Von der Klimakrise bis zu permanenten Kriegen – das Leben im Kapitalismus zerstört den Planeten Erde. Bei „Landscapes of Exhaustion and Hope“ lud das Institut für Zeitgenössische Kunst dazu ein, den Begriff der Erschöpfung als Gegenwartszustand zu diskutieren. Amel Bešlagić, Mitesh Dixit, Nina Krajnik, Hannah Proctor, Philipp Sattler und Rojda Tuğrul erkundeten in Vorträgen und Panels Wege jenseits des apokalyptischen Pessimismus. Sie lasen Landschaften, Körper und soziale Beziehungen als Schauplätze der Auseinandersetzung um neue Sprachen sowie um historische, mögliche und tatsächliche Erzählungen. Auf der Suche nach Werkzeugen und Praktiken für das Weiterleben und -bauen innerhalb der Ruinen von Trauma und Verlust, gingen sie entlang ihrer aktuellen Forschung in Architektur, Geschichte und Psychoanalyse einer zentralen Frage nach: Gibt es Hoffnung? Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ausstellung „Sediment“ im <rotor> Zentrum für zeitgenössische Kunst statt.
Philipp Sattler