Unkontrollierte Peripherie. Die Zersiedelung des Grazer Umlandes

Michael Fruhmann

Die Arbeit setzt sich mit dem Thema der Zersiedelung im Bezirk Graz-Umgebung auseinander. Es werden typische Siedlungsstrukturen und deren Entwicklung erörtert, sowie die Kompetenzen in der Raumplanung, insbesondere die Kompetenz zur örtlichen Raumplanung. Diese liegt im überwiegenden Teil bei den einzelnen Gemeinden selbst und trägt die Hauptschuld an der Entwicklung des "Speckgürtels" und somit auch an der äußerst kostenintensiven Siedlungsstruktur. Der Projektteil der Arbeit befasst sich mit der Festlegung von Siedlungsschwerpunkten im Bereich Graz-Umgebung-Südost und in weiterer Folge mit einem Entwicklungsszenario für die Gemeinde Hausmannstätten. Das Projekt hält sich, im Gegensatz zur Realität, an die Vorgaben, Richtlinien und an das Raumordnungsgesetz des Landes und stellt einen quantitativen- und qualitativen Vergleich zur gängigen Siedlungsstruktur her.

Die Diplomarbeit Unkontrollierte Peripherie. Die Zersiedelung des Grazer Umlandes wurde vom Institut für Wohnbau (Andreas Lichtblau) betreut.