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GRAZ OPEN ARCHITECTURE 2019

„GRAZ OPEN ARCHITECTURE“ geht in die 6. Runde: Die Architekturfakultät der TU Graz lädt am 28. Juni 2019 zum jährlichen Sommerfest und zur Ausstellung der Abschlussarbeiten ein.

weitere Informationen:

www.tugraz.at/fakultaeten/architektur/aktuelles/veranstaltungsreihen/sommerfest-und-ausstellung/

www.facebook.com/events/467474720665256/


Wie kann Stadtentwicklung aussehen, um noch mehr Menschen aufs Fahrrad zu locken? Mit Projektbeispielen aus aller Welt wirbt die Ausstellung Fahr Rad! für die sanfte Rückeroberung der Stadt und zeigt, wie der Weg zu einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Umwelt auch über die Planung von fahrradgerechten Städten und Orten führen kann. 
Gezeigt werden Lösungen aus den Städten Kopenhagen, Groningen, Barcelona, New York, dem Ruhrgebiet und Oslo. Zudem wird auf die Situation des Radverkehrs in Graz und der Steiermark Bezug genommen.

Das Haus der Architektur möchte sich dem Thema Fahrrad jedoch nicht nur als Fortbewegungsmittel nähern, sondern sich auch damit beschäftigen, inwieweit die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer urbaner Mobilität Möglichkeiten schafft, den öffentlichen Raum als neue Ressource zu entdecken. Es gilt, den öffentlichen Raum und somit den Straßenraum zur Nutzung für alle neu zu ordnen und seine Flächen so zu verteilen, dass eine sichere, bequeme und ausgewogene Mobilität für alle Menschen möglich wird. Die Ausstellung möchte zudem eine integrierende Debatte anstoßen und verschiedene AkteuerInnen zum Austausch und zur Zusammenarbeit anregen.

#IchFahrRad

Ausstellungseröffnung: 28.05.2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 29.05.-14.08.2019
Öffnungszeiten: Di-So, 10-18 Uhr 


ParaSol - Multifunktionale solaraktive Platz- und Straßenüberdachung Leoben. Ein beträchtlicher Anteil unserer Städte wird von Flächen des fahrenden und ruhenden Verkehrs vereinnahmt. Insbesondere Stellplatzflächen im Freien sind hochgradig unökologisch und flächenintensiv. Sie versiegeln die Böden, begünstigen das Entstehen von sommerlichen Hitzeinseln und sind fast ausschließlich monofunktional nutzbar. Gleichzeitig sind die Klimaziele ohne Einbeziehung der öffentlichen Räume kaum zu bewerkstelligen.

Das Forschungsprojekt ParaSol widmet sich dem Ziel, diese defizitären Flächen durch Nutzungsüberlagerung in funktional und räumlich wertvolle Stadträume zu verwandeln. Am Beispiel konkreter urbaner Räume in Leoben wird untersucht, welche Effekte neu zu entwickelnde, solaraktive Platz- und Straßenüberdachungenauf das Stadtbild und die Stadtfunktion haben und welche weiteren Synergien, insbesondere Energiepotentiale sie mit sich bringen.

Die ausgeschriebene Masterarbeit soll sich mit der Erstellung von prototypischen gestalterischen stadträumlichen Lösungsvarianten für die Überdachung mehrerer selektierter Verkehrsflächentypen beschäftigen. Im Vordergrund steht die qualitative Auslotung von Vor- und Nachteilen für Stadtraum und Stadtbild am Beispiel Leoben:

- Evaluierung und Festlegung architektonischer und stadträumlicher Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Potentiale
- Kriterien zur potentialgerechten Standortselektion für urbane Überdachungen
- Entwicklung von prototypischen gestalterischen Lösungsvarianten
- Ortung und Beschreibung funktionaler und nutzungsrelevanter Synergiepotential

Betreuerin: Univ.-Prof. Aglaée Degros
Bewerbungsformat: Unterlagen in PDF (via Mail an urbagraz@tugraz.at)
Bewerbungsende: 31.05.19


Nachhaltige Stadtentwicklung ist zu einem zentralen Anliegen von PraktikerInnen, WissenschafterInnen und internationalen EntscheidungsträgerInnen geworden. Schlüsselmerkmale eines nachhaltigen Städtebaus sind Kompaktheit und städtische Dichte, öffentliche (Grün-)Räume sowie aktive Mobilität und öffentlicher Verkehr.

Die Realität der Stadtentwicklung und des Stadtwachstums in vielen Teilen Europas sieht jedoch anders aus. Kompakte Kernstädte sind umgeben von immer mehr „urban sprawl“, also meist autobasierten Wohngebiete ohne kommunale Freirauminfrastruktur.

