ABB Roboter Labor

© ITE, TUGraz

In Kooperation mit der Firma ABB wurde am Institut für Tragwerksentwurf das ABB-Labor zu Lehr- Forschungszwecken eingerichtet. Die Installation von 3 Robotern vom Typ ABB IRB 140 ermöglicht einen höchst flexiblen Einsatzbereich. Hauptsächlich werden diese zum Bearbeiten von Modellmaterial, wie EPS/XPS aber auch PU-Schäumen und Holzwerkstoffen, genutzt. Alle Roboter sind, auf einem im Boden verankerten Halfenschienensystem, gelagert und somit linear verschiebbar. Zusätzlich sind sie mit einer G. Colombo RC42 Spindel und pneumatischen Greifwerkzeugen ausgestattet. Über verschiedene Programme wie Rhinoceros, Grasshopper und dem Plug-In HAL kann der Roboter bedient werden. Ebenso ermöglicht die Simulations- und Offline-Programmiersoftware RobotStudio die Erstellung von Roboterprogrammen am PC.

Im Rahmen von Seminaren und Projekten werden hier neue Werkzeuge und ihre Einsatzmöglichkeiten zur Bearbeitung und Positionierung geometrisch komplexer Bauteile getestet. Ebenso steht das Labor auch externen Lehrveranstaltungen zur Verfügung und wird bei diversen Diplom- und Masterarbeiten genutzt. Zu finden sind die Roboter am Institut für Tragwerksentwurf in der Lessingstraße 25 / EG. Für weitere Fragen, steht Ass.-Prof. Andreas Trummer, als Kontaktperson, zur Verfügung.


Nach oben

Roboter Design Labor

© ITE, TUGraz

Die an der Technischen Universität Graz entstandene Bearbeitungsroboter - Anlage wurde von den Fakultäten für Architektur und Bauingenieurwissenschaften gemeinsam konzipiert und wird vom Institut für Tragwerksentwurf und dem Labor für konstruktiven Ingenieurbau vorwiegend als Schleif- und Fräsroboter-Anlage betrieben. Die von ABB AG Österreich aufgebaute Forschungs- und Versuchsanlage ist für Nass- und Trockenbearbeitung von großen Bauteilen ausgelegt. Sowohl harte als auch weiche Materialien können durch Schleifen und Fräsen bearbeitet werden. Die Anlage ist mit einer Präzisions-Linearachse ausgestattet, welche von der Firma Nomotec geplant und gebaut wurde. Die Basisplatte auf der der Bearbeitungsroboter montiert ist, ist mit Linear-Kugelführungen gelagert und wird über eine Kugelrollspindel ø 70 Millimeter angetrieben. Darüber hinaus ist die Anlage mit einem automatischen Werkzeugwechsel-System und der Kraftsensorsteuerung „Force Control“ ausgestattet. Verschiedene Programme wie, HyperMILL / HyperCAD, PiPath, Fire – FTP, Robot Studio   stehen zur Programmierung des Roboters zur Verfügung.  

Das Bearbeitungslabor steht auch externen Lehrveranstaltungen zur Verfügung und kann für diversen Diplom- und Masterarbeiten genutzt werden. Zu finden ist das Roboter Design Labor im Erdgeschoss der Inffeldgasse 24. Für weiterführende Informationen setzen Sie sich bitte mit Ass.-Prof. Andreas Trummer vom Institut für Tragwerksentwurf in Verbindung.


Nach oben

LightLab

© Paul Ott

Labor für raumbezogene Lichtforschung
Wir halten uns heute bis zu 90 Prozent des alltäglichen Lebens in geschlossenen Räumen auf und sind dort elektrischem Licht ausgesetzt. Im Gegensatz zu natürlichem Licht, zählt elektrisches Licht mit einem begrenzten Spektralbereich trotz großer Entwicklungsschübe im vergangenen Jahrzehnt zu den Faktoren, die unser Verhalten, unsere Psyche und unsere Gesundheit positiv wie negativ beeinflussen können. Ein besseres Verständnis dieser Sachverhalte trägt zu verantwortungsvoller Gestaltung von Gebäuden bei, indem es Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden der Benutzer positiv beeinflusst.  

Das Lightlab bietet Studierenden der TU Graz die Möglichkeit sich innerhalb von Lehrveranstaltungen mit der Thematik Licht und den Auswirkungen auf den Raum auseinander zu setzten. Industriepartner unterstützt es darin durch Tests ihre Produkte bezüglich psychologischer und gestalterischer Eigenschaften zu optimieren.  

