Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer & Staatssekretärin Elisabeth Zehetner

© BKA/Andy Wenzel
© BKA/Andy Wenzel

Die Transformation unseres Energiesystems ist eine der zentralen Gestaltungsaufgaben unserer Zeit und von unerlässlichem Stellenwert, um unseren Standort wieder auf die Überholspur zu bringen. Energie ist ein wesentlicher Faktor der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft, ebenso wie der Versorgungssicherheit, Klimaschutz und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Österreich und Europa. Das Motto des diesjährigen Symposiums – „Energizing Europe“ – bringt diese Verantwortung und zugleich die große Chance auf den Punkt.

Die Energiezukunft Europas kann nur gemeinsam gestaltet werden. Ein leistungsfähiges, resilientes und integriertes europäisches Energiesystem ist Voraussetzung dafür, den Wettbewerbsstandort Europa unabhängig und zu gleich wettbewerbsfähig zu machen. Initiativen wie das europäische Grids Package mit grenzüberschreitenden Netzausbauten und „Superhighways“ zeigen, dass die Transformation des Energiemarkts in der europäischen Union über nationale Grenzen hinweg gedacht wird. Europa profitiert, wenn Wissen, Infrastruktur und Märkte zusammengedacht werden.

Gleichzeitig braucht diese europäische Perspektive starke nationale Fundamente. In Österreich stellen wir mit tiefgreifenden Reformen die Weichen für ein modernes Energiesystem. Das neue Günstiger-Strom-Gesetz reformiert nach 20 Jahren den Strommarkt und ist die Basis für mehr Flexibilität, Innovation und Versorgungssicherheit. Solche Reformen sind unerlässlich, um Energie leistbar, sicher und sauber zu machen.

Große gesetzliche Vorhaben und strukturelle benötigen eine solide wissenschaftliche Basis, fundierte Analysen und den kontinuierlichen Austausch mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft und Praxis. Gerade hier leisten Forschende, Universitäten und Fachinstitutionen einen unverzichtbaren Beitrag: Sie beobachten Entwicklungen, bewerten technologische und systemische Trends, liefern Entscheidungsgrundlagen und zeigen Handlungsoptionen auf. Diese Expertise ist entscheidend, um politische Maßnahmen wirksam und zukunftsfähig zu gestalten.

Das Symposium Energieinnovation der TU Graz bietet seit vielen Jahren genau diesen Raum für Vernetzung, Diskussion und interdisziplinären Austausch. Auch 2026 bringt es erneut eine beeindruckende Vielfalt an Themen, Perspektiven und Lösungsansätzen zusammen – von Energiesystemen und Netzinfrastruktur über Marktmodelle und Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und europäischen Fragestellungen. Damit leistet das Symposium einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Energiepolitik und zur Stärkung des Innovationsstandorts.

Wir danken allen Beteiligten – dem wissenschaftlichen Komitee, der Organisation, den Vortragenden und Teilnehmenden – für ihr Engagement und ihren Beitrag zu diesem wichtigen Dialog. Wir wünschen Ihnen anregende Vorträge, erkenntnisreiche Diskussionen und viele neue Impulse für die gemeinsame Aufgabe, Europas Energiezukunft nachhaltig, sicher und innovativ zu gestalten.

Mag. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer
Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus

Mag. Elisabeth Zehetner
Staatssekretärin für Energie

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Bundesminister Peter Hanke

© BKA/Andy Wenzel

Energieinnovationen aus Österreich schaffen Arbeitsplätze, zeugen von Technologieführerschaft sowie Pioniergeist und tragen deutlich zu einer Reduktion der Treibhausgase bei. Das ist notwendiger denn je, denn die globalen Treibhausgase zeigten 2024 einen historischen Anstieg. Österreich konnte hingegen die Treibhausgase um ca. 2,6% senken. Ein Grund dafür waren Energieinnovationen und deren Implementierung in Industrie, Gebäude und Verkehr.

Energieinnovationen basieren auf visionären Beiträgen und einem langen Atem von Akteur:innen aus Wissenschaft, Forschung und Industrie, unterstützt durch gezielte langjährige Forschungsförderung des Bundes. So schaffen wir gemeinsam Entwicklungen für die Bewältigung der Energiewende in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität.

Das Symposium Energieinnovation des Instituts für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation der TU Graz wird heuer zum 19. Mal veranstaltet, mit dem Schwerpunkt „Innovationen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft“. Die Energiewirtschaft auf dem Weg zur Energiewende profitiert stark durch die österreichische Energieforschung, wie die Zahlen der letzten Jahre zeigen: So wurde in den Jahren 2023 und 2024 der bisherige PV-Ausbau in ganz Österreich auf 9400 MWpeak mehr als verdoppelt. Windkraft legte in den beiden Jahren um über 490 MW zu und installierte Wärmepumpen um 110.000 Stück.

Gemeinsam mit dem seit jeher starken Biomassesektor in Österreich und der weit verbreiteten Solarthermie konnten 2024 diese genannten Branchen mit 45.000 Beschäftigten einen Umsatz von über 11 Milliarden Euro erzielen.

Neben österreichischer ist auch die internationale Forschungszusammenarbeit im Energiesektor ein zentrales Anliegen meines Ministeriums. Dazu gehören die Teilnahme österreichischer Forscher:innen an Technologieprogrammen der Internationalen Energieagentur sowie die europäischen Forschungspartnerschaften, die Mission Innovation und eine Vielzahl an bilateralen FTI-Calls mit anderen Ländern.

