ENTWERFEN 3

Die Entwurfsübungen im Entwerfen 3 unterstützen die Kernkompetenz angehender Architektinnen und Architekten, das räumliche Denken und konzeptionelle Entwerfen im gegebenen Kontext. Die Studierenden werden in das Analysieren und Interpretieren städtebaulicher Strukturen in unterschiedlichen Maßstäben eingeführt. Die Projektgebiete befinden sich dabei im innerstädtischen Kontext und weisen bereits Bestandsstrukturen aus, die es zu evaluieren und neu zu interpretieren gilt. Weiter wird das Verständnis für den Zusammenhang am Standort und die Eignung für spezifische Nutzungen innerhalb der existierenden Stadtstruktur, sowie die angemessene und standortspezifische Gestaltung vermittelt. Zusätzlichen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Aspekten im Entwurf.

145.506
Entwerfen 3
UE
WS

In Neuberg an der Mürz wollen wir die Idee eines Bildungscampus für Kindergarten, Volk- und Mittelschule dazu nutzen, das Zentrum der Gemeinde zu stärken. Mit einem neuen Gebäude für Bildungs- und Gemeindeeinrichtungen, einer Weiterentwicklung der umgebenden Wohngebiete und einer Verbesserung der Anbindung an das Zentrum kann der Bildungscampus Motor für weitere Entwicklungen im Zentrum der Gemeinde sein.
Ziel der LV ist es, den Entwurf für einen neuen Bildungscampus in ein strategisches Konzept für die nachhaltige Zentrums-Entwicklung zu integrieren. Dabei werden konkrete städtebauliche Grundlagen wie Erschließung, Freiraum, Massenverteilungen und Nutzungsmix vermittelt.
Unterschiedliche Nutzungen sollen Synergien schaffen (Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung) und auf unterschiedliche Maßstabsebenen gestaltbezogene, ökologische und soziale Aspekte in das städtebauliche Entwerfen einbringen. Besonderer Fokus wird auf die Schwellenraum zwischen Innen und Außen gelegt (öffentliche und private Freiräume).

Johannes Wohofsky

Der öffentlicher Raumin Straßgang ist durch den Verkehr geprägt - schon seit der Römerzeit. Diemeisten Versorgungseinrichtungen liegen an einer der Grazer Haupt-Einfahrtsrouten und sind durch den Autoverkehr dominiert. Derzeit werden verfügbare Flächen durchmeist reine Wohnbebauung aufgefüllt – es fehlt an Vorstellungen wie man mittels Bebauungen und Nutzungen und deren Vernetzung sowie Grünräumen einen qualitätsvollen öffentlichen Raum– ein neues „Stadtteilzentrum“ gestalten könnte – das wird unsere Entwurfsaufgabe.
Ausgehend von einer Städtebaulichen Konzeption imKontext werden wir das Projekt bis zur architektonischen Detaillierung eines Teilbereiches ausarbeiten.
Aspekte der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes, der Grünraumvernetzung sowie der Erhalt bzw. die Nutzbarmachung von Grünflächen (Grün statt Beton) werden eine wichtige Rolle spielen. Zudem werden neue (leistbare) Wohn- und Mobilitätsformen gesucht.

Wolfgang Dokonal


Vorstellung:
01.10.2020, 11.00 Uhr, online

Anmeldung:
01.10.2020, ab 15.00 Uhr

Informationen:
Web: www.stdb.tugraz.at
Facebook: www.facebook.com/stdb.tugraz.at