Peter Hellweger wurde am 25. April 1941 in Leoben geboren. 1960 begann er an der Technischen Hochschule Graz Architektur zu studieren. Bereits während seiner Studienzeit war er an diversen Publikationen und Wettbewerben beteiligt. Es folgten zahlreiche Praktika als Werkstudent in Architekturbüros in Leoben, Graz, Mannheim, Ludwigshafen und Köln sowie die Teilnahme an Salzburger Sommerakademien. Sein Studium schloss er 1972 ab.
Danach arbeitete er in München, wo er einige Projekte realisierte. 1976 übersiedelte Hellweger nach Wien, wo er unter anderem in einer Architekten-Arbeitsgemeinschaft rund um Alexander Machart und Hans Lintl mitarbeitete. In den 1980er Jahren arbeitete er mehrmals mit Manfred Wolff-Plottegg zusammen. 1982 wurde er Assistent von Günther Domenig am Institut für Gebäudelehre und Wohnbau an der TU Graz, wo er bis 1992 tätig war und auch an einigen Projekten und Wettbewerbsbeiträgen von Günther Domenig mitwirkte. Ab 1993 betrieb er ein eigenes Büro in Graz, das bis 2005 bestand. Er realisierte zwar verhältnismäßig wenige Projekte, nahm aber an zahlreichen Wettbewerben und Gutachterverfahren teil.
Peter Hellweger starb am 4. Oktober 2011 in Bad Radkersburg.
Schenkung von Franz Kubik 2014. Der Nachlass besteht aus persönlichen Dokumenten, theoretischen Schriften und Korrespondenzen sowie aus etwa 700 Plänen zu Projekten, Entwürfen, Modellen sowie einer bereits digitalisierten Diasammlung.