Ich wünsche allen Teilnehmenden des Symposiums Energieinnovation 2026 spannende Einblicke und Diskussionen und danke allen Beteiligten: dem wissenschaftlichen Komitee, der Organisation, den Vortragenden für ihren aufwendigen und engagierten Einsatz.

KommR Peter Hanke
Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

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Landeshauptmann Mario Kunasek

© Andreas Hofer

Das Symposium Energieinnovation in Graz ist weit mehr als eine reine Fachkonferenz. Bereits zum 19. Mal bietet es ein zentrales Forum für Dialog, Innovation und Verantwortung. Führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Industrie, Verbände sowie Politik und Verwaltung kommen hier zusammen, um gemeinsam fundierte Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Energiezukunft zu entwickeln.

„ENERGIZING EUROPE – Innovationen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft“ zeigt, welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Europas Energiesystem nachhaltig verändern können – von erneuerbaren Energien über intelligente Netze und Speicher bis hin zu Wasserstoff und digitalen Steuerungssystemen. Für mich ist dabei eines aber klar: Wir dürfen Technologien nicht gegeneinander ausspielen. Die Energiesicherheit ermöglichen wir nur durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Lösungen.

Das 19. Symposium Energieinnovation, das von 11. bis 13. Februar 2026 an der Technischen Universität Graz stattfindet, setzt mit mehr als 600 Teilnehmern sowie über 230 Vorträgen ein eindrucksvolles Zeichen für seine Bedeutung und Strahlkraft. Mein besonderer Dank gilt der Technischen Universität Graz sowie dem Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation für die engagierte und hervorragende Organisation dieses Symposiums.

Mit seinem interdisziplinären Ansatz und der beeindruckenden inhaltlichen Tiefe setzt das Symposium Jahr für Jahr neue Maßstäbe. Die Vielfalt an Perspektiven, die hohe Qualität der Beiträge und das Engagement aller Beteiligten machen dieses Symposium zu einem Leuchtturm der europäischen Energiedebatte.

Mario Kunasek
Landeshauptmann der Steiermark

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Bürgermeisterin Elke Kahr

© Christian Jungwirth

Über Jahrzehnte konnte die Energiewirtschaft in Europa Versorgungssicherheit und Leistbarkeit sicherstellen und dabei zunehmend auf erneuerbare Energieträger setzen. So wie viele andere Aspekte unseres täglichen Lebens wird diese Sicherheit aber immer stärker in Frage gestellt. Geopolitische Verwerfungen stellen uns vor Fragen, die weit über den Energiesektor hinausreichen. Energie spielt eine zentrale Rolle im täglichen Leben aller Menschen. Das hat sie in den Mittelpunkt globaler Verteilungskonflikte gerückt.

Die Frage, wie Europa seine Energieversorgung resilient, für alle erschwinglich und nachhaltig gestalten kann, war und ist eine zentrale Zukunftsfrage. Nie war es angesichts aktueller Konflikte um die Kontrolle über Rohstoffvorkommen wichtiger, die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und damit auch die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die wirtschaftlichen Realitäten zeigen, dass dies eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe ist, die auch der Entwicklung geeigneter Instrumente zur Steuerung und Regulierung bedarf. Nur ein gutes Zusammenspiel von technischer Innovation und umsichtiger, vorausschauender Politik kann gewährleisten, dass die Menschen die nötigen Veränderungen auch mitzutragen bereit sind.

Das 19. Symposium Energieinnovation bietet für diese Fragen eine einzigartige Plattform. Die Vielfalt der Beiträge gibt einen Eindruck, wie breit das Spektrum der notwendigen Lösungsansätze ist. Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind gefragt, wenn es gilt, Wissen zu bündeln, Perspektiven zu schärfen und Wege für ein widerstandsfähiges Energiesystem in ganz Europa zu entwickeln.

Als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Graz bin ich dankbar, dass in unserer Stadt dank Institutionen wie dem Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation Ansätze gefunden werden können, um Antworten auf diese Fragen näher zu kommen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen guten und konstruktiven Austausch!

Elke Kahr
Bürgermeisterin der Stadt Graz

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Rektor Horst Bischof

© TU Graz/Lunghammer

Europas Energiewirtschaft befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation. Die EnInnov 2026 greift dieses Thema unter dem Motto „ENERGIZING EUROPE – Innovationen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft“ auf und bietet eine großartige Plattform für die Präsentation und Diskussion neuester Forschungsergebnisse und wegweisender Ideen.

Zukunftsfähige Energiesysteme erfordern Expertenwissen, ganzheitliche Strategien und starke Netzwerke. Forschung und Innovation sind dabei die treibenden Kräfte. Die TU Graz gestaltet diese Transformation aktiv mit – durch Forschung und Lehre zu nachhaltigen Energiesystemen, Klimaschutz, Mobilität und Digitalisierung, Initiativen wie das Research Center ENERGETICS und enge Kooperationen mit Industrie und öffentlicher Hand.

Mein besonderer Dank gilt dem Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation der TU Graz, den Mitveranstalter*innen und Partnerorganisationen sowie Ihnen, den Teilnehmer*innen, für Ihr Engagement! Ich wünsche Ihnen einen anregenden Austausch, neue Perspektiven und viele wertvolle Kontakte.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Horst Bischof
Rektor der Technischen Universität Graz

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Kontakt
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Assoc.Prof. Udo Bachhiesl

Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation
Inffeldgasse 18
8010 Graz

Tel.: +43 316 873 7903

bachhieslnoSpam@TUGraz.at
www.IEE.TUGraz.at

Die Veranstaltung entspricht den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings.