Dünnwandige Betonfertigteile

© Institut für Tragwerksentwurf

In einem grundlagennahen Forschungsprojekt soll durchein interdisziplinäres Team aus Architekten, Bauingenieuren, Maschinenbauern und Materialtechnologen der gesamte Prozess von der Planung bis zur Umsetzung einer UHPC Betonschalenkonstruktio naus Fertigteilen wissenschaftlich aufbereitet werden. Mit ausgewählten Industriepartnern, die alle Prozessschritte repräsentieren wird die Grundlage für weitere industrienahe Entwicklungen gelegt. Dabei werden für die Herstellung dünnwandiger Schalenelmentegeeignete Einbringverfahren und die darauf abgestimmtenMaterialeigenschaften des UHPCs entwickelt. Zur kraftschlüssigen Verbindung der Fertigteile werden innovative Technologien basierend auf trockenen Kontaktfugen eingesetzt. Es werden modernste Werkzeuge in der Planung und Herstellung genutzt und wenn nötig auch neu entwickelt.
So stehen neben der digitalen Erfassung der Geometrie und Konstruktion, die Entwicklung einer mechanisch flexiblen Schalung und die präzise Nachbearbeitung der Werkstücke mit einem Industrieroboter im Fokus der Forschung. Im Zuge des Projekts konnte erfolgreich der gesamte Herstellungsprozess abgebildet werden. Es wurde ein Mockup mit den Abmessungen 3x3 Meter produziert. Ein größerer Prototyp wird derzeit in einem Folgeauftrag mit Max Bögl Bauservice geplant.

Projektlaufzeit:
2012 – 2015

Finanzierung:
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Projektleitung:
Institut für Tragwerksentwurf, TU Graz

Projektpartner:
Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie mit angeschlossener TVFA für Festigkeits- und Materialprüfung, TU Graz
Institut für Betonbau
, TU Graz
Labor für Konstruktiven Ingenieurbau
, TU Graz
SGL Group
Nomotec Automation
Max Bögl Bauservice
Dyckerhoff GmbH
BASF

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