STDB/AKTUELLES/NEUIGKEITEN

Urban Move

WEBINAR: Privatrechtliche Verträge als Steuerungsinstrumente für die Mobilitätswende im Wohnbau

Das Verhältnis Wohnen und Mobilität  spielt als zentrales Handlungsfeld für Klimaschutzmaßnahmen eine immer stärkere Rolle. Für eine gesamtheitliche klima- und energieeffiziente Planung des Wohnstandortes ist ein frühzeitiges Mitberücksichtigen und Mitplanen von Mobilitätsbelangen und innovativen Mobilitätslösungen unumgänglich, da ca. 80% aller Wege am Wohnstandort beginnen und dort auch enden. Hier entscheidet sich die Wahl des Verkehrsmittels.

Erste Erfahrungen legen die Vermutung nahe, dass vor allem durch privatrechtliche Vertragsregelungen (z.B. Mobilitätsverträge, -fonds, städtebauliche Verträge) zwischen Kommunen und Projektwerbern (z.B. Investoren, Bauträgern, Eigentümern) positive Lenkungseffekte erzielbar sind. Aktuell wird bei der Entwicklung, Anwendung und Evaluationen vertraglich geregelter Steuerungs- und Planungsinstrumente jedoch nationales und internationales Neuland betreten.

Hier setzt das Forschungsvorhaben Urban MoVe an. Mithilfe der Analyse und Evaluation von ersten Praxisbeispielen aus Graz und Wien wird der Forschungsfrage nachgegangen, inwiefern sich z.B. Mobilitätsverträge und -fonds als Steuerungsinstrumente für eine verschränkte und zukunftsorienterte Stadt- und Mobilitätsplanung eignen und wie eine Neu- und Weiterentwicklung dieser Instrumente vor dem Hintergrund von Mobilitätsinnovationen (z.B. Sharing- & Elektromobilität, Mobility as a Service, automatisiertes Fahren) aussehen können. Wirkungen und Erfolge bereits umgesetzter Praxisbeispiele werden in Urban MoVe analysiert und bilden die Basis für rechtliche, maßnahmen- und akteursbezogene als auch prozessuale Neu- und Weiterentwicklungen der vertraglichen Steuerungs¬instrumentarien. Erste internationale Best-Practice Betrachtungen vervollständigen das Bild, was die Übertragbarkeit der Projektergebnisse sicherstellt.

Neben einem detaillierten wissenschaftlichen Ergebnisbericht entsteht im Projekt eine praxis- und anwendungsorientierte Leitlinie, die Kommunen, Bauträger, Mobilitätsdienstleister und Planer bei der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von vertraglichen Steuerungs-instrumenten (z.B. Mobilitätsverträgen und -fonds) unterstützt. Im kommenden Webinar möchten wir zu einer Reflexion der Erkenntnisse einladen und gemeinsam diskutieren.


Webinar Universitätskurs

Webinar für nachhaltige und smarte Quartiersentwicklung in kleinen und mittelgroßen Städten

- Thema: "Die Revanche der kleinen und mittelgroßen Städte - Lernen aus der Krise"

- In Zusammenarbeit mit der TU Wien und dem SIR

- 6. Mai 2021, von 13:00-15:00 Uhr

- Anmeldungen unter urbagraznoSpam@tugraz.at

Das Webinar dient als Vorbereitung für den Universitätskurs -> www.tugraz.at/go/LLL-SMART

Wir erleben eine „Krise“ nach der nächsten – Finanz- und Eurokrisen, Migrationsströme, Klimawandel und Pandemie. Diese Herausforderungen haben wesentliche Auswirkungen auf unsere Städte, Gemeinden und unsere Gesellschaft. In unserem universitären Weiterbildungsprogramm „Smarte Quartiersentwicklung in kleinen und mittelgroßen Städten“ möchte wir uns gemeinsam mit den Teilnehmenden den dringenden Anforderungen der Stadtentwicklung vor Ort annehmen und laden nun alle Interessierten zu einem unverbindlichen Webinar als Informationsveranstaltung.

Im Namen von Prof. Aglaée Degros vom Institut für Städtebau der TU Graz dürfen wir Sie einladen, am Webinar "Die Revanche der kleinen und mittelgroßen Städte! Lernen aus der Pandemie“ am Donnerstag, dem 6. Mai 2021, von 13:00-15:00 Uhr einzuladen, um gemeinsam mit Ihnen und unseren Kolleg*innen der TU Wien und dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen über den Weg in Richtung Klimaneutralität, Digitalisierung und nachhaltiger Siedlungs- und Stadtentwicklung beleuchten.

Wir möchten Ihre Erfahrungen und konkreten Erwartungen in die Programmentwicklung des kommenden Universitätskurs integrieren und mit dem Themenrahmen verbinden. Mehr Informationen zu Universitätskurs finden Sie online unter www.tugraz.at/go/LLL-SMART oder in der beigefügten Ankündigung.

Das vorbereitende Webinar bietet einen Informationsüberblick zu relevanten Themen und Aufgabenfeldern aktueller Stadt- und Regionalentwicklung und öffnet einen Diskurs über die Fragestellung "Lernen aus der Pandemie". Das Webinar richtet sich an Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung, sowie an Vertreter*innen politischer Parteien.

Die Teilnahme ist KOSTENLOS. Bei Interesse richten Sie Ihre ANMELDUNG bis 3. Mai an urbanoSpam@tugraz.at.

