Volker Giencke wurde am 27. Juni 1947 in Wolfsberg in Kärnten geboren und studierte an der Technischen Hochschule in Graz Architektur und in Wien Philosophie. Danach arbeitete er unter anderem mit Merete Mattern in München/Berlin, dem Landschaftsarchitekten Raimund Herms und Günther Domenig in Graz und Wien zusammen. 1981 wurde das Atelier „Giencke & Company Architects“ in Graz eröffnet, weitere Büros folgten 1990 in Sevilla und 2004 in Riga.
Ab 1992 unterrichtete Giencke als Professor für Architektur an der Universität Innsbruck am Institut für Hochbau und Entwerfen; 2000 gründete er dort das Institut für Experimentelle Architektur. Es folgten zahlreiche Lehraufträge und Vorträge an internationalen Universitäten, unter anderem an der Yale School of Architecture/New Haven, an der UCL Bartlett School of Architecture/London, an der Columbia University/NY, am Rizvi-College/Mumbai, und an der Universidad de Buenos Aires. Sein Werkverzeichnis von 1981 bis 2003 umfasst 122 Projekte. Er wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet.
2020/21 nahm er am Projekt Oral History des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz teil. Volker Giencke lebt und arbeitet in Graz.
Digitalisierung des Bürobestandes in Absprache mit Volker Giencke. Die Sammlung besteht aus Plänen zu Projekten.