektur bezeichnet der Begriff das programmatische Vorhaben, sich eingehender mit dem Nicht-Außergewöhnlichen zu beschäftigen. Dessen Bandbreite reicht von alltäglichen Gebrauchsweisen außergewöhnlicher Architektur, bei denen sich zum Beispiel eine Bankfiliale von Günther Domenig in einen Supermarkt oder in ein orientalisches Restaurant wandelt, über alltägliche Elemente wie die barrierefreie Schwelle, die das Verhältnis von Innen und Außen neu konfiguriert, bis zu schlichtweg banalen Architekturen, die im Laufe der Geschichte eine Um- oder Aufwertung erlebt haben.

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Wittfrida Mitterer | Südtiroler Siedlungen
Dienstag, 18ter April 2023, 18:00 Uhr, HS II, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

Gastvortrag von Wittfrida Mitterer zu den Südtiroler Siedlungen in Österreich im Rahmen der Vorlesung Architektur- und Kunstgeschichte der Gegenwart.

In Erinnerung an die 50 Jahre zweites Südtiroler Autonomiestatut wird ein vielschichtiges Projekt präsentiert, das einen umfassenden unveröffentlichten Fundus aufarbeitet. Dabei geht es um die Südtiroler Siedlungen, die anlässlich der Option an 130 Standorten in Österreich gebaut wurden.

1500 Pläne aus der Errichtungszeit (1939 -1944) und Originaldokumente, sowie an die 1000 historischen Fotos und 2400 aktuelle Bildquellen zeigen verschiedene Zeithorizonte an ausgewählten Siedlungsstandorten. In der Steiermark wurden vor allem die Siedlungen von Leoben, Bruck an der Mur, Judenburg sowie Graz, Gratkorn und Weiz untersucht. Die Quartiere sind heute integrierter Teil der Stadtlandschaft.  Die jahrelange Arbeit von Kuratorium und Universität Innsbruck, Institut für Baugeschichte,  begeht Neuland und trägt zu einer Bewusstseinserweiterung bei, die auf die städtebauliche und architektonische Großtat ein neues Licht wirft.  Was sagt uns die Südtiroler Siedlung als Wohnmodell heute, auch in schwierigen Zeiten? Antworten darauf  bieten die vielfältigen Lösungsansätze, in denen städtebauliche Qualitäten und bewohnbare Freiräume miteinander verbunden sind.


Buchpräsentation 'Südtiroler Siedlungen - Condominium in mind' 
Wittfrida Mitterer, Univ.Doz. Dr., Hambrusch Horst, Architekt 
Dienstag, 18ter April 2023, 19:00 Uhr, HS II, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

In Folge des Optionsabkommens von 1939 setzte in ganz Österreich, an rund 130 Standorten, ein reger Siedlungsbau für die Südtiroler Auswanderer ein. Auch in Tirol sind die Südtiroler Siedlungen bis heute zur Wohnversorgung wichtige und ortsbildprägende Siedlungsbauten. Das vielschichtige Publikations-Projekt „Südtiroler Siedlungen – Condominium in mind“ arbeitet den umfassenden und großteils unveröffentlichten Fundus auf und zeigt anhand von Plänen aus der Errichtungszeit (1939 -1944) und weiteren Originaldokumenten, sowie den historischen Fotos und aktuellen Bildquellen die verschiedenen Zeithorizonte an einigen ausgewählten Siedlungsstandorten.

Die jahrelange Arbeit des Kuratoriums für technische Kulturgüter Bozen/Innsbruck und der Universität Innsbruck, Institut für Baugeschichte, begeht Neuland und trägt zu einer Bewusstseinsbildung bei, die auf die städtebaulichen und architektonischen Qualitäten der Siedlungen ein neues Licht wirft. In einer Zeit der Mobilität und gleichzeitig der Abnabelung werden Südtiroler Siedlungen neu gesehen um deren Bezug zu den Quellen zu finden.

Was sagt uns die Südtiroler Siedlung als Wohnmodell heute? Wie lassen sich die Bauten behutsam erneuern und unter Beibehaltung ihrer wesentlichen Charakterzüge als Potenzial für heutiges Wohnen verstehen? Antworten darauf finden sich im bearbeiten Material der 560 Seiten umfassenden Dokumentation und dem digitalen im Aufbau befindlichen Archiv, das allgemein zugänglich sein wird.


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Matthias Castorph | Resistance by Affirmation
Donnerstag, 15ter Dezember 2022, 19:00, HS II, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

Matthias Castorph spricht über zustimmenden Widerstand im Entwurfsprozess im Rahmen der Ringvorlesung Architectural Research der Docotral School Architektur.