Ausschreibungen

Die Standorte der Technische Universität sind eingebettet in das Stadtgefüge von Graz. Seit mehr als 200 Jahren werden Erweiterungen der Campusse den neuen Anforderungen an Lehre und Forschung gerecht. Die (öffentlichen) Freiräume zwischen den Gebäuden und Campussen bleiben davon nicht unberührt. Im Zuge des Mobilitätskonzeptes der TU Graz wurden Kfz-Parkplätze um die Standorte in Freiflächen umgewandelt.

Mit dieser Masterarbeit wollen wir nun wieder ein besonderes Augenmerk auf diese Zwischenräume legen. Die Umgebung unserer Campusse „Neue Technik“ und „Inffeldgasse“ soll, ähnlich internationaler Beispiele, welche Lehre, Forschung und Innovation verbinden und fördern, analysiert und eine fußgängerfreundliche Campus-Atmosphäre entwickelt werden. Unsere Orte des Wissens und des Austausches sollen der Nachbarschaft und der Öffentlichkeit ebenso dienlich sein, wie dem Alltag der Studierenden und Bediensteten. Durchgängige Verbindungen zwischen den Gebäuden und Campussen in Bezug auf entsprechende Bedürfnisse können gestaltgebend für die Entwürfe sein. Im Sinne der Nachhaltigkeit kann eine Aufwertung der öffentlichen Vorplätze der TU auch einer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.

Bewerbungsende:
15. März 2021

Unterlagen als PDF per Mail an urbagraz@tugraz.at

Webinar für nachhaltige und smarte Quartiersentwicklung in kleinen und mittelgroßen Städten

- Thema: "Die Revanche der kleinen und mittelgroßen Städte - Lernen aus der Krise"

- In Zusammenarbeit mit der TU Wien und dem SIR

- 6. Mai 2021, von 13:00-15:00 Uhr

- Anmeldungen unter urbagraznoSpam@tugraz.at

Das Webinar dient als Vorbereitung für den Universitätskurs -> www.tugraz.at/go/LLL-SMART

Wir erleben eine „Krise“ nach der nächsten – Finanz- und Eurokrisen, Migrationsströme, Klimawandel und Pandemie. Diese Herausforderungen haben wesentliche Auswirkungen auf unsere Städte, Gemeinden und unsere Gesellschaft. In unserem universitären Weiterbildungsprogramm „Smarte Quartiersentwicklung in kleinen und mittelgroßen Städten“ möchte wir uns gemeinsam mit den Teilnehmenden den dringenden Anforderungen der Stadtentwicklung vor Ort annehmen und laden nun alle Interessierten zu einem unverbindlichen Webinar als Informationsveranstaltung.

Im Namen von Prof. Aglaée Degros vom Institut für Städtebau der TU Graz dürfen wir Sie einladen, am Webinar "Die Revanche der kleinen und mittelgroßen Städte! Lernen aus der Pandemie“ am Donnerstag, dem 6. Mai 2021, von 13:00-15:00 Uhr einzuladen, um gemeinsam mit Ihnen und unseren Kolleg*innen der TU Wien und dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen über den Weg in Richtung Klimaneutralität, Digitalisierung und nachhaltiger Siedlungs- und Stadtentwicklung beleuchten.

Wir möchten Ihre Erfahrungen und konkreten Erwartungen in die Programmentwicklung des kommenden Universitätskurs integrieren und mit dem Themenrahmen verbinden. Mehr Informationen zu Universitätskurs finden Sie online unter www.tugraz.at/go/LLL-SMART oder in der beigefügten Ankündigung.

Das vorbereitende Webinar bietet einen Informationsüberblick zu relevanten Themen und Aufgabenfeldern aktueller Stadt- und Regionalentwicklung und öffnet einen Diskurs über die Fragestellung "Lernen aus der Pandemie". Das Webinar richtet sich an Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung, sowie an Vertreter*innen politischer Parteien.

Die Teilnahme ist KOSTENLOS. Bei Interesse richten Sie Ihre ANMELDUNG bis 3. Mai an urbanoSpam@tugraz.at.

Guest Lecture

Mag. Andrea Teschinegg

Aktuelle Herausforderungen für die Raumplanung in der Steiermark.
Die örtliche Raumplanung mit ihren Planungsinstrumenten ist eine der wichtigsten Aufgabenbereiche der Kommunen und wird von diesen im eigenen Wirkungsbereich wahrgenommen. 
Die Gemeinden sind allerdings an die gesetzlichen und sonstigen überörtlichen Vorgaben gebunden, wobei das Land Steiermark die Gemeinden berät und begleitet, die Planungen der Gemeinden aber auch auf ihre Gesetzmäßigkeit überprüft. Dies kann durchaus im Spannungsfeld zwischen den siedlungspolitischen Interessen der Gemeinden und den rechtlichen Grenzen erfolgen.
Im Vortrag wird einerseits die Tätigkeit der Landesregierung als Aufsichtsbehörde näher beleuchtet und andererseits dargelegt, mit welchen Themen das Land im Bereich der Raumordnung aktuell konfrontiert ist (Klimaschutz und Ausbau der erneuerbaren Energien, Naturgefahrenmanagement, Eindämmung des Flächenverbrauchs, Baulandmobilisierung, etc.).
Andrea Teschinegg ist Juristin und leitet das Referat Bau- und Raumordnung in der Abteilung Umwelt und Raumordnung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung.

