Auf der Suche nach Antworten für die auf uns zukommenden Anforderungen und Strategien für eine räumliche, zeitliche und digitale Verdichtung werden in diesem Forschungsprojekt als Gedankenmodell vertikale Strukturen entwickelt, die alle notwendigen infrastrukturellen Elemente einer Gesellschaft, einschließlich Energieerzeugung, Nahrungsmittelproduktion, und Industrie abdecken. Diese so genannten „Hyperbuildings“ sind nicht als Solitäre zu verstehen, sondern als einzelne Zellen eines komplexen Stadtmodells. Das Hyperbuildingkonzept  sieht Strukturen vor, die urbane Gebiete mit einer Bevölkerungsdichte ähnlich der von Manhattan aufweisen, jedoch keine externe Energie- und Wasser versorgung benötigt, keinen Müll produziert, kein CO2 emittiert und nur auf geringe oder gar keine externe Versorgung angewiesen sind. Wohn-, Büro- und Industrienutzung koexistieren mit Parks und Flächen für Landwir tschaft, Biomasse und Energieerzeugung. Im gesamten Kontext entsteht eine dreidimensionale Stadtstruktur, die Urbanität, Natur, Dichte und Vielfalt aufweist und eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität, verglichen mit den heutigen Städten, bietet.

Projektlaufzeit:
2010 — laufend

Projektleitung:
Brian Cody, Institut für Gebäude und Energie, Tu Graz

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