Vertiefungsmodule

 Wahlmodul C1: Tragstrukturen für Hochbauten

Konzept und Leitung: Stefan Peters, Andreas Trummer, Christoph Holzinger

Größte Flexibilität in der Grundrissgestaltung und möglichst lange Nutzungsdauern sind Forderungen an Geschossbauten. Skelettkonstruktionen sind eine Bauweise, die diese Ansprüche erfüllt können. Während diese Bauweise für Bürobauten etabliert ist, werden Wohnbauten zumeist als Misch- und Schottenbauten errichtet. Die Vertiefung Tragstrukturen für Hochbauten setzt sich dieses Jahr mit Wohnbauten in Skelettbauweise auseinander, um deren Potentiale zu ergründen.
Dabei gilt es im Seminar Best Practice Beispiele zu sammeln und zu analysieren. Diese beschränken sich nicht auf den Typ Wohnbau, sondern sollen auch Büro- und Bildungsbauten analysieren. Die Sammlung wird durch Informationen über Randbedingungen und Grundlagen über Tragwerkselemente wie Deckenkonstruktionen erweitert. Die Tragwerksanalyse erfolgt mit 3D Statik- Software, die eine Gesamtgebäudebeurteilung erlaubt.
In der Übung werden diese Erkenntnisse an Strukturentwürfen erprobt und verifiziert. Als Ausgangspunkt dienen Volumenstudien für Bauwerke bis 20 Geschoße. Die Ergebnisse sind einerseits ein physisches Strukturmodell und ein Report mit den wichtigsten Leitdetails. Aus Massenermittlungen lassen sich Rückschlüsse auf die Klimaverträglichkeit der Strukturentwürfe ziehen.

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Wahlmodul C2: WS 22/23 UE Tragstrukturen für große Spannweiten

Konzept und Leitung: Stefan Peters, Andreas Trummer, Dominik Mlinar


Aufgabenstellung
Hallenbauten ermöglichen großflächige stützenfreie Nutzungen. Grundlage dafür sind Tragstrukturen mit mittleren bis großen Spannweiten. Mit zunehmender Spannweite ergeben sich konstruktive Herausforderungen sowie die Chance Beanspruchung und Formgebung in besondere Weise miteinander zu verbrinden. Daher bekommt der Tragwerksentwurf eine erhöhte Bedeutung zu.

Zunächst gilt dabei im Seminar Best Practice Beispiele zu sammeln und zu analysieren. Diese beschränken sich nicht auf einen speziellen Hallenbautypus, sondern es werden unterschiedliche weitgespannte Tragstrukturen analysiert. Die Sammlung wird durch Informationen über Eigenschaften und Grundlagen von Tragwerkselementen erweitert. Die Tragwerksanalyse erfolgt mit 3D Statik- Software, die eine Gesamtgebäudebeurteilung erlaubt.

In der Übung werden diese Erkenntnisse an Strukturentwürfen erprobt und verifiziert. Als Ausgangspunkt dient eine maximale Begrenzung der Gebäudehülle und der freizubleibende bespielbare Raum im Inneren des Gebäudes. Die Ergebnisse sind einerseits ein physisches Tragwerksmodell und ein Bericht mit den wichtigsten Leitdetails. Aus begleitenden Massenermittlungen lassen sich Rückschlüsse auf die Materialeffizienz + Klimaverträglichkeit der Strukturentwürfe ziehen.

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