Ort: Virtueller Lehrraum (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 26.01.2021, 17.00Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Guest Lecture

Dr Liu Thai-Ker

Dr Liu Thai-Ker is the Founding Chairman of Morrow Architects & Planners Pte Ltd., providing architecture, urban design and urban planning services. He was the Senior Director of RSP Architects, Planners & Engineers Pte Ltd. (1992-2017), CEO and Chief Architect of the Housing and Development Board (1969-1989), CEO and Chief Planner of the Urban Redevelopment Authority (1989-1992) and Founding Chairman of the Centre for Liveable Cities (2008-July 2020). He is often credited for implementing the successful public housing programme and urbanization of Singapore. For these reasons, since he left the Singapore civil service, he has been invited to plan over 50 cities and many major architectural projects in countries such as China, Russia, Fiji, Saudi Arabia, UAE, Myanmar and Vietnam. Among his various international awards, he has also received The  ingapore National Day Award – The Distinguished Service Order, The Singapore Design Council – Golden Jubilee Award and The Singapore Institute of Planners Distinguished Lifetime Achievement Award.
25 years after the British government left Singapore in 1960, the city basically became a modern city by 1985. This transformation was achieved largely due to very well thought out government policies and a systematic urban planning approach. In other words, Singapore’s urban development story was carried out intelligently. This talk is intended to share Dr.  Liu Thai-Ker’s experience with the audience.

Ort: Virtueller Lehrraum (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 15.12.2020, 14.00Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Guest Lecture

Wouter van der Veur

In his lecture, Wouter will tell you about planning in Amsterdam with a focus on the main challenges in the next decades. Starting with a short insight into the Dutch planning system and tradition he will introduce to you the Structural vision of Amsterdam 2050 with emphasis on its green infrastructure policy. Mobility and public space, „about cycling and fewer cars“, will also be focused on.
By using project examples he will talk openly about the challenges at the implementation
stage and you are very welcome to interact and discuss with him. Wouter van der Veur is Senior City Planner at the Amsterdam Department of Spatial Planning. During his 12 years working for the city he specialized in strategic planning in different fields. He was project leader of important strategic policy documents like the Public Space Vision 2025, the Water Vision as well as the Amsterdam Green Agenda. His most recent occupation was the writing of the Amsterdam Roadmap to Climate Neutrality.

Ort: Zoom (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 19.01.2021, 17.00 - 19.00 Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Guest Lecture

Eva Kail

„Viele Städte sind eher für Männer geplant als für Frauen"
Stadtplanung sollte sich jedoch auch an statistischen Werten orientieren. Die Bedürfnisse von Nutzer*innen sind in der Planung und Gestaltung des öffentlichen Raums bislang nicht ausreichend berücksichtigt worden.“ (deutschlandfunknova.de) Der Vortrag gibt einen Überblick über die stadtentwicklungsrelevanten Wiener Gender Planungsansätze und stellt wichtige Pilot Projekte, qualitätssichernder Modellprozesse und methodische Ansätze vor. Dabei wird der Bezug zu aktuellen stadtplanerischen „ Mainstream“ Fragestellungen wie städtebauliche Verträge, Klimawandelanpassung, Beteiligung hergestellt. DI Eva Kail ist in der Stadt Wien im Geschäftsbereich Bauten und Technik - Magistratsdirektion für Gender Planning zuständig. Sie koordinierte über 60 gendersensible Pilotprojekte im Bereich Wohnbau, Städtebau, Mobilität sowie Gestaltung öffentlicher Räume und Parks.

Ort: Zoom (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 24.11.2020, 13.00 - 14.30 Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Guest Lecture

Michiel Van Balen

The Institut für Städtebau invites you to a digital guest lecture by Michiel van Balen from the placemaking office Miss Miyagi. Placemaking is a process in which maximum synergy is sought between the local stakeholders and the qualities and constraints of the built environment. More than a goal in itself, Placemaking is therefore rather a process and a philosophy that can provide strongly anchored projects with a distinct identity and attractiveness without setting the latter as a goal. Miss Miyagi uses her experience in the development, construction and operation of various complex urban programmes to work with her clients to create an interesting and affordable built environment in which our society can develop sustainably. Miss Miyagi specialises in initiating and coordinating ab-normal real estate projects with social added value, developed for and by its end users. This is why Miss Miyagi supports building owners in the realisation of their real estate project, preferably from concept to completion. Miss Miyagi distinguishes itself by its integrated approach to the content project (the ‚software‘) and the real estate project (the ‚hardware‘). This methodical approach will be shown by the projects „De Hoorn“ and „Hal5“.

Ort: Zoom (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 19.11.2020, 13.00 - 14.30 Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Guest Lecture

Eva-Maria Benedikt

In welche Richtung wird sich die Stadt Graz entwickeln? Was kann Raumplanung zur Lebensqualität in unserer Stadt beitragen? Welche Rolle kommt dabei den Bürger/innen zu? Was sind aus Sicht der Stadtplanung die großen Themen und Herausforderungen der Zukunft und wie wird damit umgegangen?
Der Vortrag gibt einen vertieften Einblick in die Grazer Stadtplanung, ihre Instrumente und Werkzeuge: das Stadtentwicklungskonzept, den Flächenwidmungsplan, das Räumliche Leitbild und die Bebauungsplanung. Anhand von aktuellen Beispielen werden Strategien, Inhalte und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Eva-Maria Benedikt ist Architektin, seit 2005 Mitarbeiterin der Stadtplanung und seit 2015 Leiterin des Referats Stadtentwicklung und Flächenwidmung im Stadtplanungsamt Graz.

Ort: Webex (Link folgt nach Anmeldung)
Zeit: 17.11.2020, 17.00 - 19.00 Uhr
Voranmeldung:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

weitere Informationen:
www.stdb.tugraz.at
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Ausschreibungen Universitätsassistent*in

12.1 Ausschreibung freier Stellen für das wissenschaftliche Universitätspersonal
Fakultät für Architektur


Universitätsassistent*in für 6 Jahre, 40 Stunden/Woche, voraussichtlich ab 1. Dezember 2020, am Institut
für Städtebau.


