1. Optimierung der Geometrie für Stahlbetondecken zur deutlichen Reduktion des CO2-Fußabdrucks von Hochbauten unterschiedlicher Typologie unter Berücksichtigung herstellungstechnischer, bauphysikalischer, statischer und baupraktischer Aspekte.
2. Festlegen der Systemgrenzen der Anwendung.
3. Aufzeigen geeigneter Anwendungsbereiche in Form eines gebäudetypologischen Überblicks und die Dokumentation der Einsatzbereiche, sowie skizzieren der architektonischen, d.h. der nutzungs- und gestaltungsrelevanten Potenziale.
4. Erarbeiten der statisch-konstruktiven und bauphysikalischen Grundlagen (Schall-, Brand- und Schwingungsverhalten) durch Simulationen, Optimierung der Bewehrungsführung.
5. Konzepte für Schalungssysteme unter Berücksichtigung definierter Systemgrenzen.
6. Experimenteller Nachweis zur Eignung des erarbeiteten Schalungskonzeptes hinsichtlich Praktikabilität, Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit im Zuge von Versuchsreihen und Großversuchen.
7. Herstellung und Untersuchung von Prototypen der entwickelten Stahlbetongeometrie hinsichtlich Tragfähigkeit, Schall- und Schwingungsverhalten.
8. Quantifizierung der CO2-Einsparung durch begleitende LCA + GWP Betrachtungen.
9. Erarbeitung von Grundlagen für Empfehlungen und Richtlinien zur Planung, Bemessung, Ausschreibung und Herstellung des Schal- und Deckensystems.
Das Forschungsprojekt ist ein auf drei Jahre angelegtes und von der FFG gefördertes Collective-Research Projekt der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV), welches durch Partner entlang aller Schritte des Bauprozesses (Bauherren, Interessensvertretungen, Baufirmen, Schalungs- und Bewehrungshersteller) unterstützt wird.