Research Services
Das LightLab ist ein großer, hallenartiger Raum mit einer Fläche von ca. 112 m². Er ist über eine Galerie zu betreten und hat eine Höhe von ca. 5,50 m. Über den Fenstern an der Südseite mit einer Brüstungshöhe von über 2 m wird der Raum mit Tageslicht versorgt, er kann auch vollständig verdunkelt werden. Der Raum ist mit Technik aus dem Theater- und Bühnenbereich bestückt, verfügt über einen offenen Lastenaufzug und eine an der Decke befindliche Kranbahn, welche die Möglichkeit bietet über Aufhängungen (Rigg) verschiedene Lichtsituationen und Raumwirkungen für Versuchszwecke im Maßstab 1:1 herzustellen. Dazu steht ein großes Repertoire an Theaterleuchten, wie Linsen-, Profil- und PAR-Scheinwerfer in unterschiedlichen Größen, zur Verfügung. Mittels verschiedener Lichtsteuerungssysteme können auch szenische Abläufe programmiert werden. Dank der engen Zusammenarbeit mit Leuchtenherstellern kann auch stetig mit aktuellen Produkten gearbeitet werden.  

Direkt an das LightLab ist ein Büro mit zwei MitarbeiterInnen und einem Lichttechniker angeschlossen. Zur Abwicklung von Projekten im Bereich der Lichtforschung stehen dem LightLab am Institut für Raumgestaltung unter anderen folgende Messgeräte zur Verfügung: Chromameter CS-200, Spectro- Radiometer specbos 1211 und ein Beleuchtungsstärkemessgerät der Fa. Minolta, Illuminance Meter T-10.

Lichtsprechstunde
Seit 2017 bietet das LightLab in Kooperation mit der Zumtobel Lighting GmbH allen Studierenden und Beschäftigten der TU-Graz jeden Dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr, nach Terminvereinbarung, innerhalb des laufenden Semester eine Lichtsprechstunde an.


Nach oben

Möbelbauwerkstatt

© Judith Augustinovic

Die Möbelwerkstatt der TU Graz ist dem Institut für Raumgestaltung zugeordnet und hat ihren Schwerpunkt in der Umsetzung sowie Herstellung der Holzmöbelentwürfe, die im Rahmen der Seminar "Möbel Design Herstellung" entstehen.

Die Lehrveranstaltung
intensiviert das Wissen über Entwurfsprozesse, Materialien und deren Verhalten sowie deren Kombinationsmöglichkeiten im Möbelbau. Aspekte des Möbelentwurfs werden über Prototypen im 1:1 Maßstab entwickelt und stellen ausgewählte Lösungsstrategien zur Disposition. Der Schwerpunkt liegt in der Holzverarbeitung sowie bei Massivholzverbindungen. Jede(r) Studierende hat die Aufgabe den Einsatz der geeigneten Mittel zu analysieren und die adäquate Anwendung von Massivholz im Entwurfsprozess zu überprüfen und abzustimmen.

Die Werkstatt hat zwölf individuelle Arbeitsplätze in Form von Hobelbänken und dem erforderlichen Handwerkzeug, und ist mit den wesentlichen Maschinen für die Holzverarbeitung ausgestattet. Eine umfangreiche Sammlung von Materialen, Mustern und Prospekten liegt in deren Räumlichkeiten auf.

Die solide, praktische Umsetzung der Möbelentwürfe mit ihren handwerklichen Finessen und dem minimierten Materialeinsatz aus Vollholz erlangt seit einigen Jahren internationale Anerkennung: Beteiligungen an diversen Design Ausstellungen und Messen im Inland sowie im Ausland, wie seit 2014 alljährlich an der Mailänder Design Week. Die externen Auftritte werden ebenfalls durch die Institutsmitglieder und die Studierenden in der Werkstatt gestaltet und gefertigt.


Nach oben

Digitalwerkstatt

© IAM, TUGraz

In der Digitalwerkstatt stehen den Studierenden unserer Fakultät vier Lasercutter und zwei 3D-Drucker zur Verfügung. Die Werkstatt befindet sich in der Kronesgasse 5 und wird vom Institut für Architektur und Medien verwaltet.

Lasercutter sind Maschinen, die mit einem Laserstrahl ebene Materialien mit hoher Präzision und großer Geschwindigkeit beschneiden können. Wie ein digitales Stanley-Messer schneiden sie verschiedene Materialien wie dünnes Papier, Finnpappe oder Sperrholz, aber genauso 10mm dickes Acrylglas.

Die Studierenden bekommen schon im 1. Semester im Rahmen der Lehrveranstaltung „Darstellungsmethoden“ eine Einschulung in die Handhabung der Geräte. Danach können sie sich über ein digitales Anmeldesystem in die Digitalwerkstatt einmieten und die Maschinen selbständig benutzen. Mitzubringen sind nur die digitalen Daten der ebenen Formen, die auszuschneiden sind. Diese Daten werden meist in einem CAD- oder vektorfähigen Desktop-Publishing-Programm zu Hause vorbereitet und dann in der Digitalwerkstatt an die Maschinen geschickt.