Aufnahmebedingungen:
Abgeschlossenes Master- bzw. Diplomstudium in Architektur und/oder Städtebau und Raumplanung.

Gewünschte Qualifikationen:
Inhaltliche Affinität zu und Arbeitserfahrung in den Institutsschwerpunkten Städtebau, Mobilität und öffentlicher Raum;
sehr gute Kenntnisse von Grafik-Programmen;
ausgewiesene gestalterische Qualitäten;
Erfahrung in der visuellen Kommunikation von Forschungsergebnissen;
organisatorische Kompetenz;
Erfahrung in der Bearbeitung und Aquise von Forschungsprojekten erwünscht;
Unterrichtserfahrung von Vorteil;
Englischkenntnisse (schriftlich/mündlich) erwünscht;
Interesse an einem Doktoratsstudium in den genannten Institutsschwerpunkten;

Einstufung:
B 1 nach Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer*innen der Universitäten; das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt derzeit € 2.929,-- brutto (14× jährlich) und kann sich eventuell auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entgeltbestandteile erhöhen.

Kontakt:
Bewerbung, Lebenslauf und weitere Unterlagen sind unter genauer Bezeichnung der Stelle bzw. der Kennzahl an die Technische Universität Graz, Dekanin der Fakultät für Architektur, Univ.-Prof. BDA DiplArch Petra Petersson, Rechbauerstraße 12/1 KG, 8010 Graz, (vorzugsweise elektronisch an dekarch@tugraz.at) zu richten und müssen bis spätestens Ende der Bewerbungsfrist einlangen.

Ende der Bewerbungsfrist: 28. Oktober 2020
Kennzahl: 1450/20/020
Die Dekanin: Petersson

Sustainable Cities: Online Panel Discussion

Sustainable Cities: Online Panel Discussion | UNESCO City of Design Subnetwork Meeting 2020  -  Aglaée Degros

Ausschreibungen

Das touristische Städtchen Houffalize liegt inmitten der Ardennen, an der Grenze zwischen Luxemburg und Belgien. Die Stadt mit etwas mehr als 5000 Einwohnerinnen und Einwohner möchte sich in ihrer weiteren Entwicklung mehr zum Fluss Ourthe Orientale ausrichten und stärker auf aktive Mobilität setzen. Das 1243 gegründete St. Catherine’s Priorat sowie Einrichtungen im Ort sollen umstrukturieren und neue Wohnformen entwickelt werden.

Die ausgeschriebene Masterarbeit soll eine Transformationsstrategie dafür entwickeln, sich dabei auf österreichische Best Practice Beispiele beziehen und auf die Ergebnisse der bereits in der Stadt stattgefundenen partizipativen Workshops aufbauen.

In der Entwicklung soll dabei auf österreichische Good Practice Beispiele aus dem ländlichen Raum zurückgegriffen werden und unterschiedliche Konzepte in Houffalize neu interpretiert werden.

Bewerbungsende:
15. November 2020

Unterlagen als PDF per Mail an urbagraz@tugraz.at

Ausschreibungen

Subzentren sind Mittelpunkte des städtischen Lebens, die in vielen unterschiedlichen Formen in Erscheinung treten: Wo früher historische Siedlungskerne ein Zentrum ausgebildet und einen Handelsplatz und Treffpunkt generiert haben, dominiert heute zumeist KFZ-Verkehr.  Doch die Qualität der öffentlichen Räume in den Grazer Vororten Andritz, Straßgang, St. Peter etc. beeinflusst die Lebensqualität ihrer Bewohner*innen maßgeblich. Die derzeit häufig kaum nutzbaren historischen Zentren dieser Stadtteile, haben die Chance identitätsbildende Räume des öffentlichen Lebens zu werden!

Förderung umweltschonender Mobilitätsformen und Steigerung der Aufenthaltsqualität sind Schlüsselaspekte in ihrer Entwicklung. Ebenso bilden die Vernetzung der Subzentren untereinander und die Problematiken, die durch Ansiedelung von großflächigem Einzelhandel entstehen, zentrale Herausforderungen. Was braucht ein Subzentrum? Welche Funktionen und Anforderungen an Gestaltung müssen diese zentralen Orte des erfüllen? Wie können funktionale Zentren etabliert und gefördert werden? Das Ergebnis dieser Untersuchung ist die Verortung der Grazer Subzentren, die Analyse ihrer städtebaulichen Bedeutung sowie ihres Angebotes an öffentlichen Räumen und Infrastrukturen. Darüber hinaus sollen Handlungsempfehlungen bzw. Entwürfe für ihre Umgestaltung zu identitätsbildenden Stadtteilzentren mit Aufenthaltsqualität entwickelt werden.

Bewerbungsende:
15. November 2020

Unterlagen als PDF per Mail an urbagraz@tugraz.at

Ausschreibungen

Da Zustellungen von Gütern und Waren des alltäglichen und spezifischen Bedarfs werden zunehmend mehr werden, sind Knotenpunkte, sogenannte Hubs, an guten Standorten in der Stadt, von denen aus die überregionalen Zulieferströme gesammelt und weiterverteilt werden, eine nachhaltige Alternative. Quartiers- bzw. stadtteilbezogene Verteilzentren werden von Lastenrädern und Micro-Logistik-Systemen angesprochen und bieten vor allem außerhalb der üblichen Rush-hours die Möglichkeit eines flüssigeren und kontrollierten Lieferverkehrs. Zustellungen in die Nachtstunden entflechtet die täglichen Spitzen im Lieferverkehr, zusätzlich ist der Individualverkehr zu dieser Tageszeit kaum relevant. Daher ist die effiziente Nutzung bestehender Infrastruktur ideal, wenn sich Radschnellverbindungen beispielsweise zu Logistikrouten innerhalb der Stadt transformieren.

