Die Lehrveranstaltung „Light Squared: As Soon as I Open My Eyes, I See a Film“ wurde vom Institut für Zeitgenössische Kunst gemeinsam mit dem Institut für Experimentalphysik abgehalten. Studierende der Architektur und der Physik näherten sich aus physikalischer, fotografischer und filmischer Perspektive dem Phänomen Licht. Ziel war es, künstlerische Praxis mit experimenteller Physik zu verbinden, um an den Schnittstellen beider Disziplinen die Rolle des Lichts in der Kunst zu analysieren. Ausgangspunkt war die Untersuchung des kinematografischen Apparats als von der Mechanik des Films und der Fotografie inspiriertes relationales System, dessen Materialien und Technologien ursprünglich nicht für die Filmproduktion oder den kinematografischen Gebrauch vorgesehen waren. Wie lassen sich unkonventionelle Medien adaptieren oder anders interpretieren, um neue filmische Erfahrungen zu schaffen? Aufbauend auf diesen Erkundungen vertieften die Studierenden ihr Verständnis von Licht, Film und Kino durch Experimente in Kunst und Physik. Im Januar 2025 wurden ihre Arbeiten bei Camera Austria in Graz präsentiert.
Mit Beiträgen von: Helen Autrique, Antonela Bandić, Zeynep Bilici, Lisa-Marie Brandauer, Alexander Eber, Fabio Egger, Elias Andreas Ehl, Benedikt Fischer, Bettina Viktoria Flegel, Lukas Fürst, Gaja Gibelli, David Johannes Grafinger, Maximilian Großpietsch, Malte Lars Henningsen, Marija Jančić, Thomas Jauk, Adrian Joachim Kirchner, Nico Knefz, Klaudia Koren, David Josef Loibner, Stella Majstorovic, Gabriele Maschera, Jan Priedigkeit, Carina Schmid, Robert Schwarzl, Maria-Alexandra Şerbănescu, Ceyda Soyran, Felix Stockinger, Lissa Tie Tokutake Hirokawa und Aldo Ulbing.
GastkünstlerInnen: Siri Black und Axel Straschnoy; GastkritikerInnen: Christine Frisinghelli, Rose-Anne Gush und Philipp Sattler.
Ahmad Darkhabani, Marcus Ossiander, Martin Schultze, Milica Tomić