Die von Danny Hayward und Rose-Anne Gush kuratierte Konferenz „What Is Infrastructural Critique?“ fand vom 29. bis 31. Oktober 2025 an der Universität für angewandte Kunst Wien statt, organisiert von Sofia Bempeza, Rose-Anne Gush, Danny Hayward und Annette Krauss. Sie versammelte KünstlerInnen, kritische TheoretikerInnen sowie langjährige WeggefährtInnen von Marina Vishmidt, um ihr Konzept der „infrastrukturellen Kritik“ zu diskutieren – ein materialistischer Ansatz in Bezug auf die Infrastrukturen zeitgenössischer Kunst, der auf die verschiedensten, miteinander verbundenen Formen und Maßstäbe von Ästhetik und politischen Auseinandersetzungen abzielt. Diskutiert wurden unter anderem diese Themenkomplexe: infrastrukturelle Kritik und Ökologie, infrastrukturelle Kritik versus Institutionskritik, Kunst und politische Ökonomie, Kunst und ihre Logistiken, Politiken der Abolition in der zeitgenössischen Kunst, das Verhältnis von infrastruktureller Kritik und Musik sowie zwischen Infrastruktur und race.
Mit Vorträgen und Präsentationen von: Marwa Arsanios, Hannah Black, Maria Bussmann, Helmut Draxler, Rose-Anne Gush, Danny Hayward, Angela Melitopoulos und Kerstin Schroedinger, Taylor Le Melle Mattin, Andreas Petrossiants, Natascha Sadr Haghighian, Robert Schlicht und Romana Schmalisch, Kerstin Stakemeier, Alberto Toscano.
Moderiert von: Sofia Bempeza, Danny Hayward, Nanna Heidenreich, Amanda Holmes, Annette Krauss, Alexi Kukuljevic.
Rose-Anne Gush