Heavy Metals – Die Grazer Metallbaufirma Treiber

Geschäftsportale in den Stadtzentren waren im 20. Jahrhundert oft aufwändig gestaltete Mikroarchitekturen für den modernen Konsum. Eine besonders hohe Qualität erreichte die Grazer Metallbaufirma Treiber, die österreichweit und international eng mit Architekt:innen zusammenarbeitete. Viele Spuren der Chromnickel-Stahl-Portale, der großen Glasflächen und Lichtinstallationen sind noch erhalten.
In dieser Lehrveranstaltung haben wir uns auf die Suche gemacht nach den Geschichten von deren Entstehung und Weiternutzung, nach Relikten, handwerklich-technischen Qualitäten und Inspirationen. Welche Fragen können wir an diese Geschäftsgestaltungen stellen? Welche Geschichten im politischen und gesellschaftlichen Kontext lassen sich dazu erzählen? Was ist heute noch aktuell?
Die Recherchen basierten auf einer neu erschlossenen Fotosammlung und führten in das ASt und in verschiedene weitere Archive in Österreich. Als Ergebnis entwickelte jede:r Teilnehmer:in ein Booklet zu einem ausgewählten Projekt.

Matthias Tammerle
Metallobjekte im Raum
Julia Klotz
Zu Tag gemachte Nacht
Laura Kopp
24 Stunden am Bahnhof
Lisa Maringgele
Der Kiosk bleibt, oder
Florian Winkler
Was glänzt, gilt als sauber
Marlene Mogel
Dauerhaftigkeit als Entscheidung

Die Grazer Metallbaufirma Treiber

Lehre
image/svg+xml

Vertiefungsmodul C9 
AK Kulturwissenschaftliche Architekturforschung, WS 2025/26

Leitung:
Antje Senarclens de Grancy und
Julian Mändl

In Kooperation mit dem ASt
Mit besonderem Dank an Karl Albrecht Kubinzky für die Bereitstellung seiner Fotosammlung


Teilnehmer*innen:
Astrid Andronescu
Astrid Handler
Vanessa Hennes              
Nana Horvat
Julia Klotz
Laura Kopp
Katharina Lamprecht
Anna Lehner
Lisa Maringgele
Marlene Mogel
Thomas Probstmeier
Asina Rashidi
Sabrina Rath
Matthias Tammerle
Florian Winkler
Noha Youssef