Digitalisierung

In der Vergangenheit war die Auslagerung der Fertigung eine beliebte strategische Entscheidunge in Hochkostenregionen wie Europa. Seit der Wirtschaftskrise haben Regierungen erkannt, wie wichtig es ist, Unternehmen zu unterstützen um die Produktion in bestimmten Branchen wieder zurück nach Europa zu bringen und die westliche Wirtschaft insgesamt zu stärken. Die Digitalisierung (Industrie 4.0) wird als ein wesentlicher Faktor dafür angesehen, da neue Technologien, Arbeitsmethoden und Geschäftsmodelle notwendig sind, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Übergeordnetes Ziel ist es, die Effizienz der Produktion weiter zu steigern, gleichzeitig eine Losgrößen 1 Produktion zu ermöglichen und KundInnen auf der ganzen Welt hochpersonalisierte Produkte anzubieten.

Die vierte industrielle Revolution führt zu vermehrtem Einsatz von cyber-physischen Produktionssystemen. Unternehmen integrieren Technologien, Werkzeuge und Assistenzsysteme in ihre Produktionshallen um Mitarbeiter dabei zu unterstützen immer komplexere Aufgaben in den Fabriken der Zukunft zu bewältigen. Darüber hinaus spielt die Konnektivität eine Schlüsselrolle bei aktuellen Entwicklungen. Kommunikation in Echtzeit über die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstofflieferanten bis zum Kunden sowie Datenerfassung und -analyse verändern die bestehende Geschäftswelt erheblich.

Laufende Doktorarbeiten in diesem Fachbereich
image/svg+xml
  • Matthias Wolf
  • Maria Hulla
  • Matthias Eder
Abgeschlossene Doktorarbeiten
image/svg+xml
  • Dr. Mario Kleindienst
  • Dr. Markus Hammer
  • Dr. Stefan Heldmann