Daher soll ein einem ersten Arbeitsschritt ein Atlas für Einsatzgebiete von Stadtlogistik mit kurzen Wegen in der Nacht untersucht werden und Kriterien für die Disposition gefunden werden. Als weitere Aufgabe gilt es einen Pilot für den Einsatz zu finden und zu planen. Dieser ist konkret mit Details für eine Umsetzung zu definieren. Anpassungen baulicher Strukturen, Lösungsansätze für auftretende Probleme und Konflikte sowie generelle Auswirkungen, räumliche Ausdehnungen und stadtsoziologische Konsequenzen solcher Konzepten sollen behandelt werden.

Die AVL GmbH steht in dieser Masterarbeit für den informativen Austausch technischer Anforderungen beispielsweise an die Infrastruktur zur Verfügung.

Bewerbungsende:
15. Juni 2020

Unterlagen als PDF per Mail an urbagraz@tugraz.at

Bildcredit: Foto & Reisemagazin mypics.at

Wahlfach

Überörtliche Raumplanung und Entwicklungsplanung - bilingual lecture
Was ist überörtliche Raumplanung und Entwicklungsplanung? Welche Methoden und Planungsinstrumente existieren auf regionaler, nationaler und transnationaler Ebene? Wie spielen regionale Umweltfaktoren und EU-Richtlinien in konkrete Projekte hinein? Wer sind die handelnden AkteurInnen? Welche Rolle hat BürgerInnenbeteiligung und Planungstransparenz? Wie kann ich selbst einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Regionsentwicklung leisten?
Ausgehend von der eigenen Herkunftsregion lernen die Studierenden die Grundlagen und Instrumente der Regional- und Entwicklungsplanung in Österreich und der EU kennen. Sie setzen sich mit aktuellen Herausforderungen auf der überörtlichen Ebene und den Möglichkeiten der Einflussnahme darauf auseinander.
„Think globally, act locally!“, lautet das Motto.
Vorlesungsabschluss bildet die Erstellung einer Presseaussendung zur eigenen Herkunftsregion.
Die erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltung ist Befähigungsvoraussetzung zur selbständigen Tätigkeit in der Regionalplanung.

Maria Baumgartner

Wahlfach

Bürger*innen im Städtebau: Partner oder Gegner?
Für den Erfolg von städtebaulichen Projekten ist es entscheidend, Bürger*innen vom Anfang bis zum Ende einzubinden. Aber wie kann das gelingen, ohne dass der Aufwand dadurch explodiert? Wie können Bürger*innen zu Partner*innen der Architekt*innen werden, und nicht zu Gegnern?
Die AK Städtebau 2 bietet diesmal die Möglichkeit, Bürger*innen-Beteiligung selbst auszuprobieren. Anhand ausgewählter Quartiere in verschiedenen Grazer Stadtteilen werden fiktive Projeke durchgespielt und die Stakeholder vor Ort aktiv eingebunden. Ziel ist es, dadurch die Chancen und Risiken der Partizipation zu erkennen und diese später bei eigenen Projekten punktgenau einsetzen zu können.
Christian Kozina vom regionalen Zentrum für Nachhaltigkeit (Uni Graz) ist Experte für transdisziplinäre Partizipationsprozesse. Aktuell organisiert er im Rahmen des Kulturjahres 2020 die Grazer Bürger*innen-Konvente.

Christian Kozina

Bauaustellung Wohnen 4.0

03. Februar - 14. April 2020

Das mit Mitteln des STLReG 2018 & 2019 geförderte Projekt Wohnen 4.0, legt den Fokus auf Kombinationen aus Wohnen, Arbeiten und Leben, um die Lebensqualität in der östlichen Obersteiermark und ihren vorhandenen Potentialen zu stärken.

Das Projekt wurde vom Regionalmanagement Obersteiermark Ost initiiert und gemeinsam vom Institut für Städtebau der TU Graz und der Raumplanungs- und Stadtentwicklungs GmbH bearbeitet.
Auf Basis umfangreicher Erhebungen wurde eine allgemeine Strategie für die Entwicklung der Region erarbeitet, die auf Zentrumsstärkung und Umnutzung, Mobilität, Zugänglichkeit und einer Diversifizierung der Wohnformen setzt.

In Kooperation mit Architekt*innen und Planer*innen der im Rahmen der Wohnbaustrategie Wohnen 4.0 ausgearbeiteten Pilotprojekte in fünf obersteirischen Gemeinden wurde eine Wanderausstellung organisiert.

Im 2-3-Wochen Takt wird die informative Ausstellung ihren Standort insgesamt vier Mal innerhalb der Region Obersteiemark Ost wechseln.

Trofaiach

"Die Bedeutung der Hauptstraße in Trofaiach neu denken"
03.02. - 16.02.2020
Simon Mühle | Rossmarkt 6, 8793 Trofaiach

Kalwang

"Kalwang als attraktiven Wohnort für alle Generationen entwickeln"
17.02. - 01.03.2020
 Kulturzentrum Fohlenhof | Fohlenhof 1, 8775 Kalwang

Kapfenberg

"Kapfenberg als Ausbildungs- und Lebensort für junge Leute attraktiv und zugänglich machen"
16.03. - 29.03.2020
Durchgang zur Abt. Baudirektion
Schinitzgasse 2 | 8605 Kapfenberg

St. Stefan ob Leoben

"Den Ortskern in St. Stefan o. Leoben als Wohn- und Arbeitsort stärken"
30.03. - 13.04.2020
Gemeindesaal im Amtshaus
Dorfplatz 14 | St. Stefan ob Leoben