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Julian Müller | Everyday Situations, Ordinary Places: Encounters between Sociology and Architecture
Donnerstag, 24ter November 2022, 19:00, HS II, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

Dr. Julian Müller, Gastprofessor bei uns am Institut im Sommersemester 2022, hält im Rahmen der Ringvorlesung Architectural Research der Docotral School Architektur einen Vortrag zum Thema 'Alltägliche Situationen, gewöhnliche Orte. Begegnungen zwischen Soziologie und Architektur'.


wir fahren - Günther Domenig
Samstag, 19ter November 2022, Beginn der Führung 13:45 Uhr

Das Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege lädt zum Besuch der Ausstellung 'wir Günther Domenig - Eine Korrektur' im kunsthaus muerz, wo der Kurator Michael Zinganel durch die Ausstellung führt. Der Besuch der Ausstellung wird von Michael Hafner begleitet und ist kostenlos.
Anmeldung bis 16ten November 2022 unter office.enbedenoSpam@tugraz.at
Anreise erfolgt individuell!
Hinfahrt mit dem Zug, z.B. um 12:26 Graz HBF - 13:31 Mürzzuschlag HBF
Rückfahrt mit dem Zug, z.B. um 15:29 Mürzzuschlag HBF - 16:33 Graz HBF (alternativ 16:29 - 17:33)
Weitere Infos unter: https://www.kunsthausmuerz.at/veranstaltungen/wir-guenther-domenig/

 


Das Coming-Out der Architektur | Uwe Bresan
Donnerstag, 10ter November 2022, 17:00 Uhr, HS E, Kopernikusgasse 24/1.OG, 8010 Graz

Im Rahmen der Vorlesung Architekturgeschichte spricht der Architekturhistoriker Dr. Ing. Uwe Bresan über das Coming-Out der Architektur!


Unverhandelbar? Positionen zum Entwerfen im Bestand
Vortragsabend mit Clemens Luser, Andreas Hild und Christoph Sattler

Mittwoch, 5ter Oktober 2022, 17:30 Uhr, Aula, Alte Technik, TU Graz,
oder unter https://tube.tugraz.at/paella/ui/live.html?stream=88919f8d-0039-432b-a18b-3fbd1767c65d

Der Abend geht der Frage nach, wie man bauliche Lücken im städtischen Kontext füllt und welche Haltung dazu eingenommen wird: Wie nähert man sich der Bauaufgabe und dem Kontext? Als Ersatz- oder als Weiterbau, als Rekonstruktion, als Interpretation des Bestandes oder als Bruch, als Kontrast? Die entwerferischen Antworten auf diese Fragen führen häufig und schnell zu hitzigen Diskussionen und emotionalen Debatten, unterschiedliche Haltungen scheinen nicht verhandelbar. Die oft schon vorgefassten Meinungen stehen über der Vermittlung und dem Austausch. 

Das Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege der TU Graz lädt an diesem Abend drei Persönlichkeiten aus der Architekturpraxis ein, uns ihre Haltung näher zu bringen und an einem ihrer, zum Teil heftig diskutierten Projekte  zu veranschaulichen.

Die drei vorgestellten Projekte sind Implantate im Stadtgewebe und Einzelstücke im Kontext der Stadt. Wie sie sich in den Kontext einfügen oder diesen kontrastieren und welche Haltung dahinter steht, ist bei jedem Projekt unterschiedlich. Ebenso worauf im historischen Kontext zurückgegriffen und was übergangen wird, woran im Stadtgewebe angeknüpft wird und wo Brüche bestehen bleiben oder neue entstehen.

Die Herangehensweisen und Positionen werden gegenübergestellt und bleiben nebeneinander stehen. Sie bilden ein Spektrum ab, im entwerferischen Umgang mit Stadt. 
Der Abend bleibt ohne Podiumsdiskussion, sondern liefert Anstoß zur eigenen Verortung und zum Austausch im persönlichen Rahmen danach.

