Lukas Imhof
Markus Jeschaunig
Maura Schmitt
Ziel ist es, ein Gebäude in einer einfachen Bauweise zu entwerfen, die sich an einem möglichst niedrigen ökologischen Fussabdruck orientiert, dabei aber funktional, ökonomisch und atmosphärisch bleibt. Es wird ein Nachbarschaftshaus geplant, das in Hybridbauweise errichtet werden soll. Es geht um das Entwerfen mit Bausystemen, in denen Holz in Kombination mit Masse (Lehm, Backstein, Stein o.a.) einen robusten, mehrgeschoßigen Baukörper schaffen kann.
Das Denken in effizienten oder sogar modularen Konstruktionsweisen spielt ebenso eine Rolle wie einfache Gebäudetechnik, die durch die Materialeigenschaften ermöglicht wird (Masse, Lüftung, Raumklima etc.).
Der konkrete Standort für das Stadtteilzentrum befindet sich auf einem Grundstück innerhalb der Triestersiedlung in Graz. Das Funktionsprogramm steht in direktem Bezug zur Nachbarschaft und ist erdgeschossig mit einer öffentlichen und darüber mit einer halböffentlichen Nutzung vorgegeben.
Ein wichtiger Teil des Entwerfens bilden Material- und Konstruktionsrecherchen, Fügungen, Detaillierungen und der gestalterische Ausdruck der gefügten Bauteile. Wie Holz mit verschiedenen Massebaustoffen kombiniert und niedrige Emissionswerte in der Errichtung erreichen kann, wird im Entwurfsprozess mit dem Werkzeug Eco-Tool überprüft.
Thema-Präsentation: 26.02., 9 Uhr, HS G, Kopernikusgasse 24, 3. OG