Neben den Lasercuttern gibt es in der Digitalwerkstatt auch 3D-Drucker, die für Architektur-Modelle aller Art verwendet werden können. Die Bedienung erfolgt durch Angehörige des Institutes für Architektur und Medien. Die Studierenden werden meist vor dem Druck noch bei der Aufbereitung der Daten unterstützt, damit sie ein sauber modelliertes digitales 3D-Modell abgeben können. Der 3D-Drucker verzeiht nämlich keine Fehler. Zur Verwendung kommt diese Maschine vor allem für sehr feine Modelle oder Freiform-Geometrien, die mit der Hand schwer oder gar nicht mehr gebaut werden können.

Durch die Benützung dieser CNC-gesteuerten Maschinen ergibt sich eine ideale Ergänzung zum händischen Modellbau, wobei die Modelle zusätzlich eine hohe Genauigkeit erhalten.

Lasercutter Buchung und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Instituts für Architektur und Medien.


Nach oben

Modellbauwerkstätten (MBW)

© KOEN, TUGraz

Modellbauwerkstätten
im Keller- und Erdgeschoss der Kronesgasse 5 befinden sich freie Werkstätten, die jederzeit Kleben, Schneiden, Papier, Foamboard, Styro, etc. nutzbar zum sind. 

Kleinmaschinenwerkstatt
Dei Benutzung der Kleinmaschinenwerkstatt ist nur nach abgeschlossener Maschinenevaluierung (Sägen, Schleifen, Bohren etc..) möglich.

Maschinenevaluierung
Für die Nutzung der Kleinmaschinenwerkstatt ist die Maschinenevaluierung notwendig. Diese Evaluierung besteht aus zwei Teilen, die verpflichtend abzuschließen sind. Den theoretischen Teil bildet eine Vorlesung und den praktischen Teil absolvieren die Studierenden an den Maschinen (beschränkte TeilnehmerInnenzahl).
Die Teilnahme an beiden Teilen sowie die Kenntnisnahme der Werkstattregeln sind mittels Unterschrift zu bestätigen. Nach erfolgreichem Abschluss der Evaluierung wird jahresweise eine Werkstattkarte ausgegeben, die bei Nutzung der Kleinmaschinen sichtbar zu tragen ist. Für Verbrauchsmaterialien und Abnutzung wird ein Kostenbeitrag eingehoben Informationen auch unter: koen.tugraz.at

Maschinenwerkstatt und CNC-Fräse
sind vor Ort in der Kronesgasse 5, allerdings nur von unserem geschulten Technikpersonal zu bedienen. Hier ist eine Termnvereinbarnf bzw. eine Absprache mit dem Institut für Grundlagen der Konstruktion udn dees Entwerfens notwendig.

Lageplan der Werkstätten (pdf)


Nach oben

Studios - Alte Technik

© A. Stocker, IAT, TUGraz

Mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 wurden den Masterstudierenden die Studioräume im Dachgeschoß mit einer Gesamtfläche von 800m2 als Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Hier können parallel bis zu acht Lehrveranstaltungen mit 160 Studierenden stattfinden. Die Plätze stehen den Studierenden für jeweils ein Semester zur Verfügung. 

Dachboden - Benutzungsinfo

 

 


Nach oben

Zeichensäle

AZ5 © M. Hausleitner

Studentische Arbeitsräume

Die Architekturzeichensäle der Technischen Universität Graz sind Kreativ, Lern- und Lehrräume, in denen sich Studierende autonom organisieren. Es gibt ein paar Räume, die den Architekturstudierenden als Innovations-Räume zur Verfügung stehen und die sich selbst organisierenden Lernprozesse zulassen. Diese Räume sind am Campus der Alten Technik und in der Münzgrabenstraße zu finden und werden von den einzelnen Kollektiven belebt, bearbeitet und in Stand gehalten. Die Mitgliedschaft in einem der Zeichensäle der TU Graz obliegt allein den OrganisatorInnen der einzelnen Zeichensäle. 

Die AZ`s der TU Graz veranstalten in unregelmäßigen Abständen Werkvorträge mit ausführenden PlanerInnen, eine Vortragsreihe und Studentenfeste in den eigenen Räumlichkeiten und sind an der Organisation des alljährlich abgehaltenen Sommerfestes Graz Open Architcture zu Ende des Sommersemesters maßgeblich beteiligt.

Öffentliche Zeichensäle der TU Graz

Architekturzeichensaal 0 (AZ0)
Architekturzeichensaal 1 (AZ1)
Architekturzeichensaal 2 (AZ2)
Architekturzeichensaal 3 (AZ3)
Architekturzeichensaal 4 (AZ4)
Architekturzeichensaal 5 (AZ5)
Architekturzeichensaal Turm (AZTurm)
Architekturzeichensaal plus (AZ+)


Nach oben