Unsere Gäste sind:
Clemens Luser, Hope of Glory Architektur, Graz,  mit dem Stadthaus in der Grazer Ballhausgasse
Andreas Hild, Hild und K Architekten, München und Berlin, mit dem Geschäftshaus Weinstraße 7/7a in der Münchner Innenstadt
Christoph Sattler, Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht, Berlin und München, mit dem Stadtschloss in Berlin


Plano Piloto de Brasília - zwei Gesichter der Planstadt | Sebastian Rickert
Dienstag, 24ter Mai 2022, 11:00 Uhr, HS I, Rechbauerstraße 12

Zu Gast bei (e)AKG: Sebastian Rickert, Architekt, München, spricht im Rahmen der Vorlesung Architekturgeschichte der Gegenwart vom Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege über die weltbekannte Objektarchitektur im Regierungsviertel von Brasília und die weitgehend unbekannten Wohnquartiere dieser Stadt.


"Blicken wir zurück und vorwärts!" | Lesung, Symposium, Buchpräsentation
Theodor Fischer: 6 Vorträge über Stadtbaukunst

Dienstag - Mittwoch, 26ter-27ter April 2022

Warum lohnt sich der Blick zurück, wenn wir nach vorne schauen? Welchen Mehrwert haben Entwurfstheorien? Ist es möglich, diese Theorien lebendig zu halten, indem man sie für heutige Entwürfe verwendet? Was taugen über 100 Jahre alte Entwurfstheorien für aktuelle Entwürfe? Und schließlich: Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu den „6 Vorträgen über Stadtbaukunst“ von Theodor Fischer?

Die unterschiedlichen Positionen von Architekt:innen und Historiker:innen zu diesen Fragestellungen möchten wir zusammen mit den Vortragenden anhand von Theodor Fischers „6 Vorträge über Stadtbaukunst“ und anlässlich der Herausgabe des Buches „Theodor Fischer – 6 Vorträge über Stadtbaukunst – Textentwicklung Erstausgabe 1920 – Manuskript -> Typoskript -> Druck“ von Matthias Castorph, Svenja Hollstein und Roman Wiens diskutieren.

26.04.2022, 20:00 | Lesung

Evamaria Salcher liest aus
„6 Vorträge über Stadtbaukunst“, 1. Vortrag (Manuskript) von Theodor Fischer

Schauspielhaus Graz, HAUS DREI, Hofgasse 11
Karten für die Lesung sind hier erhältlich:
Ticketzentrum, Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, www.ticketzentrum.at
Ticketpreis: 5 Euro

27.04.2022, 10:00- 16:00 | Symposium

Sektion Eins: Stadtbaukunst und Theodor Fischer

1000 Uhr     Auf Augenhöhe – Kursorische Betrachtungen zum Stadtraum Harald R. Stühlinger 

1030 Uhr     Der Weg zur Großstadt - Theodor Fischer und die Entwicklung des Staffelbauplans Franz Schiermeier 

1100 Uhr    Theodor Fischer und die Bodenfrage - Thesen. Räume. Orte Franziska Kramer 

1130 Uhr    Weder „nur Geschichte“, noch „bloße Theorie“! - Über den architektonischen Entwurf bei Theodor Fischer und andere Matthias Schirren 

Sektion Zwei: Was sagt uns der Stadtbaukünstler Theodor Fischer heute?

1330 Uhr    Schulbildend - Theodor Fischers Einfluss auf die nächste Generation Rainer Schützeichel 

1400 Uhr     Die „6 Vorträge über Stadtbaukunst“ - Eine Handreichung für den Entwurf Svenja Hollstein 

1430  Uhr     Theodor Fischer als Lehrer - Die Analyse einer wiederkehrenden Vorlesung Roman Wiens

1500 Uhr  Abbildungshintergründe - Was Theodor Fischers Zeichnungen zu Grunde liegt Matthias Castorph

1530  Uhr     Diskussionsrunde Moderation: Julian Müller 

Hybridveranstaltung:
Aula, Alte Technik, Rechbauerstraße 12
oder hier online

Anmeldung für das Symposium:
Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege
Lessingstraße 27, 8010 Graz
+43 (0) 316 873 - 6271
office.enbedenoSpam@tugraz.at

27.04.2022, 13:00 | Buchpräsentation

Theodor Fischer - 6 Vorträge über Stadtbaukunst - Textvergleichende Ausgabe
Hg. Matthias Castorph, Svenja Hollstein, Roman Wiens

Alte Technik, Aula, Rechbauerstraße 12

 


Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege
Freitag, 8ter April2022, 18:00 Uhr, Bernhardinsaal des Franziskanerklosters Graz

Matthias Castorph, Professor am Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege an der TU-Graz, stellt sich, seine Arbeiten, seine Positionen und Ziele für die Lehre beim Internationalen Städteforum vor.

Der Besuch des Vortrages ist kostenfrei nach Anmeldung unter: officenoSpam@staedteforum.at