Ausschreibungen

Die Erreichbarkeit des Großbetriebes Magna-Steyr mit seinen tausenden MitarbeiterInnen fordert die Infrastruktur des Kernballungsraums der Steiermark. Prognostizierte Erweiterungen und Verdichtungen im Stadtgebiet bietet neuen Zuzügen in diese Stadtrandlage von Graz ein besonderes Potential zwischen den innerstädtischen Vorzügen und der Nähe zu peripheren Erholungsmöglichkeiten. Zwischen der Mur und dem Bahnhof Raaba gibt es markante Bereiche, in denen sich großbetriebliche und technologische Aspekte mit kleinräumlichen Wohnstrukturen mischen. Gemeinsam genutzte Räume bieten beiden Akteuren Platz, kooperative Überwindungen von Barrieren schaffen aktive Verbindungen durch sonst gesperrte Gelände und Straßenzüge.  Liebenau bietet zwischen Murpark, Südgürtel, Magna-Steyr und der Autobahn ein vielfältiges und lebendiges Miteinander.

Die Definition von Funktionsmischungen im Grazer Stadtbezirk Liebenau mit ausreichender Dichte, die Gestaltung und Verteilung von freiräumlichen Qualitäten sowie die visionshafte Stadtentwicklung stehen im Vordergrund der Arbeit. Neue Quartiere im Randbereich zwischen der Großform des Betriebes und den kleinen Wohnbereichen rundum sollen mit diversen Funktionen und qualitativen Räumen den Stadtbezirk Liebenau im Süden aufwerten und die nachbarschaftlichen Beziehungen stärken.

Bewerbungsende:
28. Feber 2020

Unterlagen als PDF per Mail an urbagraz@tugraz.at

Lunch Lecture

The Institute for Urbanism invites to a Lunch Lecture by Carole Schmit.

The lecture offers a view on the power of hierarchies at play in contemporary metropolitan landscapes. By understanding how fictions change (the perception of) the real, architects can redefine their role in the processes of urban transformation. 
By introducing a variety of fictional approaches as strategic tools for emancipating spaces and communities new forms of spatial domination emerge. A series of examples in Luxembourg and abroad will explicit her approach.


Carole Schmit currently teaches as a Guest Professor at the University of Luxembourg where she had been in charge of the development of the new Master in architecture. At the same time she is working for the Administration of Public Works on strategic state projects. 
For about fifteen years she has developed in her office Polaris for her design and research projects an architectural syntax based on the influences related to street culture, conceptual art and anthropological studies. 

Ort: HS II
Zeit: 13.00-15.00
Anmeldung bis 28.01.2020:
k.herrmann@tugraz.at

weitere Informationen:
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Lunch Lecture

The Institute for Urbanism invites to a Lunch Lecture by Grégoire Houyet from Atelier 229 Architects in Brussels (Belgium).


Through the description of several projects, the lecture will highlight the relevance of the use of wood in educational buildings.
The studio’s production is based mainly on sustainable public projects. “Pragmatism – rationalism” are the words they describe their work. The architecture aims to be pure and simple, avoiding any free architectural gesture.
In constant research, they emphasizes repetition rather than exception, development rather than testing, the duration to the event, common sense to sophistication.
A229‘s sustainability approach has to be taken in an holistic way and includes urbanism, mobility management, accessibility for all, efficient use of energy and water, responsible use of materials, maximum flexibility, and anticipation of a minimal maintenance.


Grégoire Houyet studied Architecture in Canada and finished his studies in Brussels (Belgium). He was cofounder of Atelier 229 Architects in 2005.

Ort: HS II
Zeit: 13.00-15.00
Anmeldung bis 09.12.2019:
k.herrmann@tugraz.at

weitere Informationen:
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Lunch Lecture

The Institute for Urbanism invites to a Lunch Lecture by Katerina Psegiannaki from KUNE Architecture Office in Madrid (Spain).

„In this Lunch Lecture we would like to deepen in the main philosophy of our practice that explores the architectural approaches and interpretations of togetherness.
Our research wants to reinforce forgotten mechanisms, politics and institutions that would transcend 20th century architecture centred on image and monumentality.
Its main purpose is to foster a 21st century architecture and urbanism which emphasizes and revolves around every day synergies, rituals and cooperation, encouraging people to share, connect and collaborate while considering domestic, urban, natural and digital environments as essential extensions of human relationships.“

Katerina Psegiannaki is a PhD Architect teaching Urban Management and Digital Arts in the UCJC University in Madrid. She works as an independent architect in KUNE Office whose main practice focuses on exploring the architectural possibilities of being together. Since 2009 she is a founding member and co-director of HipoTesis magazine.

Katerina Psegiannaki

Ort: HS VI
Zeit: 12.00-14.00
Anmeldung bis 26.11.2019:
k.herrmann@tugraz.at

weitere Informationen:
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Buchpräsentation

Traffic Space is Public Space
Buchpräsentation 20.11.2019
Stefan Bendiks/Aglaée Degros
Zürich: Park Books, Oktober 2019
Deutsch/Englisch, 224 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-03860-165-4
EUR 38,00
Bestellung über den Verlag


Öffentliche Räume sind die Essenz urbanen Lebens. Eine effektive Möglichkeit, deren Qualität und Quantität in unseren Städten zu erhöhen, ist die (Re-)Transformation von Verkehrsräumen in echte öffentliche Räume. Hierzu bedarf es zuallererst eines gerechteren Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Nutzern. Dies bedeutet, dem Verweilen und aktiver Mobilität (Radfahren und Zufussgehen) mehr Platz einzuräumen. Zur Planung dieser Räume reichen jedoch die traditionellen Prinzipien der Verkehrs- und der Stadtplanung nicht aus. Andere Ansätze und Instrumente sind nötig.
Sie betreffen sowohl die Gestaltung als auch den Prozess und sind in diesem Buch nicht als Regeln, sondern als kreative Strategien formuliert: das Vernetzen, die Co-Produktion, die Aktivierung der lokalen Ökonomie, die gemeinschaftliche Nutzung des Raums, der zirkuläre Metabolismus und die angemessene Ästhetik. Anhand von inspirierenden Referenzprojekten und eigenen Arbeiten geben Stefan Bendiks und Aglaée Degros einen Einblick in die Wandlung von Verkehrsräumen in öffentliche Räume.