Es wächst die Erkenntnis, dass Zersiedelung zu einer integralen Dimension der Stadt geworden ist; es gibt jedoch wenig Wissen über die vielfältigen Erscheinungsformen dieser Randgebiete, die Treiber ihrer Entwicklung und die Planungsinstrumente zu ihrer Bewältigung.

Wir suchen daher eine Masterstudentin/einen Masterstudenten, der die Peripherien von Graz und Tirana mit einem vergleichenden Ansatz erkundet, um zu verstehen, was die qualitativen Unterschiede zwischen diesen Beispielen der Zersiedelung sind, wie kollektive Räume sich manifestieren, etabliert und genutzt werden und ob es Gestaltungs und Planungsmöglichkeiten zur Verbesserung ihrer urbanen Qualitäten gibt.

Betreuerin: Univ.-Prof. Aglaée Degros
Bewerbungsformat: Unterlagen in PDF (via Mail an urbagraz@tugraz.at)
Bewerbungsende: 31.05.19


Der demographische und strukturelle Wandel führt in der Obersteiermark Ost in städtischen und ländlichen Räumen zu sehr unterschiedlichen Herausforderungen und Aufgabenstellungen: Standortfaktoren wie Erreichbarkeit, Ausstattung mit sozialer Infrastruktur und Daseinsvorsorge, digitale Vernetzung und naturräumliche Potentiale beeinflussen vorhandene Schrumpfungs- und Wachstumsprozesse und erfordern ein Neudenken der Wohnformen und Siedlungsstrukturen, um die Zukunftschancen der Gemeinden und Städte in der Region zu stärken.

- Leerstandsmanagement und Bestandsnutzung in Gemeinden mit abnehmender Bevölkerungszahl

- Wohnungsum- oder –neubau unter besonderer Berücksichtigung sozialer Aspekte im Dorfverband zur Steigerung der Attraktivität in stabilen Gemeinden

- Schaffung von Wohnraum in den städtischen Regionen für Führungskräfte der Leitbetriebe der Region

- Kostengünstiger Wohnbau mit architektonischer Qualität und Innovation für junge Menschen

Wir suchens Masterstudierende, die sich in enger Kooperation mit dem Regionalmanagement Obersteiermark Ost und den BürgermeisterInnen der Beispielgemeinden der Entwicklung von städtischer Infrastruktur und Anbindung, Qualität im öffentlichen Freiraum und innovativen, auf soziale Bedürfnisse achtenden Wohnformen widmen. Die Masterarbeiten werden gemeinsam vom Institut für Städtebau und dem Institut für Wohnbau betreut.

Betreuerin: Univ.-Prof. Aglaée Degros
Bewerbungsformat: Unterlagen in PDF (via Mail an urbagraz@tugraz.at)
Bewerbungsende: 31.05.19


Europan Österreich stellt sich vor

Europan – Ein innovativer Ideenwettbewerb für ArchitektInnen und PlanerInnen unter 40 Jahren

Was: Vortrag von Katharina Urbanek
Wann: Mittwoch, 06.03.2019 18:00 Uhr
Wo: Rechbauerstraße 12, 8010 Graz, HS VIII

Im Anschluss an den Vortrag laden der Europan und das Institut zum Umtrunk mit Freibier ein.


Neue Vorlesung

Raumes zu erfassen und zugleich die Ideen als auch die sozialen Motivstrukturen enthalten. Aus beiden resultieren die Handlungen der Stadtbewohner, die jenes unsichtbare symbolische Netz knüpften, das über der Stadt liegt. Die Morphologie der Stadt gibt uns ein Abbild der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Struktur und Geschichte. Alles zusammen, die Ideen, die Handlungen, die Formen ergeben das Material für den Diskurs des Urbanen, der aus der Vergangenheit kommt und uns in die Zukunft leiten und unaufhörlich begleiten wird.
Die LV behandelt ein weitreichendes Themenspektrum: Stadt als Idee, Anthropologie der Siedlung, Übergangszonen, sakrale und profane Räume, moderne Stadt, Zusammenhang zwischen urbaner Morphologie und Gesellschaft, Urbanität, Integration. Auch berühmte Denker über die Stadt Charles Baudelaire, Walter Benjamin, Georg Simmel und Henri Lefebvre, Lewis Mumford bis hin zu gegenwärtigen Soziologen und
Philosophen wie Richard Sennett oder Peter Sloterdijk werden besprochen.


CREATIVE AUSTRIA Videoportrait - Aglaée Degros

Institutsleiterin Aglaée Degros im Videoportrait bei Creative Austria

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8010 Graz

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