Die zeitgebundenen Gemein- und Gerätekosten in verursachungsgerechter Verrechnung als zeit- und umsatzgesplittete Dualität

Fritsch, Karlheinz

Kurzfassung (deutsch) 
Hauptintention der vorliegenden Arbeit ist die Vermittlung eines möglichst komplexen Bildes der Problematik zeitgebundener Gemein und Gerätekostenverrechnung unter Zeit und Umsatzvariation. In diesem Konnex wird das Modell Raaber, welches eine Teilung der zeitgebundenen Gemein- und Gerätekostenverrechnung in einen 'umsatzabhängigen' und in einen 'zeitabhängigen' Prozentsatz vorsieht, detailliert beleuchtet, sowie auf seine Durchführbarkeit überprüft. über die Analyse der zeitgebundenen Gemein- und Gerätekosten werden die Schwachstellen des Kalkulationssystems nach ÖNorm B 2061 aufgezeigt und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Das Aufsplitten der Kosten in einen 'umsatzabhängigen' Prozentsatz, welcher anteilsmäßig auf die Summe der Leistungspositionen umgelegt wird, sowie in einen 'zeitabhängigen' Anteil, der planmäßig über die Bauzeit vergütet wird, erwies sich bei eingehender Untersuchung als durchaus sinnvoll. Das 'neue Modell' bietet sowohl im Fall einer Bauvolumsänderung als auch Bauzeitverlängerung eine praktikable Alternative der Verrechnung, die bei gegebener Akzeptanz für Auftragnehmer und Auftraggeber eine solide Basis darstellt, um sich in gegenseitigem Einverständnis zu einigen.

Kurzfassung (englisch)

This thesis aims at presenting the complex and wide problem of time- dependent charging of overhead and equipment costs under varying time and turnover conditions. In this context the model Raaber - this model works on the division of time-dependent charging of overhead and equipment costs into a 'turnover dependent' and a 'time dependent' percentage - will be studied more closely and its feasibility examined. By analyzing the time-dependent overhead and equipment costs the weakest points of the charging system according to ÖNorm B 2061 are shown. A list of correctional measures is added to this analysis. The division of the costs into a turnover dependent percentage, which are proportionally transfered to the output positions, as well as into a 'time-related' percentage, which is charged at equal intervals over the construction time, has proved very sensible in this study. The 'new model' offers a feasible charging alternative regarding changes of construction volume as well as prolongation of construction. Thus it presents a good basis for a mutually acceptable arrangement between customer and contractor.
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