Grüne Zentren. Datenbasierte Analyse zu Klimawandelfolgen im steirischen Zentralraum und Leitfaden zu kommunalen Handlungsmöglichkeiten für blau-grüne Infrastruktur

Institut für Städtebau

© Regionalmanagement Steirischer Zentralraum

Abgestimmt auf die räumlichen Gegebenheiten steirischer Gemeinden untersuchte „Grüne Zentren“ die Bedeutung von blau-grüner Infrastruktur für die Klimawandelanpassung. Im ersten Teil des Forschungsprojekts führte das Institut für Städtebau eine datenbasierte Analyse zur Identifikation von Klimawandelauswirkungen wie Starkregen, Trockenheit, Hochwasser, Hangrutschungen und verstärkte Hitzeentwicklung im steirischen Zentralraum durch. Dabei wurden für die Region relevante Daten gesammelt, zielführend gebündelt, überlagert, bewertet und allen Gemeinden für ihre weitere Entwicklung zur Verfügung gestellt. Anschließend wurden ausgewählte Gemeinden durch Interviews mit BürgermeisterInnen detailliert beforscht. Ein umfassender Bericht fasst die Erkenntnisse zu bisherigen Maßnahmen sowie den konkreten Handlungsbedarf für die Zukunft zusammen.

Ein im zweiten Projektteil erstellter Handlungsleitfaden gibt dem gesamten steirischen Zentralraum ein Werkzeug mit konkreten Maßnahmen für die kommunale Ebene an die Hand. Er stellt dar, wie die Planung und Umsetzung von blau-grünen Infrastrukturen durch den vorausschauenden Einsatz raumplanerischer Instrumente gelingen kann, und welche Parameter für eine qualitative Umsetzung zu berücksichtigen sind.


Projektdauer: 2023–2024

Finanzierung: Auftragsforschung – Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH

Projektteam: Aglaée Degros, Philip Flachhuber, Eva Schwab (Projektleitung), Alice Steiner

Projektpartner: Maria Baumgartner: Ingenieurbüro für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur