Eine CLUPAK-Einheit wird in Papiermaschinen verwendet, um die mögliche Energieaufnahme des hergestellten Papiers zu kontrollieren. Das ist vor allem für Kraftsackpapier notwendig (z.B. Zement-, Kartoffel- oder Düngemittelsäcke).
Das CLUPAK-Verfahren besteht darin, dass die feuchte Papierbahn der Kontraktionswirkung eines elastischen Mediums ausgesetzt wird. Dabei wird ein endloses Gummituch durch eine Verengung (Nip) hindurchgeführt, welche zwischen der Druckwalze und dem Trockenzylinder gebildet wird. Die Papierfasern in der Papierbahn werden in diesem Prozess enger zusammen-geschoben und dabei sogar überlagert (Mikrokreppung). Das entstehende Kraftpapier kann größeren Dehnungen standhalten als reguläres Papier.
Aufgabenbereiche
Läuft seit
Juli 2019
Masterand
Roland Reindl
Betreuer
Assoc.Prof. Manfred Ulz, Institut für Festigkeitslehre, TU Graz
Assoc.Prof. Manfred Ulz
Institut für Festigkeitslehre
Technische Universität Graz
Tel.: +43 (0)316 873 7669
manfred.ulz @tugraz.at