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Antje Senarclens de Grancy,
Assoc. Prof. Mag. Dr. phil.

Associate Professorin


Mail: antje.grancynoSpam@tugraz.at
Tel.: +43 (316) 873 - 6775
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Antje Senarclens de Grancy ist Associate Professor am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz und habilitiert für das Fach Architekturgeschichte (2022). Sie studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Graz und Anthropologie an der Université Paris VIII, war langjährige Mitarbeiterin des interdisziplinären FWF-Spezialforschungsbereichs zur Moderne in Zentraleuropa um 1900 sowie Gastforscherin an der University of Edinburgh / College of Art (2018) und an der ENSA Paris La Villette / AHTTEP (2022). 

Ihre Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre liegen im Bereich Geschichte und Theorie der Architektur im 19. und 20. Jahrhundert im gesellschaftlichen und politischen Kontext, Reformbewegungen der Moderne (Werkbund, Heimatschutz), Kanonisierungs- und Ausschlussprozesse der Architekturgeschichte (bzgl. gender/race) sowie kolonialen Bezugnahmen der österreichischen Moderne und Schnittmengen zwischen Lager und modernem Wohn- und  Städtebau. Dazu erschien zuletzt ihre Monographie: Lager als Architektur. Kriegsflüchtlingslager der Habsburgermonarchie und Architektur der Moderne (2024).

Gemeinsam mit Ruth Hanisch, Richard Kurdiovsky und Bernadette Reinhold hat sie 2025 den Special Issue des RIHA Journal Architekt:innen-Monographien. Kanonisierung, Kontextualisierung, Kritik herausgegeben.

Antje Senarclens de Grancy leitete Forschungsprojekte zum Vergessen und Erinnern als gesellschaftliche Praxis (Architektur. Vergessen – Jüdische Architekten in Graz, 2008–2011, mit Heidrun Zettelbauer), zur Institutionalisierung der Heimatschutzbewegung in Österreich (Identität – Politik – Architektur. Der Verein für Heimatschutz in Steiermark, 2010–2012) und zu Leben und Werk des russisch-österreichisch-israelischen Architekten Karl Ilbing (2022–2024), deren Ergebnisse als Sammelbände publiziert wurden.

Sie ist aktuell Kooperationspartnerin des FWF-Forschungsprojekts „Invisible Agents“. Ministries and Architecture 1908-38 (ÖAW) und des ELF-Projekts Raum – Geschlecht – Politik. Geschlechterräume inter-/disziplinär erkunden (KF-Universität Graz). Seit 2011 ist sie Mitkoordinatorin des internationalen Forschungsnetzwerks Österreichische Architektur im 19. und 20. Jahrhundert.

Weiters leitet sie das Recherche- und Publikationsprojekt Architektinnen in/aus Graz, das die Erfassung und Dokumentation der frühen Architektur-Absolventinnen der Technischen Hochschule Graz zum Ziel hat (zum Teil publiziert auf GAT.news). Das Projekt wurde 2025 mit dem Diversitätspreis der TU Graz ausgezeichnet.

Ergebnisse von Lehrveranstaltungen (Auswahl)

Publikationen

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