Bachelor- und Masterarbeiten am IME

Auch unabhängig von den aktuell ausgeschriebenen Themen betreuen wir gerne weitere Abschlussarbeiten und freuen uns über eigene, thematisch passende Vorschläge, die wir gemeinsam mit Ihnen konkretisieren und weiterentwickeln können – inhaltliche Anknüpfungspunkte finden Sie in den nachfolgend dargestellten Themengebieten.


Maschinenelemente und Antriebstechnik

Allgemeine Konstruktion, Auslegung und Evaluierung:

Konstruktionstätigkeiten am IME, die sich mit der Auslegung und Gestaltung von Bauteilen und Systemen beschäftigen, sind in verschiedenen Anwendungsbereichen angesiedelt. Neben Aufgabenstellungen für institutsinterne Prüfstandsanwendungen finden Kooperationen mit Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen wie, Anlagenbau, Medizintechnik, Fahrzeugtechnik oder allgemeiner Maschinenbau statt.

Lagersystementwicklung:

Wälzlager können abhängig von den Einsatz- und Betriebsbedingungen limitierende Maschinenelemente für das jeweilige System darstellen. Derartige Anwendungen sind beispielsweise schnelllaufende Antriebe von E-Fahrzeugen. Das IME beschäftigt sich mit der anforderungsgerechte Gestaltung und Auslegung der Wälzlagersysteme – dies beinhaltet neben den Wälzlagern selbst, deren mechanische Umgebung sowie die thermische und schmierungstechnische Situation.

Welle-Nabe-Verbindungen (WNV):

Neben der Auslegung etablierter form- und reibschlüssiger WNV wie Passfeder-, Zahnwellen- oder Pressverbindungen beschäftigt sich das Institut mit Sonder-WNV. Bei findet einerseits eine anforderungsgerechte Auslegung und Gestaltung für konkrete Anwendungen, als auch die systematische, versuchsgestütze Verifikation der WNV auf einfachen Komponentenprüfständen statt.


Entwicklungsmethodik und Systems Engineering

KI im Engineering:

Die Potentiale von KI sind unbestritten, allerdings muss die Anwendung von KI einen direkten Nutzen im Engineering ergeben. Daher forschen wir an der systematischen Integration von KI-Methoden in den Produktentwicklungsprozess. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Kopplung von CAD-Modellen mit Systemsimulationen, um technische Systeme ganzheitlich analysieren, auslegen und absichern zu können. Dies beinhaltet u.a. automatisierte Workflows und KI gestützte Anforderungserhebung und -verarbeitung.

Systemmodellierung:

Modellierung spielt eine immer wichtigere Rolle in der heutigen und zukünftigen Produkt- bzw. Systementwicklung. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Modellierung von Systemarchitekturen unter Verwendung beschreibender Modellierungssprachen. Die Systemarchitektur - ein Modell in der Modelllandschaft - fokussiert dabei auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern im Team aber auch den Austausch mit weiteren Stakeholdern, vor allem Kunden.

Modell- und Methodenentwicklung:

Methodische Herangehensweisen gewinnen durch immer komplexere mechatronische Systeme und neue Betätigungsfelder wie KI und Data Science mehr und mehr an Bedeutung. Um ein komplexes mechatronisches oder cybertronisches System zu entwickeln, bedarf es interdisziplinärer Zusammenarbeit damit ein solches System schlussendlich die vorgesehenen Funktionen erfüllen kann. Methodische Grundlagenarbeit in den Disziplinen ist dabei genau so entscheidend wie ein übergeordneter methodischer Entwicklungsansatz.

Kontakt
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Institut für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik

Inffeldgasse 21b/II
8010 Graz

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