Stefan Bendiks ist Architekt und Stadtplaner sowie Geschäftsführer des Büros Artgineering in Brüssel. Er lehrt zu Architektur und Städtebau an zahlreichen Institutionen in Europa und war 2013/14 Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Aglaée Degros ist Architektin und Stadtplanerin sowie Gründerin des Büros Artgineering in Brüssel, das sich mit Strategien zur Entwicklung von Städtebau und Mobilität befasst. Seit 2016 ist sie Professorin am Institut für Städtebau der TU Graz

Ort: Café Martin Auer am Sonnenfelsplatz
Zeit: 18.30-20.30
Anmeldung bis 18.11.2019 unter:
m.haselbacher-berner@tugraz.at

Ausschreibungen

Die öffentlichen Räume der meisten europäischen Städte sind nach wie vor zugunsten des motorisierten Individualverkehrs gestaltet. Verkehrsflächen sind fast ausschließlich auf den KFZ-Verkehr ausgerichtet und sogar potenzielle Aufenthaltszonen werden zunehmend als Parkplatzflächen für PKWs genutzt. Dieser anhaltende Trend verringert die Funktionalität des öffentlichen Raums als Treffpunkt, Aufenthaltsraum und Raum der aktiven Mobilität. Gleichzeitig wird die soziale Teilhabe am öffentlichen Leben erschwert und die Nutzung nachhaltiger Mobilitätsformen verringert.

Das Projekt Tactical Mobilism hat sich zum Ziel gesetzt zeitlich begrenzte, einfache und kostengünstige Interventionen im Verkehrsbereich zu entwickeln, die den öffentlichen Raum wieder als solchen nutzbar machen.

Dafür suchen wir Masterstudierende, die sich mit der Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung solcher Interventionen für die Partnerstadt Villach sowie der Ausarbeitung prototypischer und auf andere Städte übertragbarer Interventions- Kategorien beschäftigen wollen.

Bewerbungsende:
16. Dezember 2019

Ausschreibungen

Ein beträchtlicher Anteil unserer Städte wird von Flächen des fahrenden und ruhenden Verkehrs vereinnahmt. Insbesondere Stellplatzflächen im Freien sind hochgradig unökologisch, flächenintensiv, meist monofunktional und oft nur teilzeitgenutzt. Sie versiegeln die Böden, begünstigen die sommerliche Überhitzung und haben keinen Mehrwert für die StadtbewohnerInnen. Gleichzeitig sind Energieeffizienz- und Klimaziele ohne Einbeziehung der öffentlichen Räume nicht mehr zu bewerkstelligen. Wie kann man solche defizitären urbanen Flächen durch solaraktive Überdachung und innovative Stadtmöblierung in funktional und räumlich wertvolle, nutzungsüberlagerte Stadträume transformieren? Im Vordergrund soll die qualitative Auslotung von Vor- und Nachteilen für Stadtraum und Stadtbild stehen:

  • Evaluierung und Festlegung architektonischer und stadträumlicher Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Potentiale
  • Entwicklung von prototypischen gestalterischen Lösungsvarianten
  • Ortung und Beschreibung funktionaler Synergiepotentiale

Wir suchen Masterstudierende, die am Beispiel konkreter öffentlicher Räume in Leoben untersuchen, welche Effekte neu zu entwickelnde, solaraktive Platz- und Straßenüberdachungen auf das Stadtbild und die Stadtfunktion haben und welche weiteren Synergien sie mit sich bringen.

Bewerbungsende:
16. November 2019

Lunch Lecture

How to stimulate the sense of materiality by students with the help of a board game about architecture and the construction?

The Institute for Urbanism invites to a Lunch Lecture by François Vermer.
On one hand his lecture will focus on the «material library» organized by him, which is a place for students attending this faculty to have a direct «skincontact». They can feel, touch and weigh the materials used for outdoor design, buildings as well as the main constructive systems of them.
On the other hand he will explain the «board game» they have developed to help young people and students to experience the everyday reality of young  working architects. This role play is an opportunity to learn about the fascinating world of urban design, architecture and renovation.
Since 2008 François Vermer is been teaching in ISA-Saint-Luc (Brussels, Belgium) in two different topics : Topography and Earth Sciences (geology and the use of rocks in architecture mostly). He coordinates togehter with his colleague J. Malevez the «material library» of the Faculty of Architecture, Architectural Engineering and Urban Planning (LOCI, UCL).

François Vermer

Ort: HS V
Zeit: 11.30-13.30

Anmeldung bis 12.11.2019 unter k.herrmann@tugraz.at

weitere Informationen: 
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Lunch Lecture

The institute for urbanism invites to a lunch lecture by Prof. Alejandro L. Grindlay.
He lectures and conducts research at the University of Granada (Spain) where he also did his Master degree in Urban Planning and Management in 2005. His lecture will focus on the relation between urban mobility and public spaces: The urban mobility has a strong influence in the quality of the urban public spaces.
The higher quality of the urban public transport system implies a higher quality of the urban public spaces. Great investments in public transport systems are generally associated with urban renewals. The limitation of private motorized transport gives more space for pedestrians and better environmental quality. However the motorization figures are still growing and new electric vehicles won’t solve the problems linked to the limited urban space.
There are numerous examples worldwide showing the great urban changes given by the promotion of a more sustainable mobility. Many Spanish cities, such as Granada, have some places linked to different mobility environs and exemplifying those facts.

