Friedrich Georg „Fritz“ Hodnik wurde am 13. Juli 1910 in Graz geboren. 1925 bis 1929 absolvierte er eine Ausbildung an der Höheren Abteilung für das Baufach an der Grazer Ortweinschule. Danach studierte er von 1931 bis 1936 an der Technischen Hochschule Graz Architektur. Dort war er von 1945 bis 1953 Assistent für Gebäudelehre und Entwerfen sowie für Hochbau für Bauingenieure und von 1949 bis 1969 Lehrbeauftragter für Perspektive.
Hodnik galt als Vertreter des „Neuen Bauens in Graz“ und arbeitete mit Architekten wie Herbert Eichholzer, Ferdinand Rogatsch, Rudolf Hofer und Hans Karl Zisser zusammen, wobei er schon als Student im Büro Eichholzers mitarbeitete. Bereits ab 1932 war er auch bei der Teilnahme an Wettbewerben höchst erfolgreich. Ab dem Jahr 1938 betrieb er ein eigenes Büro in Graz. Nach 1945 arbeitete er einige Jahre intensiv mit Ferdinand Rogatsch und Rudolf Hofer zusammen.
Fritz Hodnik verstarb am 6. April 1975 in Padua.
Schenkung von Antje Senarclens de Grancy. Die Sammlung besteht aus Studienarbeiten (205 Pläne und Zeichnungen), eigenen Projekten (287 Pläne) sowie Gemeinschaftsarbeiten mit Herbert Eichholzer, Anna Lülja Praun und anderen (278 Pläne).