Edda Gellner (1927–2006)

Edda Gellner wurde am 2. Februar 1927 in Graz als Edda Widtmann geboren. 1946 bis 1951 studierte sie an der Technischen Hochschule Graz Architektur. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Architektin vor allem eng mit Fritz Neuhold, aber auch mit Karl Raimund Lorenz und ihrem Bruder, dem Architekten und Städtebauer Heimo Widtmann, zusammen. Gemeinsam waren sie 1983 für die Neugestaltung der Grazer Stiegenkirche verantwortlich, die 1962 von Kurt Weber-Mzell umgestaltet worden war, und realisierten unter anderem ein Wohnhaus in Feldkirchen bei Graz (1966–1967). 1967 gewann die Arbeitsgemeinschaft Edda Gellner – Fritz Neuhold – Heimo Widtmann den Wettbewerb zum Neubau der Pfarrkirche St. Leopold in Graz-Puntigam, die 1971 geweiht wurde. Weitere bekannte Werke sind die Umgestaltung der Kirche des Missionshauses St. Gabriel in Maria Enzersdorf (1979) und der Bau der Landeszentrale des Roten Kreuzes in Graz (1976–1981). Im Oktober 1971 nahm Gellner außerdem an der Dreiländerbiennale Trigon ´71: intermedia urbana im Künstlerhaus Graz teil. Aufgrund ihrer engen Beziehung zu Karl Raimund Lorenz unterstützte sie die Aufarbeitung seines Nachlasses, nachdem dieser an das Archiv der TU Graz gekommen war.

Edda Gellner verstarb Anfang 2006 in Graz.

Personen_Edda Gellner

Sammlung
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Übergeben von der Bibliothek der TU Graz. Die Sammlung umfasst einen Karton mit Fotos (goldenes Diplom) und Unterlagen zur Biographie.