Lehrende:
Markus Jeschaunig
Theresa Reisenhofer
In Anlehnung an die Tradition von A-Frame-Architekturen in exponierter Lage in der Natur widmete sich dieser Kurs der Konstruktion einer Struktur, die experimentell der Frage nachging, ob und wie Architektur ökologische Koexistenz fördern kann. Ziel war es, mit räumlichen Mitteln eine Beziehung zwischen zwei verschiedenen Spezies herzustellen.
Im Prozess wurden menschliche und nicht-menschliche Protagonist*innen identifiziert, die gemeinsam das Haus programmierten sowie Materialität und Standorte weltweit bestimmt. Während des Entwurfsprozesses spielten Aspekte wie architektonisches Design, Selbstversorgung, Konstruktion und die spezifischen Lebensformen eine zentrale Rolle, um eine Antwort darauf zu geben, wie ein gemeinsames Wohnen (Cohabitation) aussehen kann. Der Fokus des Kurses lag dabei konsequent auf der analogen Produktion in Form von Zeichnungen und Modellbau.