Alejandro Grindlay

Ort: HS II
Zeit: 12.00-14.00
Anmeldung bis 28.10.2019 bei k.herrmann@tugraz.at

weitere Informationen: 
www.facebook.com/stdb.tugraz.at

Why We Cycle

To the Dutch, cycling is as normal as breathing. We don’t think about it, we just do it. Perhaps the fact that we don’t think about it, is the key to the bicycle’s success in this country. But because we do not give cycling a second thought, we don’t really know what the deeper needs of cyclists are. In the documentary ‘Why we cycle’ we take a ride with ordinary cyclists and specialists from a variety of disciplines. These conversations uncover some obvious, but even more hidden effects of cycling on people, on societies, and on the organization of cities.

Die Veranstaltung wird durch die freundliche Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Wien ermöglicht. Der Film wird in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Wo: Rechbauerkino, Rechbauerstraße 6, 8010 Graz
Wann: 09.10.2019, 18.30 Uhr
Eintritt: FREI, Anmeldung im Institut für Städtebau erforderlich

weitere Informationen:
https://www.facebook.com/events/404346896943376/permalink/405420943502638/

GRAZ OPEN ARCHITECTURE 2019

„GRAZ OPEN ARCHITECTURE“ geht in die 6. Runde: Die Architekturfakultät der TU Graz lädt am 28. Juni 2019 zum jährlichen Sommerfest und zur Ausstellung der Abschlussarbeiten ein.

weitere Informationen:

www.tugraz.at/fakultaeten/architektur/aktuelles/veranstaltungsreihen/sommerfest-und-ausstellung/

www.facebook.com/events/467474720665256/

Wie kann Stadtentwicklung aussehen, um noch mehr Menschen aufs Fahrrad zu locken? Mit Projektbeispielen aus aller Welt wirbt die Ausstellung Fahr Rad! für die sanfte Rückeroberung der Stadt und zeigt, wie der Weg zu einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Umwelt auch über die Planung von fahrradgerechten Städten und Orten führen kann. 
Gezeigt werden Lösungen aus den Städten Kopenhagen, Groningen, Barcelona, New York, dem Ruhrgebiet und Oslo. Zudem wird auf die Situation des Radverkehrs in Graz und der Steiermark Bezug genommen.

Das Haus der Architektur möchte sich dem Thema Fahrrad jedoch nicht nur als Fortbewegungsmittel nähern, sondern sich auch damit beschäftigen, inwieweit die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer urbaner Mobilität Möglichkeiten schafft, den öffentlichen Raum als neue Ressource zu entdecken. Es gilt, den öffentlichen Raum und somit den Straßenraum zur Nutzung für alle neu zu ordnen und seine Flächen so zu verteilen, dass eine sichere, bequeme und ausgewogene Mobilität für alle Menschen möglich wird. Die Ausstellung möchte zudem eine integrierende Debatte anstoßen und verschiedene AkteuerInnen zum Austausch und zur Zusammenarbeit anregen.

#IchFahrRad

Ausstellungseröffnung: 28.05.2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 29.05.-14.08.2019
Öffnungszeiten: Di-So, 10-18 Uhr 

Europan Österreich stellt sich vor

Europan – Ein innovativer Ideenwettbewerb für ArchitektInnen und PlanerInnen unter 40 Jahren

Was: Vortrag von Katharina Urbanek
Wann: Mittwoch, 06.03.2019 18:00 Uhr
Wo: Rechbauerstraße 12, 8010 Graz, HS VIII

Im Anschluss an den Vortrag laden der Europan und das Institut zum Umtrunk mit Freibier ein.

Neue Vorlesung

Raumes zu erfassen und zugleich die Ideen als auch die sozialen Motivstrukturen enthalten. Aus beiden resultieren die Handlungen der Stadtbewohner, die jenes unsichtbare symbolische Netz knüpften, das über der Stadt liegt. Die Morphologie der Stadt gibt uns ein Abbild der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Struktur und Geschichte. Alles zusammen, die Ideen, die Handlungen, die Formen ergeben das Material für den Diskurs des Urbanen, der aus der Vergangenheit kommt und uns in die Zukunft leiten und unaufhörlich begleiten wird.
Die LV behandelt ein weitreichendes Themenspektrum: Stadt als Idee, Anthropologie der Siedlung, Übergangszonen, sakrale und profane Räume, moderne Stadt, Zusammenhang zwischen urbaner Morphologie und Gesellschaft, Urbanität, Integration. Auch berühmte Denker über die Stadt Charles Baudelaire, Walter Benjamin, Georg Simmel und Henri Lefebvre, Lewis Mumford bis hin zu gegenwärtigen Soziologen und
Philosophen wie Richard Sennett oder Peter Sloterdijk werden besprochen.

CREATIVE AUSTRIA Videoportrait - Aglaée Degros

Institutsleiterin Aglaée Degros im Videoportrait bei Creative Austria

Link zum Artikel

Institut für Städtebau
Rechbauerstraße 12/II
8010 Graz

Tel.
++43/316 873-6286
Fax
++43/316 873-6280
Sprechstunden
Sprechstunden Mo-Fr: 9-12 Uhr

http://www.stdb.tugraz.at